Hallo zusammen, ich habe beschlossen, statt unterschiedlichen Kurzgeschichten eine komplette Kurzgeschichtenbuchreihe anzufangen. Ich nenne sie Paul & Max und der erste Band heißt Paul & Max beim Zahnarzt. Er geht wie folgt:
Das sind Paul und Max. Die beiden sind Geschwister. Paul ist 5 und Max 9 Jahre alt. Die beiden wohnen mit ihren Eltern in der Rosenstraße 62 in einem dunkelgrünen Einfamilienhaus. Außerdem haben sie noch eine Katze namens Mucki.
An diesem Abend sitzen die beiden ganz aufgeregt mit ihren Eltern beim Abendessen. Sie haben morgen nämlich einen Termin beim Zahnarzt.
Paul ist besonders aufgeregt, denn er geht zum ersten Mal zum Zahnarzt. Max hingegen war schon öfter dort und kennt sich bestens aus.
„Du brauchst keine Angst zu haben, Paul“, sagt Max beruhigend. „Beim Zahnarzt ist es gar nicht schlimm. Er schaut dir nur kurz in den Mund und dann ist alles wieder vorbei.“
„Wirklich?“, fragt Paul mit großen Augen.
„Ja, ich war doch schon ganz oft dort“, antwortet Max stolz.
Papa lächelt seinen kleinen Sohn an. „Und wenn du schön artig warst, bekommst du vom Zahnarzt vielleicht noch eine kleine Belohnung.“
„Wirklich? Was denn?“, möchte Paul sofort wissen.
„Sticker oder Bonbons oder auch kleine Bücher“, erklärt Max.
Paul strahlt. „Na, dann freue ich mich schon auf morgen.“
„Das freut mich“, sagt Papa. „Aber jetzt geht ihr erst einmal ins Bad und putzt eure Zähne.“
„Und danach geht es ins Bett“, ergänzt Mama.
Paul und Max nicken artig und gehen ins Badezimmer. Sie putzen gründlich ihre Zähne. Nur fünf Minuten später haben sie schon ihre Schlafanzüge an und liegen im Bett.
Am nächsten Tag ist es so weit. Nach dem Mittagessen machen sich Paul, Max und Papa auf den Weg zum Zahnarzt. Sie fahren mit dem Auto, denn die Praxis von Zahnarzt Dr. Böttcher ist etwa zwanzig Minuten von ihrem Haus entfernt.
Während der Fahrt schaut Paul nervös aus dem Fenster. Er denkt darüber nach, was ihn wohl beim Zahnarzt erwartet.
Nach zwanzig Minuten stehen sie vor der Zahnarztpraxis. Papa gibt am Empfang die Versichertenkarten von Paul und Max ab. Danach dürfen die drei ins Wartezimmer gehen.
Dort entdecken die Brüder sofort die vielen Spielsachen. Paul greift nach einem großen Bagger, während Max sich ein Brettspiel aussucht. Schon bald sind beide so beschäftigt, dass sie gar nicht bemerken, dass sie aufgerufen werden.
Eine freundliche Zahnarzthelferin kommt ins Wartezimmer und führt Paul, Max und ihren Papa ins Behandlungszimmer.
„Wer möchte zuerst drankommen?“, fragt sie.
Paul schaut kurz zu Max. Dann fasst er sich ein Herz.
„Ich möchte zuerst“, sagt er.
„Super“, lobt Max ihn.
Paul setzt sich auf den großen Zahnarztstuhl. Die Zahnarzthelferin bindet ihm ein großes Lätzchen um.
„Wozu ist das denn?“, fragt Paul neugierig.
„Damit deine Kleidung bei der Untersuchung sauber bleibt“, erklärt die Zahnarzthelferin.
Dann fährt sie den Stuhl langsam nach hinten. Paul kichert. Das fühlt sich fast so an, als würde er in einem Flugzeug sitzen.
Über dem Behandlungsstuhl hängt eine helle Lampe. Daneben befindet sich ein kleines Becken zum Mundausspülen. Auf einem Tisch liegen verschiedene glänzende Geräte.
Da kommt auch schon Dr. Böttcher ins Behandlungszimmer. Er begrüßt alle freundlich.
„Und du bist heute zum ersten Mal hier, Paul?“, fragt er.
Paul nickt. „Ja, bin ich.“
„Sehr schön“, sagt der Zahnarzt lächelnd.
Dr. Böttcher geht zum Waschbecken und wäscht und desinfiziert seine Hände. Danach zieht er weiße Handschuhe an und setzt einen Mundschutz auf.
