Das sind Paul und Max. Die beiden sind Geschwister. Paul ist 6 und Max 9 Jahre alt. Die beiden wohnen mit ihren Eltern in der Rosenstraße 62 in einem dunkelgrünen Einfamilienhaus. Außerdem haben sie noch eine Katze namens Mucki.
An diesem Abend sitzen Paul und Max zusammen mit ihren Eltern auf dem Sofa und denken angestrengt nach. Denn übermorgen hat Oma Christine Geburtstag und Paul und Max haben noch keine Idee, was sie ihr schenken könnten.
„Was könnten wir ihr nur schenken?“, grübelt Max.
„Ja, es muss auf jeden Fall etwas sein, worüber sie sich freut“, überlegt Paul.
„Wie wär's mit einem neuen Fernseher? Der alte hat doch immer mal wieder Störungen!“
„Das ist eine schöne Idee“, lobt Mama. „Aber für ein Geburtstagsgeschenk ist das leider etwas teuer.“
„Allerdings“, stimmt ihr Papa zu.
„Vielleicht eine Spielkonsole?“, schlägt Paul vor.
„Ach, das ist doch Unsinn!“, wendet sein großer Bruder ein. „Was soll sie damit anfangen, in ihrem Alter?“
„Genau“, gibt ihm Papa Recht.
„Soll ich ihr wieder ein Bild malen?“, schlägt Paul vor. „Das ist doch langweilig! Das habe ich schon so oft gemacht!“
„Vielleicht freut sie sich über ein schönes Buch“, überlegt Papa.
„Ach, nein, das scheint mir auch nicht das Richtige zu sein“, erwidert Mama.
„Mann, uns will einfach nichts einfallen!“, mault Max.
„Keine Sorge, uns wird schon noch etwas einfallen“, tröstet Mama ihn. „Morgen ist auch noch ein Tag!“
Also setzt sich die Familie an den Tisch zum Abendessen. Danach ist es Zeit fürs Bett.
Auch am nächsten Morgen, beim Frühstück, ist Paul und Max keine Idee gekommen, was sie Oma schenken könnten.
„Wie wär's mit einer neuen Vase?“, schlägt Paul vor.
Max nickt begeistert. „Das ist eine tolle Idee! Aber wenn, dann muss es eine ganz besondere Vase sein! Mit einem besonderen Muster oder etwas Ähnlichem!“
„Genau, das ist es!“, ruft Mama.
„Ja, coole Idee“, stimmt ihr Papa zu. „Aber wo kriegen wir so eine Vase her?“
„Na, die gibt's bestimmt im Scherzartikelladen in der Bäckerstraße“, antwortet Mama schmunzelnd.
„Können wir dort hingehen?“, erkundigt sich Paul.
„Ja, gleich nach dem Mittagessen!“, verspricht Mama.
Nach dem Mittagessen macht sich die ganze Familie Bender auf den Weg zum Scherzartikelladen. Dort angekommen, schauen sie sich sofort im ganzen Laden um.
Da entdeckt Max eine hellgrüne Vase mit roten Sternen und gelben Drachen darauf.
„Guckt mal, die sieht ja witzig aus!“, begeistert er sich und lacht.
„Ja, schon, aber mir gefällt sie nicht so gut“, findet Paul.
„Gut, dann schauen wir uns weiter um“, entscheidet Papa.
Und so suchen die vier weiter. Schließlich entdeckt Paul eine Vase, die ihm gefällt. Sie ist rot-grün-lila und mit seltsamen Mustern verziert. Außerdem besteht sie nicht aus Porzellan, sondern aus Plastik.
„Diese Vase gefällt mir! Können wir die nehmen?“, erkundigt er sich.
Papa schaut sich die Vase genauer an. „Ja, die sieht wirklich hübsch aus. Gut, die nehmen wir!“
„Super!“, freut sich Paul.
„Da wird sich Oma bestimmt freuen“, ist Max überzeugt.
Sie bezahlen die Vase, lassen sie noch hübsch in Geschenkpapier einpacken und machen sich auf den Heimweg.
Dort allerdings passiert ein kleines Missgeschick: Mucki, die neugierig ist, zupft an dem Geschenkpapier und reißt ein Stück davon ab.
„Oh nein, Mucki, was machst du denn da?“, ruft Max entsetzt. „Das schöne Geschenkpapier!“
„Was machen wir denn jetzt?“, will sein kleiner Bruder wissen.
