Oben und unten / Für Kinder

4,00 Stern(e) 3 Bewertungen

molly

Mitglied
Oben und unten (Aktuelle Version)

„Muss ich immer unten leben“,
fragt sehr leis das Maulwurfkind.
„Ja, so ist es", sagt der Vater,
„oben weht ein rauer Wind.

Was du brauchst zum Leben,
findest du hier, Jahr für Jahr,
dir wird alles hier gegeben,
oben lauert die Gefahr.“
*
„Muss ich immer oben leben?“,
klagt verschnupft das Hasenkind.
„Ja, so ist es", sagt der Vater,
„du lebst so wie Hasen sind.

Unten sitzt du stets im Dunkeln,
und hörst nicht das Lied vom Wind,
siehst auch nicht, wie Sterne funkeln,
bleib' hier oben, liebes Kind.“
*
Auch das Mäuschen wispert leis.
Schnuppernd rümpft es seine Nase:
„Bin ich wie ein Maulwurf, oder
lebe ich denn wie der Hase?“

Mausvater sagt: "Du bist 'ne Maus
„holst dir Futter hier vom Feld,
schläfst des nachts in deinem Loch,
Wie all die Mäuse auf der Welt.“
*
Leise lacht die Eule im Baum,
was oben lebt, ist ihr sehr recht.
Sie braucht das auf ihre Weise,
Maus und Has' schmecken nicht schlecht.
 
Zuletzt bearbeitet:

anbas

Mitglied
Hallo Monika,

eine sehr schöne Idee, finde ich. Aber die Metrik rumpelt noch sehr.

Mal sehen, vielleicht schaffe ich es später, detailierter darauf einzugehen. Bis dahin kannst Du ja selber schon mal schauen (vor allem: 3. Zeilen in Strophe 1 und 3, Zeile 1 und 3 in Strophe 6, Zeile 1,2 und 4 in Strophe 7).

Liebe Grüße

Andreas
 

molly

Mitglied
Hallo Andreas,

ich bin dir sehr dankbar für die angegebenen Rumpelstellen und mache mich noch diese Woche an die Verbesserung.
Liebe Grüße und eine gute Woche

Monika
 

molly

Mitglied
Oben und unten

„Muss ich immer unten leben“,
fragt sehr leis das Maulwurfkind.
„Ja, mein Kind",sagt laut der Vater,
„oben weht ein rauer Wind.

Was du brauchst zum Leben,
findest du hier, Jahr für Jahr,
dir wird alles hier gegeben,
oben lauert die Gefahr.“
*
„Muss ich immer oben leben?“,
klagt verschnupft das Hasenkind.
„Ja, mein Kind",sagt laut der Vater,
„du lebst so wie Hasen sind.

Unten sitzest du im Dunkeln,
und hörst nicht das Lied vom Wind,
siehst auch nicht, wie Sterne funkeln,
bleibe oben, liebes Kind.“
*
Auch das Mäuschen wispert leis.
Schnuppernd rümpft es seine Nase:
„Bin ich wie ein Maulwurf, oder
lebe ich denn wie der Hase?“

Mausvater sagt: "Du bist 'ne Maus
„holst dir Futter hier vom Feld,
schläfest des nachts in deinem Loch,
Wie all die Mäuse auf der Welt.“
*
Die Eule lauscht und lacht leise,
was oben lebt, ist ihr sehr recht.
Sie braucht das auf ihre Weise,
Maus und Has' schmecken nicht schlecht.
 

molly

Mitglied
Oben und unten

„Muss ich immer unten leben“,
fragt sehr leis das Maulwurfkind.
„Ja, mein Kind",sagt laut der Vater,
„oben weht ein rauer Wind.

Was du brauchst zum Leben,
findest du hier, Jahr für Jahr,
dir wird alles hier gegeben,
oben lauert die Gefahr.“
*
„Muss ich immer oben leben?“,
klagt verschnupft das Hasenkind.
„Ja, mein Kind",sagt laut der Vater,
„du lebst so wie Hasen sind.

Unten sitzest du im Dunkeln,
und hörst nicht das Lied vom Wind,
siehst auch nicht, wie Sterne funkeln,
bleibe oben, liebes Kind.“
*
Auch das Mäuschen wispert leis.
Schnuppernd rümpft es seine Nase:
„Bin ich wie ein Maulwurf, oder
lebe ich denn wie der Hase?“

Mausvater sagt: "Du bist 'ne Maus
„holst dir Futter hier vom Feld,
schläfst des nachts in deinem Loch,
Wie all die Mäuse auf der Welt.“
*
Die Eule lauscht und lacht leise,
was oben lebt, ist ihr sehr recht.
Sie braucht das auf ihre Weise,
Maus und Has' schmecken nicht schlecht.
 

anbas

Mitglied
Liebe Monika,

die Überarbeitung hat dem Gedicht schon sehr gut getan. Hier noch ein paar weitere Gedanken von mir. Bei den letzten drei Strophen sehe ich allerdings auch noch einen größeren "Überarbeitungsbedarf" ;), da sich hier z.T. das ganze Metrik-Schema ändert. Allerdings komme ich da im Moment nicht weiter. Daher zunächst mal dieses "Zwischenergebnis":

„Muss ich immer unten leben“,
fragt sehr leis das Maulwurfkind.
„Ja, mein Kind",sagt laut [blue](streng?)[/blue] der Vater,
oder (um das doppelte "Kind" zu vermeiden)
[blue]„Ja, so ist es", sagt der Vater,[/blue]
„oben weht ein rauer Wind.