Paul beobachtet ihn aufmerksam.
„Warum macht der Zahnarzt das?“, möchte er wissen.
„Damit keine Bakterien und Viren übertragen werden“, erklärt Max.
„Genau“, bestätigt Dr. Böttcher.
Dann bittet der Zahnarzt Paul, den Mund weit aufzumachen. Paul kommt der Aufforderung nach. Dr. Böttcher nimmt einen kleinen Spiegel und schaut sich damit Pauls Zähne ganz genau an. Die helle Lampe hilft ihm dabei, jeden Zahn gut zu sehen.
Paul bleibt ganz ruhig sitzen. Nach einer Weile richtet sich Dr. Böttcher wieder auf.
„Alles gut“, sagt er. „Du hast deine Zähne sehr ordentlich geputzt, Paul.“
Paul strahlt. Jetzt ist er richtig stolz auf sich.
„Siehst du“, sagt Max und grinst seinen kleinen Bruder an. „War doch gar nicht schlimm.“
Nun ist Max an der Reihe. Auch er setzt sich auf den Zahnarztstuhl und bekommt von der Zahnarzthelferin ein Lätzchen umgebunden.
„Mund weit auf“, bittet Dr. Böttcher.
Max macht den Mund auf. Der Zahnarzt untersucht seine Zähne sorgfältig und schaut von Zahn zu Zahn.
Plötzlich hält er inne.
„Hm“, macht Dr. Böttcher. „Hier sehe ich eine kleine Stelle, die etwas verdächtig aussieht.“
Er untersucht den Zahn noch genauer.
„Ah, da ist tatsächlich ein kleines Loch im Zahn.“
Max schaut erschrocken. „Ein Loch?“
Auch Paul wird neugierig. „Was ist denn ein Loch im Zahn?“
„Ein Loch im Zahn nennt man Karies“, erklärt Dr. Böttcher. „Karies kann entstehen, wenn Zähne nicht gründlich genug geputzt werden oder wenn man mit der Zahnbürste eine bestimmte Stelle schlecht erreicht. Dann können Zuckerreste an den Zähnen bleiben. Bakterien machen daraus Säuren, die den Zahn angreifen. So kann mit der Zeit ein Loch entstehen.“
Paul hört aufmerksam zu.
„Und was machen Sie jetzt mit dem Loch?“, fragt er.
Dr. Böttcher nimmt ein kleines Gerät und zeigt es den Brüdern. Vorne daran befindet sich eine sich drehende Spitze.
„Damit entferne ich die kranke Stelle im Zahn“, erklärt er. „Anschließend wird das Loch mit einer Füllung verschlossen.“
Dann wendet er sich an Max.
„Möchtest du das gleich machen oder lieber an einem anderen Tag wiederkommen?“
Max überlegt nur kurz.
„Gleich bitte, wenn es geht.“
„Das können wir machen“, sagt Dr. Böttcher. „Damit du dabei nichts spürst, bekommst du vorher eine Betäubung.“
Max nickt mutig.
Die Zahnarzthelferin trägt zunächst ein Betäubungsgel auf das Zahnfleisch auf. Danach bekommt Max eine kleine Spritze mit dem Betäubungsmittel.
„Spürst du noch etwas?“, fragt sie anschließend.
Max bewegt vorsichtig den Mund und schüttelt den Kopf.
„Nein.“
„Gut“, sagt Dr. Böttcher. „Dann können wir anfangen.“
Max muss den Mund weit geöffnet halten. Die Zahnarzthelferin hält einen kleinen Sauger in seinen Mund. Er saugt Wasser und Spucke weg, sodass Max nicht ständig schlucken muss.
Paul steht neben seinem Bruder und beobachtet neugierig, was passiert.
Dann beginnt Dr. Böttcher mit der Behandlung. Das kleine Gerät macht ein merkwürdiges Geräusch. Es sirrt und vibriert. Paul verzieht kurz das Gesicht, aber Max bleibt ganz ruhig.
Nach einer Weile ist das Geräusch schon wieder vorbei.
Dr. Böttcher überprüft mit einem kleinen Häkchen, ob die kranke Stelle vollständig entfernt ist. Danach füllt er eine weiße Paste in den Zahn.
„Jetzt beißt du einmal kräftig zu“, erklärt er Max.
Max beißt die Zähne zusammen. Die Paste fühlt sich etwas merkwürdig an und schmeckt auch ein bisschen ungewöhnlich.