„Kein Problem“, beruhigt Mama die beiden. „Wir haben noch Klebeband, damit können wir das leicht reparieren!“
Sie holt das Klebeband aus der Schublade und in Null Komma nix ist alles wieder in Ordnung.
Am nächsten Tag ist es schließlich so weit. Paul, Max und ihre Eltern steigen ins Auto und fahren in die Stadt ins Gasthaus Zur goldenen Suppe. Dort wollen sie Oma Christines Geburtstag feiern.
Im Gasthaus sind bereits viele Verwandte eingetroffen: Oma Christine und Opa Gerhard natürlich. Außerdem Onkel Roland und Tante Mona mit ihren Kindern Georg und Vera sowie Tante Lina und Onkel Dietmar mit ihrer Tochter Luisa. Auch Opa Gerhards Bruder Friedrich und seine Frau Helga sind gekommen, um ihrer Schwägerin zu gratulieren. Und noch jemand ist da: Oma Christines Schwester Gudrun ist extra zum Geburtstag ihrer Schwester angereist. Sie wohnt in Hamburg und deshalb haben Paul und Max sie bisher noch nicht wirklich oft gesehen.
Jedenfalls kommen Paul und Max nun mit ihren Eltern herein. Das gibt ein großes Hallo von allen Verwandten.
Paul und Max gehen zu ihrer Oma und begrüßen sie herzlich.
„Hallo, Oma, alles Gute zum Geburtstag!“
„Vielen lieben Dank, ihr beiden!“, erwidert Oma Christine.
Auch Mama tritt zu ihr, umarmt sie und gratuliert ihr: „Herzlichen Glückwunsch, Mama! Ich freue mich, dass wir heute alle hier zusammen feiern können!“
Natürlich lässt es sich auch Papa nicht nehmen, seiner Schwiegermutter persönlich zu gratulieren.
Dann wird es Zeit. Oma Christine darf ihre Geschenke auspacken.
Ihr Enkel Georg hat für sie etwas gebastelt und seine Schwester Vera hat ein Bild gemalt. Luisa schenkt ihr einen Umschlag mit Geld.
Und dann dürfen Paul und Max ihr Geschenk überreichen.
Oma betrachtet das hübsch verpackte Päckchen neugierig. „Was ist da wohl drin?“
„Mach es doch mal auf, Oma!“, ermuntert Paul sie mit einem Schmunzeln.
Oma öffnet das Papier und entdeckt die Vase.
„Oh, das ist aber eine schöne Vase! Rot, Grün und Lila! Meine Lieblingsfarben! Und die Muster sind echt schön! Oh, vielen Dank, ihr Lieben! Wo habt ihr die denn her?“
„Aus dem Scherzartikelladen!“, erklärt Max lachend.
Da fällt Opa Gerhard etwas auf.
„Guck doch mal, Christine, am Boden ist ein Knopf!“, macht er seine Frau darauf aufmerksam.
Oma Christine sieht genauer hin. „Tatsächlich! Wozu ist der wohl gut?“
„Drück ihn doch einfach mal!“, schlägt Tante Gudrun vor.
„Na gut!“, entgegnet Oma.
Sie drückt auf den Knopf und dann passiert etwas Lustiges: Die Vase macht Tiergeräusche! Erst ein Katzenmiauen, dann ein Hundebellen und zum Schluss ein Hirschröhren!
Da müssen alle lachen.
„Das ist die lustigste Vase, die ich je gesehen habe!“, stellt Georg fest und hält sich den Bauch vor Lachen.
„Finde ich auch!“, stimmt Max zu.
Dann erzählt Oma Geschichten aus der Zeit, als sie und Tante Gudrun noch Kinder waren.
„Als wir klein waren, haben wir oft heimlich die Kirschen aus dem Garten von unserem Nachbarn stibitzt“, beginnt sie.
„Ja, daran erinnere ich mich noch gut!", erwidert Tante Gudrun. „Aber eines Tages ist etwas Lustiges passiert: Der Nachbar, er hieß übrigens Herr Zink, hatte am Kirschbaum eine Alarmanlage angebracht, die immer piepste, wenn Kinder die Kirschen stibitzten. Und dann hatte er uns natürlich erwischt! Aber wisst ihr, was er dann getan hat?“
„Hat er geschimpft?“, möchte Paul wissen.
