Wordy
Mitglied
Er zog an seiner Zigarette und verzog das Gesicht, als er den Rauch tief inhalierte, etwas innehielt und ihn durch Mund und Nase in einem kräftigen Stoß ausatmete. Er war allein. Saß schon einige Zeit in dem Café mitten im Park. Beobachtete die Tauben und ignorierte die Menschen so gut es ging. Von Zeit zu Zeit nippte er an dem kalt gewordenen Kaffee und zündete sich eine neue Zigarette an. Manchmal wischte er mit der Hand ein paar Aschereste von seiner beigen Jeans. Er starrte ins Leere oder auf die Tauben und seufzte ab und zu dabei. Mit ein, zwei Handbewegungen verscheuchte er eine Biene. Die Biene flog weiter. Dorthin, wo es Interessanteres gab, als kalten Kaffee und Leitungswasser. Sie kroch in ein Glas und nippte an der sprudelnden, herrlich nach Maracuja duftenden Schorle am Nachbartisch.
Er blickte ihr nach. Sein Blick verfing sich an dem leuchtend grünen Pullover der Frau, die zur Schorle gehörte.
Sie hatte gerade das Glas auf dem Holztisch abgestellt und unterhielt sich mit ihrer Freundin, die sich eine Zigarette ansteckte. Den schwarzen Zigarettenhalter hatte er zuletzt in einem uralten Film gesehen.
Er hätte schwören können, noch nie einen so gigantischen Kopf gesehen zu haben.
Der Rest der Frau war auch nicht gerade klein, doch der Kopf war ein beachtlicher Brocken. Er fragte sich, was er wohl wiegen würde. Fünf, sechs Kilo? Mehr?
Die Freundin musste etwas lustiges gesagt haben. Die beiden Frauen lachten lauthals und der Kopf wackelte unkoordiniert herum.
Das Stück Torte, das sie auf der im Vergleich zu ihrem Kopf lächerlich wirkenden Gabel in Richtung Mund balancierte, verschwand in dem Schädel zusammen mit dem Rauch der Zigarette, den das schwarze Plastikrohr ihres Gegenübers in die Luft entließ.
“Darf es noch was sein?”, unterbrach der Kellner die Beobachtung. Er blickte auf und verneinte. “Später.”
Ein Schrei. Die Biene kämpfte um ihr Leben, am Gaumen des gigantischen Kopfes hängend, schrie sie um Hilfe und auch der Kopf schrie. Seine Kehle schwoll an und versperrte den Luftweg.
Die Biene strengte sich nach Leibeskräften an und schaffte es zu entkommen. Leider verlor sie dabei ihren Stachel und verstarb noch am Unfallort mit dem süßen Geschmack von Maracuja.
Er blickte ihr nach. Sein Blick verfing sich an dem leuchtend grünen Pullover der Frau, die zur Schorle gehörte.
Sie hatte gerade das Glas auf dem Holztisch abgestellt und unterhielt sich mit ihrer Freundin, die sich eine Zigarette ansteckte. Den schwarzen Zigarettenhalter hatte er zuletzt in einem uralten Film gesehen.
Er hätte schwören können, noch nie einen so gigantischen Kopf gesehen zu haben.
Der Rest der Frau war auch nicht gerade klein, doch der Kopf war ein beachtlicher Brocken. Er fragte sich, was er wohl wiegen würde. Fünf, sechs Kilo? Mehr?
Die Freundin musste etwas lustiges gesagt haben. Die beiden Frauen lachten lauthals und der Kopf wackelte unkoordiniert herum.
Das Stück Torte, das sie auf der im Vergleich zu ihrem Kopf lächerlich wirkenden Gabel in Richtung Mund balancierte, verschwand in dem Schädel zusammen mit dem Rauch der Zigarette, den das schwarze Plastikrohr ihres Gegenübers in die Luft entließ.
“Darf es noch was sein?”, unterbrach der Kellner die Beobachtung. Er blickte auf und verneinte. “Später.”
Ein Schrei. Die Biene kämpfte um ihr Leben, am Gaumen des gigantischen Kopfes hängend, schrie sie um Hilfe und auch der Kopf schrie. Seine Kehle schwoll an und versperrte den Luftweg.
Die Biene strengte sich nach Leibeskräften an und schaffte es zu entkommen. Leider verlor sie dabei ihren Stachel und verstarb noch am Unfallort mit dem süßen Geschmack von Maracuja.