Anschließend darf er einen Becher Wasser nehmen und seinen Mund ausspülen.
Dr. Böttcher reicht ihm einen kleinen Handspiegel.
„Schau dir deinen Zahn einmal an.“
Max betrachtet seinen Zahn.
„Der sieht ja wieder schön aus“, sagt er erleichtert.
„Das tut er“, bestätigt Dr. Böttcher.
Bevor sie nach Hause gehen, zeigt der Zahnarzt den beiden Brüdern an einem großen künstlichen Gebiss, wie sie ihre Zähne richtig putzen.
„Zuerst putzt ihr die Kauflächen“, erklärt er. „Danach sind die Außen- und Innenseiten dran. Dabei putzt ihr immer von Rot nach Weiß, also vom Zahnfleisch in Richtung Zahn. Wenn ihr eure Zähne regelmäßig und gründlich putzt, haben die Kariesmonster keine Chance.“
Paul und Max hören aufmerksam zu. Max zeigt seinem kleinen Bruder gleich, wie die richtige Bewegung mit der Zahnbürste aussieht.
Zum Abschluss dürfen sich die beiden noch etwas aus einer kleinen Truhe aussuchen.
Paul entdeckt einen blauen Stein und nimmt ihn sofort heraus.
Max entscheidet sich für ein kleines Buch.
„Danke, Dr. Böttcher“, sagen die beiden.
„Sehr gern“, antwortet der Zahnarzt. „Und schön weiter Zähne putzen.“
Auf der Rückfahrt erzählt Paul Papa begeistert, wie spannend der Zahnarztstuhl war und wie laut das Gerät bei Max geklungen hat.
Zu Hause erzählen Paul und Max ihrer Mama ausführlich, was sie beim Zahnarzt alles erlebt haben.
Mama ist sehr stolz auf ihre beiden Jungs.
„Ihr wart wirklich tapfer“, sagt sie und nimmt beide in den Arm.
Paul schaut zu seinem großen Bruder.
„Was ist eigentlich mit deinem Zahn? Fühlt er sich immer noch taub an?“
Max bewegt vorsichtig seine Lippen.
„Ein bisschen“, antwortet er. „Aber das wird bald nachlassen.“
Paul nickt zufrieden.
„Ich freue mich schon auf den nächsten Zahnarztbesuch.“
Max lacht. „Dann bist du ja jetzt schon ein richtiger Zahnarztprofi.“
Das sind Paul und Max. Die beiden sind Geschwister. Paul ist 5 und Max 9 Jahre alt. Die beiden wohnen mit ihren Eltern in der Rosenstraße 62 in einem dunkelgrünen Einfamilienhaus. Außerdem haben sie noch eine Katze namens Mucki.
An diesem Abend sitzen die beiden ganz aufgeregt mit ihren Eltern beim Abendessen. Sie haben morgen nämlich einen Termin beim Zahnarzt.
Paul ist besonders aufgeregt, denn er geht zum ersten Mal zum Zahnarzt. Max hingegen war schon öfter dort und kennt sich bestens aus.
„Du brauchst keine Angst zu haben, Paul“, sagt Max beruhigend. „Beim Zahnarzt ist es gar nicht schlimm. Er schaut dir nur kurz in den Mund und dann ist alles wieder vorbei.“
„Wirklich?“, fragt Paul mit großen Augen.
„Ja, ich war doch schon ganz oft dort“, antwortet Max stolz.
Papa lächelt seinen kleinen Sohn an. „Und wenn du schön artig warst, bekommst du vom Zahnarzt vielleicht noch eine kleine Belohnung.“
„Wirklich? Was denn?“, möchte Paul sofort wissen.
„Sticker oder Bonbons oder auch kleine Bücher“, erklärt Max.
Paul strahlt. „Na, dann freue ich mich schon auf morgen.“
„Das freut mich“, sagt Papa. „Aber jetzt geht ihr erst einmal ins Bad und putzt eure Zähne.“
„Und danach geht es ins Bett“, ergänzt Mama.
Paul und Max nicken artig und gehen ins Badezimmer. Sie putzen gründlich ihre Zähne. Nur fünf Minuten später haben sie schon ihre Schlafanzüge an und liegen im Bett.
Am nächsten Tag ist es so weit. Nach dem Mittagessen machen sich Paul, Max und Papa auf den Weg zum Zahnarzt. Sie fahren mit dem Auto, denn die Praxis von Zahnarzt Dr. Böttcher ist etwa zwanzig Minuten von ihrem Haus entfernt.