„Nein, ganz im Gegenteil!“, erzählt Tante Gudrun. „Er hat uns Kirschkerne geschenkt und gesagt: Damit könnt ihr euren eigenen Kirschbaum pflanzen und müsst nie wieder Kirschen aus meinem Garten stibitzen!“
„Das war aber nett von ihm!“, findet Vera.
„Allerdings“, stimmt ihr Oma zu.
Dann wird die Vorspeise serviert. Es gibt Suppe. Paul schmeckt sie allerdings nicht so besonders. Deshalb freut er sich schon auf das Hauptgericht.
Als Hauptgericht gibt es dann nämlich Schnitzel mit Pommes und Kartoffelsalat. Das schmeckt allen Kindern, aber auch den Erwachsenen.
Und zum Nachtisch gibt es Eis. Jeder darf sich eine Sorte aussuchen.
Paul hat sich Blaubeere ausgesucht und genießt seinen Nachtisch. „Hm, das Eis in diesem Restaurant schmeckt unglaublich gut!“
„Kann man wohl sagen!“, stimmt ihm sein großer Bruder Max zu, der sich für Schokolade entschieden hat.
Und so feiern alle noch vergnügt weiter.
Am Abend schließlich ist es so weit. Der Geburtstag ist zu Ende.
Oma Christine wendet sich an all ihre Verwandten: „Vielen Dank, dass ich heute meinen Geburtstag mit euch allen verbringen durfte! Es war wunderschön!“
„Ach, bitte schön, Oma!“, erwidern Paul und Max.
„Zu Hause werde ich die Vase gleich ins Schlafzimmer stellen“, verkündet Oma.
„Gute Idee, Christine!“, findet Opa.
Dann verabschieden sich alle Gäste voneinander, steigen in ihre Autos und fahren nach Hause.
Zu Hause angekommen, schwärmt Paul: „Das war ein schöner Geburtstag!“
„Das kann man wohl sagen“, stimmt Mama zu.
„Und wie Oma sich über die Vase gefreut hat!“, ergänzt Max. „Ich freue mich schon, wenn wir sie und Opa das nächste Mal besuchen. Dann können wir die Vase nämlich wieder Tiergeräusche machen lassen!“
Da muss die ganze Familie herzlich lachen.
An diesem Abend sitzen Paul und Max zusammen mit ihren Eltern auf dem Sofa und denken angestrengt nach. Denn übermorgen hat Oma Christine Geburtstag und Paul und Max haben noch keine Idee, was sie ihr schenken könnten.
„Was könnten wir ihr nur schenken?“, grübelt Max.
„Ja, es muss auf jeden Fall etwas sein, worüber sie sich freut“, überlegt Paul.
„Wie wär's mit einem neuen Fernseher? Der alte hat doch immer mal wieder Störungen!“
„Das ist eine schöne Idee“, lobt Mama. „Aber für ein Geburtstagsgeschenk ist das leider etwas teuer.“
„Allerdings“, stimmt ihr Papa zu.
„Vielleicht eine Spielkonsole?“, schlägt Paul vor.
„Ach, das ist doch Unsinn!“, wendet sein großer Bruder ein. „Was soll sie damit anfangen, in ihrem Alter?“
„Genau“, gibt ihm Papa Recht.
„Soll ich ihr wieder ein Bild malen?“, schlägt Paul vor. „Das ist doch langweilig! Das habe ich schon so oft gemacht!“
„Vielleicht freut sie sich über ein schönes Buch“, überlegt Papa.
„Ach, nein, das scheint mir auch nicht das Richtige zu sein“, erwidert Mama.
„Mann, uns will einfach nichts einfallen!“, mault Max.
„Keine Sorge, uns wird schon noch etwas einfallen“, tröstet Mama ihn. „Morgen ist auch noch ein Tag!“
Also setzt sich die Familie an den Tisch zum Abendessen. Danach ist es Zeit fürs Bett.
Auch am nächsten Morgen, beim Frühstück, ist Paul und Max keine Idee gekommen, was sie Oma schenken könnten.
„Wie wär's mit einer neuen Vase?“, schlägt Paul vor.
Max nickt begeistert. „Das ist eine tolle Idee! Aber wenn, dann muss es eine ganz besondere Vase sein! Mit einem besonderen Muster oder etwas Ähnlichem!“
„Genau, das ist es!“, ruft Mama.
