Paul & Max, Band 12, Paul & Max feiern Pauls Geburtstag

Joni2010

Mitglied
Das sind Paul und Max. Die beiden sind Geschwister. Paul ist 5 und Max 9 Jahre alt. Die beiden wohnen mit ihren Eltern in der Rosenstraße 62 in einem dunkelgrünen Einfamilienhaus. Außerdem haben sie noch eine Katze namens Mucki.


An diesem Abend bekommt Paul beim Abendessen keinen Bissen herunter. Er ist sehr aufgeregt, denn in zwei Tagen hat er Geburtstag. Er wird 6 Jahre alt und freut sich schon sehr auf die Überraschungen, die seine Eltern für ihn vorbereitet haben.


„Ich freue mich so! Sechs Jahre sind ein schönes Alter, denn dann darf ich bald in die Schule!“, erzählt Paul begeistert.


„Ja, aber erst im Herbst“, erinnert Mama ihn lächelnd.


„Das weiß ich doch“, erwidert Paul grinsend.


„Ich kann es auch kaum erwarten, bis dein Geburtstag da ist, obwohl es gar nicht mein eigener ist“, meint Max.


„Was wird es denn alles geben? Eine Schatzsuche? Mein Lieblingsessen? Einen Wettbewerb?“, möchte Paul wissen.


„Das wird nicht verraten“, antwortet Papa schmunzelnd. „Schließlich soll es eine Überraschung werden.“


„Och, schade“, murmelt Paul enttäuscht.


„Mach dir nichts draus. Die zwei Tage vergehen bestimmt schnell“, tröstet Mama ihn.


In dieser Nacht kann Paul vor Aufregung kaum schlafen. Auch in der darauffolgenden Nacht findet er nur schwer Ruhe. Immer wieder erkundigt er sich, was an seinem Geburtstag geplant ist, doch Mama und Papa lassen sich nichts entlocken.


Schließlich ist der große Tag da.


Zunächst muss Paul noch in den Kindergarten. Aber auch dort wird sein Geburtstag gefeiert. Gegen Mittag holt Papa ihn ab. Paul ist allerdings nicht der Einzige, der ins Auto steigt: Seine besten Freunde Fritz und Chiara kommen mit, denn er hat die beiden ebenfalls eingeladen.


Gemeinsam fahren sie nach Hause, wo Max und Mama bereits auf sie warten. Doch auch die beiden sind nicht allein. Die ersten Geburtstagsgäste sind schon eingetroffen: Pauls und Max' Onkel Roland und Tante Mona mit ihren Kindern, dem Cousin Georg und der Cousine Vera.


„Hallo, Paul!“, begrüßt Onkel Roland seinen Neffen und schließt ihn herzlich in die Arme. „Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!“


„Von mir natürlich auch alles Gute“, ergänzt Tante Mona.


„Vielen Dank!“, freut sich Paul.


Währenddessen lernen Georg und Vera die Kindergartenfreunde ihres Cousins kennen.


„Geht ihr mit Paul in den Kindergarten?“, erkundigt sich Georg.


„Ja, ich bin Fritz“, stellt sich der Junge vor.


„Und ich heiße Chiara“, fügt das Mädchen hinzu.


„Freut mich. Ich bin Georg und das ist meine Schwester Vera“, erklärt Georg.


In diesem Moment klingelt es erneut an der Haustür. Mama geht öffnen. Draußen stehen Oma Christine, Großonkel Friedrich – der Bruder von Opa Gerhard – und dessen Frau Helga.


Paul läuft sofort zur Tür.


„Hallo, Oma! Schön, dass du da bist. Onkel Friedrich, Tante Helga, ihr seid ja auch gekommen! Aber wo ist denn Opa?“


„Der ist leider krank und konnte deshalb nicht mitkommen“, erklärt Oma Christine. „Er lässt dich aber ganz lieb grüßen.“


„Danke“, erwidert Paul.


Anschließend gehen alle gemeinsam in die Küche. Dort hat Papa gerade die Kerzen auf dem Geburtstagskuchen angezündet. Paul, Mama, Oma Christine, Onkel Friedrich und Tante Helga setzen sich zu den anderen. Dann stimmen alle ein Geburtstagslied an.


„Happy Birthday to you, happy Birthday to you, happy Birthday, lieber Paul, happy Birthday to you!“


Nun darf Paul die Kerzen auspusten. Mit einem kräftigen Atemzug bringt er tatsächlich alle sechs auf einmal zum Erlöschen.


Danach ist es Zeit für die Geschenke. Das erste Päckchen stammt von Mama und Papa. Darin befindet sich ein neues Mensch-ärgere-dich-nicht-Spiel. Im nächsten Geschenk, das Max für seinen Bruder ausgesucht hat, steckt eine Tafel von Pauls Lieblingsschokolade.


Das letzte Paket ist allerdings etwas größer als die anderen. Es stammt von Onkel Roland und Tante Mona.


„Was da wohl drin ist?“, überlegt Paul neugierig.


„Mach es einfach auf“, ermuntert Onkel Roland ihn mit einem Schmunzeln.


Paul reißt das Geschenkpapier auf. Darunter kommen eine alte Nintendo-64-Konsole sowie zwei Spielmodule zum Vorschein: Mario Party 1 und Mario Party 2.


„Die Konsole und die Spiele habe ich gestern im Keller gefunden“, erklärt Onkel Roland. „Als Kind habe ich sehr gerne Mario Party gespielt. Da dachte ich mir, dass ich sie an meinen Neffen weitergeben könnte.“


Paul strahlt über das ganze Gesicht.


„Oh, danke!“


„Das können wir heute Abend ausprobieren“, schlägt Max begeistert vor.


„Ja, aber zuerst essen wir Kuchen“, erinnert Mama die beiden.