Während der Fahrt schaut Paul nervös aus dem Fenster. Er denkt darüber nach, was ihn wohl beim Zahnarzt erwartet.
Nach zwanzig Minuten stehen sie vor der Zahnarztpraxis. Papa gibt am Empfang die Versichertenkarten von Paul und Max ab. Danach dürfen die drei ins Wartezimmer gehen.
Dort entdecken die Brüder sofort die vielen Spielsachen. Paul greift nach einem großen Bagger, während Max sich ein Brettspiel aussucht. Schon bald sind beide so beschäftigt, dass sie gar nicht bemerken, dass sie aufgerufen werden.
Eine freundliche Zahnarzthelferin kommt ins Wartezimmer und führt Paul, Max und ihren Papa ins Behandlungszimmer.
„Wer möchte zuerst drankommen?“, fragt sie.
Paul schaut kurz zu Max. Dann fasst er sich ein Herz.
„Ich möchte zuerst“, sagt er.
„Super“, lobt Max ihn.
Paul setzt sich auf den großen Zahnarztstuhl. Die Zahnarzthelferin bindet ihm ein großes Lätzchen um.
„Wozu ist das denn?“, fragt Paul neugierig.
„Damit deine Kleidung bei der Untersuchung sauber bleibt“, erklärt die Zahnarzthelferin.
Dann fährt sie den Stuhl langsam nach hinten. Paul kichert. Das fühlt sich fast so an, als würde er in einem Flugzeug sitzen.
Über dem Behandlungsstuhl hängt eine helle Lampe. Daneben befindet sich ein kleines Becken zum Mundausspülen. Auf einem Tisch liegen verschiedene glänzende Geräte.
Da kommt auch schon Dr. Böttcher ins Behandlungszimmer. Er begrüßt alle freundlich.
„Und du bist heute zum ersten Mal hier, Paul?“, fragt er.
Paul nickt. „Ja, bin ich.“
„Sehr schön“, sagt der Zahnarzt lächelnd.
Dr. Böttcher geht zum Waschbecken und wäscht und desinfiziert seine Hände. Danach zieht er weiße Handschuhe an und setzt einen Mundschutz auf.
Paul beobachtet ihn aufmerksam.
„Warum macht der Zahnarzt das?“, möchte er wissen.
„Damit keine Bakterien und Viren übertragen werden“, erklärt Max.
„Genau“, bestätigt Dr. Böttcher.
Dann bittet der Zahnarzt Paul, den Mund weit aufzumachen. Paul kommt der Aufforderung nach. Dr. Böttcher nimmt einen kleinen Spiegel und schaut sich damit Pauls Zähne ganz genau an. Die helle Lampe hilft ihm dabei, jeden Zahn gut zu sehen.
Paul bleibt ganz ruhig sitzen. Nach einer Weile richtet sich Dr. Böttcher wieder auf.
„Alles gut“, sagt er. „Du hast deine Zähne sehr ordentlich geputzt, Paul.“
Paul strahlt. Jetzt ist er richtig stolz auf sich.
„Siehst du“, sagt Max und grinst seinen kleinen Bruder an. „War doch gar nicht schlimm.“
Nun ist Max an der Reihe. Auch er setzt sich auf den Zahnarztstuhl und bekommt von der Zahnarzthelferin ein Lätzchen umgebunden.
„Mund weit auf“, bittet Dr. Böttcher.
Max macht den Mund auf. Der Zahnarzt untersucht seine Zähne sorgfältig und schaut von Zahn zu Zahn.
Plötzlich hält er inne.
„Hm“, macht Dr. Böttcher. „Hier sehe ich eine kleine Stelle, die etwas verdächtig aussieht.“
Er untersucht den Zahn noch genauer.
„Ah, da ist tatsächlich ein kleines Loch im Zahn.“
Max schaut erschrocken. „Ein Loch?“
Auch Paul wird neugierig. „Was ist denn ein Loch im Zahn?“
„Ein Loch im Zahn nennt man Karies“, erklärt Dr. Böttcher. „Karies kann entstehen, wenn Zähne nicht gründlich genug geputzt werden oder wenn man mit der Zahnbürste eine bestimmte Stelle schlecht erreicht. Dann können Zuckerreste an den Zähnen bleiben. Bakterien machen daraus Säuren, die den Zahn angreifen. So kann mit der Zeit ein Loch entstehen.“
Paul hört aufmerksam zu.
„Und was machen Sie jetzt mit dem Loch?“, fragt er.