„Ja, coole Idee“, stimmt ihr Papa zu. „Aber wo kriegen wir so eine Vase her?“
„Na, die gibt's bestimmt im Scherzartikelladen in der Bäckerstraße“, antwortet Mama schmunzelnd.
„Können wir dort hingehen?“, erkundigt sich Paul.
„Ja, gleich nach dem Mittagessen!“, verspricht Mama.
Nach dem Mittagessen macht sich die ganze Familie Bender auf den Weg zum Scherzartikelladen. Dort angekommen, schauen sie sich sofort im ganzen Laden um.
Da entdeckt Max eine hellgrüne Vase mit roten Sternen und gelben Drachen darauf.
„Guckt mal, die sieht ja witzig aus!“, begeistert er sich und lacht.
„Ja, schon, aber mir gefällt sie nicht so gut“, findet Paul.
„Gut, dann schauen wir uns weiter um“, entscheidet Papa.
Und so suchen die vier weiter. Schließlich entdeckt Paul eine Vase, die ihm gefällt. Sie ist rot-grün-lila und mit seltsamen Mustern verziert. Außerdem besteht sie nicht aus Porzellan, sondern aus Plastik.
„Diese Vase gefällt mir! Können wir die nehmen?“, erkundigt er sich.
Papa schaut sich die Vase genauer an. „Ja, die sieht wirklich hübsch aus. Gut, die nehmen wir!“
„Super!“, freut sich Paul.
„Da wird sich Oma bestimmt freuen“, ist Max überzeugt.
Sie bezahlen die Vase, lassen sie noch hübsch in Geschenkpapier einpacken und machen sich auf den Heimweg.
Dort allerdings passiert ein kleines Missgeschick: Mucki, die neugierig ist, zupft an dem Geschenkpapier und reißt ein Stück davon ab.
„Oh nein, Mucki, was machst du denn da?“, ruft Max entsetzt. „Das schöne Geschenkpapier!“
„Was machen wir denn jetzt?“, will sein kleiner Bruder wissen.
„Kein Problem“, beruhigt Mama die beiden. „Wir haben noch Klebeband, damit können wir das leicht reparieren!“
Sie holt das Klebeband aus der Schublade und in Null Komma nix ist alles wieder in Ordnung.
Am nächsten Tag ist es schließlich so weit. Paul, Max und ihre Eltern steigen ins Auto und fahren in die Stadt ins Gasthaus Zur goldenen Suppe. Dort wollen sie Oma Christines Geburtstag feiern.
Im Gasthaus sind bereits viele Verwandte eingetroffen: Oma Christine und Opa Gerhard natürlich. Außerdem Onkel Roland und Tante Mona mit ihren Kindern Georg und Vera sowie Tante Lina und Onkel Dietmar mit ihrer Tochter Luisa. Auch Opa Gerhards Bruder Friedrich und seine Frau Helga sind gekommen, um ihrer Schwägerin zu gratulieren. Und noch jemand ist da: Oma Christines Schwester Gudrun ist extra zum Geburtstag ihrer Schwester angereist. Sie wohnt in Hamburg und deshalb haben Paul und Max sie bisher noch nicht wirklich oft gesehen.
Jedenfalls kommen Paul und Max nun mit ihren Eltern herein. Das gibt ein großes Hallo von allen Verwandten.
Paul und Max gehen zu ihrer Oma und begrüßen sie herzlich.
„Hallo, Oma, alles Gute zum Geburtstag!“
„Vielen lieben Dank, ihr beiden!“, erwidert Oma Christine.
Auch Mama tritt zu ihr, umarmt sie und gratuliert ihr: „Herzlichen Glückwunsch, Mama! Ich freue mich, dass wir heute alle hier zusammen feiern können!“
Natürlich lässt es sich auch Papa nicht nehmen, seiner Schwiegermutter persönlich zu gratulieren.
Dann wird es Zeit. Oma Christine darf ihre Geschenke auspacken.
Ihr Enkel Georg hat für sie etwas gebastelt und seine Schwester Vera hat ein Bild gemalt. Luisa schenkt ihr einen Umschlag mit Geld.
Und dann dürfen Paul und Max ihr Geschenk überreichen.