„Eine gute Idee“, stimmt Tante Helga zu.


Alle versammeln sich am Tisch und lassen sich den Schokoladenkuchen schmecken.


„Mhm, der Kuchen ist wirklich lecker“, schwärmt Georg.


„Und wie!“, stimmt Fritz ihm zu.


„Der Kakao schmeckt auch richtig gut“, bemerkt Vera.


Nachdem der Kuchen aufgegessen und der Kakao ausgetrunken ist, kann Paul es kaum erwarten, dass es weitergeht.


„Und was machen wir jetzt?“, möchte er wissen.


„Jetzt wird gespielt“, verkündet Papa. „Mama und ich haben nämlich eine Schatzsuche für euch vorbereitet.“


Max schaut überrascht auf.


„Was, wirklich? Das klingt ja cool!“


„Das ist es auch“, versichert Mama. „Allerdings müssen wir dafür nach draußen in den Garten.“


„Na gut, dann gehen wir eben hinaus“, entscheidet Tante Mona.


Wenig später versammelt sich die ganze Gesellschaft im Garten. Papa überreicht den Kindern eine Karte, auf der die einzelnen Hinweise zur Schatzsuche stehen.


„Viel Glück, Kinder“, wünscht Onkel Friedrich ihnen.


„Das wünsche ich euch auch“, ergänzt Tante Helga.


„Danke“, antworten die Kinder, bevor sie sich auf den Weg machen.


Max übernimmt das Lesen der Karte.


„Zuerst müsst ihr fünf Schritte nach Norden gehen.“


Die Kinder folgen der Anweisung, während Max sorgfältig mitzählt.


„Und was kommt jetzt?“, möchte Georg wissen.


Max wirft einen Blick auf die Karte.


„Als Nächstes sollen wir zehn Schritte nach Süden gehen.“


„Dann los“, meint Vera.


Die Gruppe kehrt um und marschiert zehn Schritte in die entgegengesetzte Richtung. Als sie fertig sind, stehen die Kinder vor einer alten Eiche.


Max liest den nächsten Hinweis vor.


„Jetzt grabt bei der alten Eiche.“


Paul schaut sich um.


„Graben? Das ist ja schön und gut, aber womit denn?“


Da entdeckt Chiara neben dem Baum eine Schaufel.


„Dort liegt eine Schaufel!“


„Super, damit können wir graben“, freut sich Georg.


Paul nimmt das Werkzeug und beginnt, die Erde aufzulockern. Nach einer Weile stößt er auf etwas Hartes. Vorsichtig gräbt er weiter, bis schließlich eine kleine Holztruhe zum Vorschein kommt.


Max hebt sie aus dem Loch und öffnet den Deckel. Darin befinden sich Süßigkeiten, kleine Bälle und Taucherbrillen.


Paul ist begeistert.


„Das ist ja ein toller Schatz!“


Georg nimmt eine der Taucherbrillen heraus und betrachtet sie zufrieden.


„So eine habe ich mir schon lange gewünscht.“


Gemeinsam tragen die Kinder die Truhe zurück ins Haus. Dort warten die Erwachsenen bereits gespannt auf ihre Rückkehr.


„Na, habt ihr den Schatz gefunden?“, erkundigt sich Papa.


„Ja, und er ist wirklich klasse“, berichtet Paul stolz.


„Das freut mich“, meint Mama. „Aber jetzt setzt euch erst einmal auf die Terrasse. Es gibt Würstchen.“


„Oh, lecker“, freuen sich die Kinder.


Sie nehmen Platz und lassen sich das Essen schmecken. Dabei passiert Vera ein kleines Missgeschick: Sie kleckert versehentlich Ketchup auf ihr T-Shirt.


„Oh, tut mir leid. Das war keine Absicht“, entschuldigt sie sich.


„Das macht nichts“, beruhigt Tante Mona ihre Tochter. „Das bekommen wir wieder sauber.“


Langsam neigt sich der Geburtstag dem Ende zu. Am Abend verabschieden sich die Gäste von Paul, Max und ihren Eltern.


„Das war ein richtig cooler Geburtstag. Ich freue mich schon auf den nächsten“, meint Fritz.


„Ich mich auch“, ergänzt Chiara.


Paul nickt begeistert.


„Und ich erst!“


Nach und nach verlassen die Gäste das Haus, steigen in ihre Autos und fahren nach Hause.


Paul und Max haben allerdings noch etwas vor: Sie wollen die Nintendo-64-Konsole von Onkel Roland ausprobieren. Die beiden entscheiden sich zunächst für Mario Party 1.


Bevor das erste Spielbrett beginnt, müssen sie ihre Spielfiguren auswählen. Paul überlegt kurz.


„Ich nehme Yoshi. Der ist so süß!“


„Gut, dann spiele ich Luigi“, entscheidet Max.


Als Computergegner wählen die Brüder Mario und Donkey Kong. Anschließend starten sie das Spielbrett Marios Regenbogenburg.


Die beiden haben jede Menge Spaß. Am Ende gewinnt natürlich Paul das Spielbrett, worüber er sich besonders freut.


Doch irgendwann ist es Zeit fürs Abendessen. Paul und Max setzen sich mit ihren Eltern an den Tisch und essen gemeinsam. Danach gehen sie ins Bad und machen sich bettfertig.


Als Paul schließlich im Bett liegt, schaut er noch einmal zu Papa.


„Das war ein richtig cooler Geburtstag. Ich freue mich schon auf den nächsten!“


Papa lacht leise.


„Das glaube ich dir. Gute Nacht, Paul.“


„Gute Nacht, Papa.“


Papa verlässt das Zimmer und löscht das Licht. Paul kuschelt sich in seine Decke und schläft glücklich ein.
 



 
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