Paul & Max, Band 2, Paul & Max feiern Geburtstag

Joni2010

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Hier nochmal die zweite Geschichte von Paul & Max, jetzt in einem eigenen Thread. Sie heißt Paul & Max feiern Geburtstag.


Das sind Paul und Max. Die beiden sind Geschwister. Paul ist 5 und Max 9 Jahre alt. Die beiden wohnen mit ihren Eltern in der Rosenstraße 62 in einem dunkelgrünen Einfamilienhaus. Außerdem haben sie noch eine Katze namens Mucki.

An diesem Nachmittag sitzen die beiden Brüder vor dem Fernseher und schauen eine Kindersendung. Mucki streicht dabei um Pauls Beine. Schließlich möchte sie ja auch wissen, was dort so Spannendes passiert.

Da kommt Mama ins Wohnzimmer.

„Kinder, ich habe euch etwas mitzuteilen. Dreht doch bitte mal den Fernseher leiser.“

Max nimmt die Fernbedienung und stellt den Fernseher leiser.

„Was ist denn, Mama?“, fragt er neugierig.

Mama setzt sich zu den beiden.

„Eure Uroma Herta hat nächste Woche Geburtstag.“

„Uroma Herta?“, fragt Paul. „Wie alt wird sie denn?“

„Sie wird neunzig Jahre alt“, erklärt Mama.

Paul reißt erstaunt die Augen auf. „Was? So alt?“

„Ja, so alt“, antwortet Mama lächelnd.

Uroma Herta ist die Mutter von Pauls und Max' Opa Gerhard. Damit ist sie die Oma ihrer Mama und natürlich die Uroma von Paul und Max.

„Und was sollen wir ihr schenken?“, fragt Paul.

„Über ein selbstgemaltes Bild freut sie sich bestimmt“, meint Mama.

„Oh ja, das male ich ihr!“, ruft Paul begeistert.

Max hat ebenfalls schon eine Idee. „Ich schenke ihr eine Schachtel mit dem Konfekt, das sie so gerne isst.“

„Das sind zwei schöne Ideen“, sagt Mama.

Paul und Max machen sich gleich an die Arbeit.

Paul setzt sich mit einem leeren Blatt Papier und seinen Buntstiften an den Tisch. Eine Weile überlegt er, was er malen könnte.

Vielleicht ein Porträt? Aber von wem? Von sich selbst? Von Max? Oder vielleicht von Uroma Herta?

Nein, das wäre langweilig.

Dann kommt ihm eine andere Idee. Er malt die ganze Familie. Zuerst zeichnet er sich selbst, Max, Mama und Papa. Danach kommen Oma Christine und Opa Gerhard dazu.

Und natürlich darf Mucki nicht fehlen. Also malt Paul auch noch die Katze auf das Bild.

Max macht sich inzwischen auf den Weg in den kleinen Krämerladen am Stadtrand. Dort möchte er das Konfekt für Uroma Herta kaufen.

Vor dem Regal mit den Süßigkeiten bleibt er stehen. Es gibt so viele verschiedene Sorten, dass er sich zunächst gar nicht entscheiden kann.

Schließlich entdeckt er eine Schachtel mit Haselnusskonfekt.

Das isst Uroma Herta am liebsten.

Max nimmt die Schachtel aus dem Regal, bezahlt an der Kasse und macht sich wieder auf den Heimweg.

Zu Hause zeigt Paul ihm stolz sein Bild.

„Das ist aber schön geworden“, sagt Max und betrachtet die Zeichnung.

„Und hier ist Mucki“, erklärt Paul und zeigt auf die kleine Katze.

Mucki sitzt währenddessen neben dem Tisch und sieht so aus, als würde sie das Lob über sich selbst ganz genau verstehen.

Am Abend kommt Papa nach Hause. Paul läuft sofort zu ihm und zeigt ihm sein Bild.

„Das ist wirklich schön geworden“, sagt Papa anerkennend.

Dann erzählt er den Kindern, dass er am nächsten Tag gemeinsam mit Opa Gerhard noch einiges für die Geburtstagsfeier vorbereiten muss.

„Wir müssen Luftballons besorgen und Uromas Haus schmücken“, erklärt Papa. „Und natürlich brauchen wir auch einen Kuchen.“

„Den Kuchen backe ich“, sagt Mama.