Dr. Böttcher nimmt ein kleines Gerät und zeigt es den Brüdern. Vorne daran befindet sich eine sich drehende Spitze.
„Damit entferne ich die kranke Stelle im Zahn“, erklärt er. „Anschließend wird das Loch mit einer Füllung verschlossen.“
Dann wendet er sich an Max.
„Möchtest du das gleich machen oder lieber an einem anderen Tag wiederkommen?“
Max überlegt nur kurz.
„Gleich bitte, wenn es geht.“
„Das können wir machen“, sagt Dr. Böttcher. „Damit du dabei nichts spürst, bekommst du vorher eine Betäubung.“
Max nickt mutig.
Die Zahnarzthelferin trägt zunächst ein Betäubungsgel auf das Zahnfleisch auf. Danach bekommt Max eine kleine Spritze mit dem Betäubungsmittel.
„Spürst du noch etwas?“, fragt sie anschließend.
Max bewegt vorsichtig den Mund und schüttelt den Kopf.
„Nein.“
„Gut“, sagt Dr. Böttcher. „Dann können wir anfangen.“
Max muss den Mund weit geöffnet halten. Die Zahnarzthelferin hält einen kleinen Sauger in seinen Mund. Er saugt Wasser und Spucke weg, sodass Max nicht ständig schlucken muss.
Paul steht neben seinem Bruder und beobachtet neugierig, was passiert.
Dann beginnt Dr. Böttcher mit der Behandlung. Das kleine Gerät macht ein merkwürdiges Geräusch. Es sirrt und vibriert. Paul verzieht kurz das Gesicht, aber Max bleibt ganz ruhig.
Nach einer Weile ist das Geräusch schon wieder vorbei.
Dr. Böttcher überprüft mit einem kleinen Häkchen, ob die kranke Stelle vollständig entfernt ist. Danach füllt er eine weiße Paste in den Zahn.
„Jetzt beißt du einmal kräftig zu“, erklärt er Max.
Max beißt die Zähne zusammen. Die Paste fühlt sich etwas merkwürdig an und schmeckt auch ein bisschen ungewöhnlich.
Anschließend darf er einen Becher Wasser nehmen und seinen Mund ausspülen.
Dr. Böttcher reicht ihm einen kleinen Handspiegel.
„Schau dir deinen Zahn einmal an.“
Max betrachtet seinen Zahn.
„Der sieht ja wieder schön aus“, sagt er erleichtert.
„Das tut er“, bestätigt Dr. Böttcher.
Bevor sie nach Hause gehen, zeigt der Zahnarzt den beiden Brüdern an einem großen künstlichen Gebiss, wie sie ihre Zähne richtig putzen.
„Zuerst putzt ihr die Kauflächen“, erklärt er. „Danach sind die Außen- und Innenseiten dran. Dabei putzt ihr immer von Rot nach Weiß, also vom Zahnfleisch in Richtung Zahn. Wenn ihr eure Zähne regelmäßig und gründlich putzt, haben die Kariesmonster keine Chance.“
Paul und Max hören aufmerksam zu. Max zeigt seinem kleinen Bruder gleich, wie die richtige Bewegung mit der Zahnbürste aussieht.
Zum Abschluss dürfen sich die beiden noch etwas aus einer kleinen Truhe aussuchen.
Paul entdeckt einen blauen Stein und nimmt ihn sofort heraus.
Max entscheidet sich für ein kleines Buch.
„Danke, Dr. Böttcher“, sagen die beiden.
„Sehr gern“, antwortet der Zahnarzt. „Und schön weiter Zähne putzen.“
Auf der Rückfahrt erzählt Paul Papa begeistert, wie spannend der Zahnarztstuhl war und wie laut das Gerät bei Max geklungen hat.
Zu Hause erzählen Paul und Max ihrer Mama ausführlich, was sie beim Zahnarzt alles erlebt haben.
Mama ist sehr stolz auf ihre beiden Jungs.
„Ihr wart wirklich tapfer“, sagt sie und nimmt beide in den Arm.
Paul schaut zu seinem großen Bruder.
„Was ist eigentlich mit deinem Zahn? Fühlt er sich immer noch taub an?“
Max bewegt vorsichtig seine Lippen.
„Ein bisschen“, antwortet er. „Aber das wird bald nachlassen.“
Paul nickt zufrieden.
„Ich freue mich schon auf den nächsten Zahnarztbesuch.“
Max lacht. „Dann bist du ja jetzt schon ein richtiger Zahnarztprofi.“
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