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petrasmiles

Mitglied
Liebe(r) Chandrika Wolkenstein,

obwohl es sich ja um negative Gefühle handelt, wird Dein Gedicht zu etwas Zartem, Hoffnungsvollen.
Ob sich da Gott versteckt? Ich weiß es nicht, würde aber eher auf die Menschen selbst setzen.
Aber als Idee - und stellvertretenden Titelgeber - finde ich den Gedanken hübsch.

Liebe Grüße
Petra
 

Ubertas

Mitglied
Liebe Chandrika,

mir gefällt besonders deine Einleitung, die so nüchtern feststellt und verkündet, jetzt einen Hinweis zu besitzen über den Aufenthaltsort Gottes, als wäre jener/jene mittels smart tag fast ortbar. Gerade die letzte Strophe, so in meiner eigenen Lesart, bietet etwas an, das zutiefst Menschliches verortet: "Den Windschatten der Wut". Wo einer dem anderen die "Waffe" aus der Stimme nimmt, kann vieles entstehen.
Hier sehe ich eine gemeinsame Stille eintreten, nicht gemeinsames Schweigen. Die liebe Petra hat es sehr gut ins Wort gefasst, das Zarte, das Hoffnungsvolle in den Schichten deiner Zeilen
Vielleicht können wir uns ein Stück davon bewahren, vielleicht nur für einen Augenblick. Doch darin stimmt auch die Peilung.

Liebe Grüße,
ubertas
 
Liebe Ubertas,

Wie aufmerksam du den Zeilen nachgehst – danke dafür. Bei deinem Smart-Tag-Vergleich musste ich lächeln.
Er passt genau.
Besonders schön finde ich deine Unterscheidung zwischen gemeinsamer Stille und gemeinsamem Schweigen. Da schenkst du dem Gedicht etwas zurück. Eine Stille, in der niemand verstummen muss und die Stimme ihre Waffe ablegen darf .

Dass du und Petra das Zarte darin wahrnehmt, freut mich sehr. Vielleicht lässt sich dieser Augenblick nicht festhalten. Aber wir können uns an ihn erinnern, wenn uns die Richtung wieder einmal fehlt.

Lieber Gruß

Chandrika
 



 
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