„Das klingt gut“, meint Papa. „Aber welchen Kuchen machen wir?“

„Orangenkuchen!“, schlägt Max vor.

Mama nickt. „Gute Idee. Und Schokostreusel können wir auch darauf verteilen. Die mag Uroma besonders gern.“

Am nächsten Tag kauft Mama Orangen und Schokostreusel für den Kuchen. Paul und Max dürfen ihr beim Backen helfen.

Paul schält die Orangen, während Max den Teig ausrollt. Mama passt auf und hilft, wenn etwas nicht so einfach ist.

Nach einer Weile ist der Kuchen fertig und sie schieben ihn vorsichtig in den Ofen.

Nun muss er erst einmal eine Weile backen.

Max nutzt die Zeit, um die Konfektschachtel einzupacken. Er nimmt rotes Geschenkpapier mit grünen Tannen darauf.

Währenddessen sind Papa und Opa Gerhard unterwegs.

Zuerst fahren sie in den Supermarkt und kaufen bunte Luftballons und hübsche Girlanden. Danach geht es weiter zu Uroma Hertas Haus.

Uroma Herta ist währenddessen in einem Kurhotel. So bekommt sie nicht mit, was ihre Familie für ihren Geburtstag vorbereitet.

Vor dem Haus stellt Opa eine Stehleiter auf. Papa steigt hinauf und befestigt die Girlanden. Danach bringen die beiden noch Luftballons am Haus und im Wohnzimmer an.

Als alles fertig ist, betrachtet Papa zufrieden die Dekoration.

„So, das hätten wir“, sagt er. „Danke für deine Hilfe, Schwiegerpapa.“

„Gern geschehen“, antwortet Opa.

Papa bringt seinen Schwiegervater noch nach Hause und fährt anschließend selbst wieder zurück.

Dort sind Paul, Max und Mama gerade dabei, den fertigen Kuchen aus dem Ofen zu holen.

„Der sieht richtig gut aus“, meint Max.

„Finde ich auch“, sagt Paul.

Plötzlich entdeckt Mucki die Schleife an Max' Geschenk. Neugierig schleicht sie näher und beginnt daran zu ziehen.

Ratsch!

Das Geschenkpapier löst sich ein Stück.

„Mucki, was soll das?“, fragt Max.

Die Katze schaut ihn unschuldig an.

„Du sollst doch nicht mit meinem Geschenk spielen.“

Mucki miaut.

Da müssen alle lachen.

Max holt neues Geschenkpapier und verpackt die Konfektschachtel noch einmal. Dieses Mal stellt er das Geschenk sicherheitshalber an einen Ort, an den Mucki nicht herankommt.

Damit ist alles für Uroma Hertas Geburtstag vorbereitet. Mama stellt den fertigen Kuchen in den Kühlschrank, damit er bis zum Geburtstag frisch bleibt.

Ein paar Tage später ist es endlich so weit.

Paul, Max und ihre Eltern steigen ins Auto und fahren zu Uroma Hertas Haus. Dort angekommen, sehen sie schon viele Autos vor dem Haus.

Eine ganze Menge Verwandter ist gekommen: Mamas Bruder Roland mit seiner Frau Mona und ihren Kindern Georg und Vera, Mamas Schwester Lina mit ihrem Mann Dietmar und ihrer Tochter Luisa. Auch Opas Bruder Friedrich ist schon da. Oma Christine wartet ebenfalls im Haus.

Paul läuft zu seiner Oma.

„Wo ist denn Opa?“, fragt er.

„Der ist zum Kurhotel gefahren“, erklärt Oma Christine. „Er holt eure Uroma ab. Die beiden müssten gleich kommen.“

Max steht inzwischen bei seinem Cousin Georg.

„Kannst du glauben, dass Uroma schon neunzig ist?“, fragt er.

Georg schüttelt den Kopf. „Nein. Das ist wirklich unglaublich.“

Onkel Roland, der gerade vorbeikommt, hört die beiden.

„Neunzig Jahre sind tatsächlich ein stolzes Alter“, sagt er. „So alt werden nicht alle Menschen.“

In diesem Moment fährt ein Auto vor.

Paul zeigt auf die Straße.

„Da sind sie!“

Tatsächlich ist es das Auto von Opa Gerhard.