Was du brauchst zum Leben,
findest du hier, Jahr für Jahr,
dir wird alles hier gegeben,
oben lauert die Gefahr.“

Alternativ-Strophe
[blue]Hier jedoch wird dir gegeben,
jeden Tag und Jahr für Jahr (Tag für Tag und Jahr für Jahr)
was du wirklich brauschst zum Leben.
Oben lauert die Gefahr!"[/blue]
*
„Muss ich immer oben leben?“,
klagt verschnupft das Hasenkind.
„Ja, mein Kind",sagt laut [blue](streng?)[/blue] der Vater,
[blue]oder (um das doppelte "Kind" zu vermeiden)[/blue]
„du lebst so wie Hasen sind.

Unten sitzest du [blue](sitzt du stets)[/blue] im Dunkeln,
und hörst nicht das Lied vom Wind,
siehst auch nicht, wie Sterne funkeln,
bleibe [blue](bleib' hier)[/blue] oben, liebes Kind.“
*
Auch das Mäuschen wispert leis.
Schnuppernd rümpft es seine Nase:
„Bin ich wie ein Maulwurf, oder
lebe ich denn wie der Hase?“

Mausvater sagt: "Du bist 'ne Maus
„holst dir Futter hier vom Feld,
schläfst des nachts in deinem Loch,
Wie all die Mäuse auf der Welt.“
*
Die Eule lauscht und lacht leise,
was oben lebt, ist ihr sehr recht.
Sie braucht das auf ihre Weise,
Maus und Has' schmecken nicht schlecht.
Vielleicht is ja etwas dabei, das Du übernahmen magst.

Liebe Grüße

Andreas
 

molly

Mitglied
:) Lieber Andreas,

vielen Dank für Deine sehr guten Vorschläge zur Verbesserung.

Ich werde das bald in Angriff nehmen.

Liebe Grüße

molly
 

molly

Mitglied
Oben und unten

„Muss ich immer unten leben“,
fragt sehr leis das Maulwurfkind.
„Ja, so ist es", sagt der Vater,
„oben weht ein rauer Wind.

Was du brauchst zum Leben,
findest du hier, Jahr für Jahr,
dir wird alles hier gegeben,
oben lauert die Gefahr.“
*
„Muss ich immer oben leben?“,
klagt verschnupft das Hasenkind.
„Ja, so ist es", sagt der Vater,
„du lebst so wie Hasen sind.

Unten sitzt du stets im Dunkeln,
und hörst nicht das Lied vom Wind,
siehst auch nicht, wie Sterne funkeln,
bleib' hier oben, liebes Kind.“
*
Auch das Mäuschen wispert leis.
Schnuppernd rümpft es seine Nase:
„Bin ich wie ein Maulwurf, oder
lebe ich denn wie der Hase?“

Mausvater sagt: "Du bist 'ne Maus
„holst dir Futter hier vom Feld,
schläfst des nachts in deinem Loch,
Wie all die Mäuse auf der Welt.“
*
Die Eule lauscht und lacht leise,
was oben lebt, ist ihr sehr recht.
Sie braucht das auf ihre Weise,
Maus und Has' schmecken nicht schlecht.
 

molly

Mitglied
Hi, Andreas,

danke nochmal. "Ja, so ist es" habe ich jetzt mit Absicht für die "Väter" genommen.

Liebe Grüße und ein gemütliches Wochenende

Monika
 

molly

Mitglied
Oben und unten

„Muss ich immer unten leben“,
fragt sehr leis das Maulwurfkind.
„Ja, so ist es", sagt der Vater,
„oben weht ein rauer Wind.

Was du brauchst zum Leben,
findest du hier, Jahr für Jahr,
dir wird alles hier gegeben,
oben lauert die Gefahr.“
*
„Muss ich immer oben leben?“,
klagt verschnupft das Hasenkind.
„Ja, so ist es", sagt der Vater,
„du lebst so wie Hasen sind.

Unten sitzt du stets im Dunkeln,
und hörst nicht das Lied vom Wind,
siehst auch nicht, wie Sterne funkeln,
bleib' hier oben, liebes Kind.“
*
Auch das Mäuschen wispert leis.
Schnuppernd rümpft es seine Nase:
„Bin ich wie ein Maulwurf, oder
lebe ich denn wie der Hase?“

Mausvater sagt: "Du bist 'ne Maus
„holst dir Futter hier vom Feld,
schläfst des nachts in deinem Loch,
Wie all die Mäuse auf der Welt.“
*
Leise lacht die Eule im Baum,
was oben lebt, ist ihr sehr recht.
Sie braucht das auf ihre Weise,
Maus und Has' schmecken nicht schlecht.
 

Oben Unten