Oma betrachtet das hübsch verpackte Päckchen neugierig. „Was ist da wohl drin?“
„Mach es doch mal auf, Oma!“, ermuntert Paul sie mit einem Schmunzeln.
Oma öffnet das Papier und entdeckt die Vase.
„Oh, das ist aber eine schöne Vase! Rot, Grün und Lila! Meine Lieblingsfarben! Und die Muster sind echt schön! Oh, vielen Dank, ihr Lieben! Wo habt ihr die denn her?“
„Aus dem Scherzartikelladen!“, erklärt Max lachend.
Da fällt Opa Gerhard etwas auf.
„Guck doch mal, Christine, am Boden ist ein Knopf!“, macht er seine Frau darauf aufmerksam.
Oma Christine sieht genauer hin. „Tatsächlich! Wozu ist der wohl gut?“
„Drück ihn doch einfach mal!“, schlägt Tante Gudrun vor.
„Na gut!“, entgegnet Oma.
Sie drückt auf den Knopf und dann passiert etwas Lustiges: Die Vase macht Tiergeräusche! Erst ein Katzenmiauen, dann ein Hundebellen und zum Schluss ein Hirschröhren!
Da müssen alle lachen.
„Das ist die lustigste Vase, die ich je gesehen habe!“, stellt Georg fest und hält sich den Bauch vor Lachen.
„Finde ich auch!“, stimmt Max zu.
Dann erzählt Oma Geschichten aus der Zeit, als sie und Tante Gudrun noch Kinder waren.
„Als wir klein waren, haben wir oft heimlich die Kirschen aus dem Garten von unserem Nachbarn stibitzt“, beginnt sie.
„Ja, daran erinnere ich mich noch gut!", erwidert Tante Gudrun. „Aber eines Tages ist etwas Lustiges passiert: Der Nachbar, er hieß übrigens Herr Zink, hatte am Kirschbaum eine Alarmanlage angebracht, die immer piepste, wenn Kinder die Kirschen stibitzten. Und dann hatte er uns natürlich erwischt! Aber wisst ihr, was er dann getan hat?“
„Hat er geschimpft?“, möchte Paul wissen.
„Nein, ganz im Gegenteil!“, erzählt Tante Gudrun. „Er hat uns Kirschkerne geschenkt und gesagt: Damit könnt ihr euren eigenen Kirschbaum pflanzen und müsst nie wieder Kirschen aus meinem Garten stibitzen!“
„Das war aber nett von ihm!“, findet Vera.
„Allerdings“, stimmt ihr Oma zu.
Dann wird die Vorspeise serviert. Es gibt Suppe. Paul schmeckt sie allerdings nicht so besonders. Deshalb freut er sich schon auf das Hauptgericht.
Als Hauptgericht gibt es dann nämlich Schnitzel mit Pommes und Kartoffelsalat. Das schmeckt allen Kindern, aber auch den Erwachsenen.
Und zum Nachtisch gibt es Eis. Jeder darf sich eine Sorte aussuchen.
Paul hat sich Blaubeere ausgesucht und genießt seinen Nachtisch. „Hm, das Eis in diesem Restaurant schmeckt unglaublich gut!“
„Kann man wohl sagen!“, stimmt ihm sein großer Bruder Max zu, der sich für Schokolade entschieden hat.
Und so feiern alle noch vergnügt weiter.
Am Abend schließlich ist es so weit. Der Geburtstag ist zu Ende.
Oma Christine wendet sich an all ihre Verwandten: „Vielen Dank, dass ich heute meinen Geburtstag mit euch allen verbringen durfte! Es war wunderschön!“
„Ach, bitte schön, Oma!“, erwidern Paul und Max.
„Zu Hause werde ich die Vase gleich ins Schlafzimmer stellen“, verkündet Oma.
„Gute Idee, Christine!“, findet Opa.
Dann verabschieden sich alle Gäste voneinander, steigen in ihre Autos und fahren nach Hause.
Zu Hause angekommen, schwärmt Paul: „Das war ein schöner Geburtstag!“
„Das kann man wohl sagen“, stimmt Mama zu.
„Und wie Oma sich über die Vase gefreut hat!“, ergänzt Max. „Ich freue mich schon, wenn wir sie und Opa das nächste Mal besuchen. Dann können wir die Vase nämlich wieder Tiergeräusche machen lassen!“
Da muss die ganze Familie herzlich lachen.