Opa steigt aus und hilft seiner Mutter beim Aussteigen. Uroma Herta kann nicht mehr so gut laufen und benutzt deshalb Krücken. Auf dem Weg zur Haustür stützt Opa sie vorsichtig.

„Ich bin schon sehr gespannt“, sagt Uroma Herta.

Opa lächelt. „Du wirst staunen, Mama.“

Gemeinsam gehen sie zur Haustür. Opa öffnet sie und führt seine Mutter ins Wohnzimmer.

Dort warten bereits Paul, Max, ihre Eltern und alle Verwandten.

Sobald Uroma Herta den Raum betritt, rufen alle gemeinsam:

„Überraschung!“

Uroma Herta bleibt verblüfft stehen.

„Ihr seid ja alle hier!“, sagt sie gerührt. „Damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet. Das ist wirklich lieb von euch.“

Paul tritt nach vorne.

„Das erste Geschenk bekommst du von mir, Uroma.“

Er überreicht ihr das selbstgemalte Bild.

Uroma Herta nimmt es vorsichtig in die Hand und betrachtet es lange.

„Das ist wunderschön geworden“, sagt sie. „Du hast sogar eure Katze gemalt. Danke, Paul.“

Paul freut sich.

Nun kommt Max an die Reihe. Er übergibt Uroma Herta die eingepackte Schachtel.

„Das ist für dich.“

Uroma öffnet das Geschenk und entdeckt das Haselnusskonfekt.

„Oh, das mag ich besonders gern“, sagt sie. „Danke, Max.“

Auch die anderen Verwandten haben Geschenke für Uroma Herta mitgebracht.

„Danke euch allen“, sagt sie gerührt.

Dann blickt sie einen Moment zur Seite.

„Schade, dass mein Mann das nicht mehr miterleben kann.“

Uromas Mann hieß Adalbert. Er war der Vater von Opa Gerhard und dessen Bruder Friedrich. Leider ist er vor zwei Jahren verstorben.

An der Wand hängt noch immer ein Bild von ihm. Uroma Herta schaut kurz zu dem Bild hinüber.

Dann lächelt sie wieder.

„Aber er hätte sich bestimmt gefreut, euch alle hier zu sehen.“

Anschließend gehen alle nach draußen und setzen sich an den großen Gartentisch.

Mama schneidet den Orangenkuchen an. Die Erwachsenen bekommen Kaffee, während die Kinder Apfelsaft trinken.

„Der Kuchen ist lecker“, sagt Max mit vollem Mund.

„Das finde ich auch“, stimmt Paul zu.

Nach dem Essen erzählt Uroma Herta den Kindern Geschichten aus ihrer Kindheit.

„Wisst ihr, als ich noch ein Kind war, gab es noch kein Fernsehen und keine Handys“, erzählt sie.

Paul schaut sie überrascht an.

„Was? Kein Fernsehen?“

Auch Luisa kann es kaum glauben.

„Und keine Handys? Was habt ihr denn damals gemacht?“

Uroma Herta lacht.

„Wir haben Murmeln gespielt, uns Geschichten erzählt und Lieder gesungen.“

Die Kinder hören aufmerksam zu.

„Und wie hast du Uropa kennengelernt?“, möchte Georg wissen.

Uroma Herta lächelt.

„Das war, als ich eine junge Erwachsene war. Damals war ich bei einer Modenschau. Dort sah ich einen sehr gutaussehenden jungen Mann.“

Sie macht eine kleine Pause.

„Ich bekam richtig Herzklopfen und fand ihn sofort sehr sympathisch.“

Die Kinder rücken ein bisschen näher.

„Als ich ihn fragte, wie er heißt, sagte er: ‚Ich heiße Adalbert. Und du?‘ Ich antwortete: ‚Herta.‘ Wir haben uns lange unterhalten und uns immer wieder getroffen. Ein paar Jahre später haben wir geheiratet und zwei Söhne bekommen: Gerhard und Friedrich.“

„Unseren Opa“, sagt Paul.

„Und unseren Großonkel“, ergänzt Max.

Uroma Herta nickt.

„Ganz genau.“

Nach dem Kaffeetrinken dürfen die Kinder noch im Garten spielen.

Paul denkt dabei immer wieder über die Geschichten seiner Uroma nach. Dass es früher einmal keine Handys und kein Fernsehen gegeben hat, findet er unglaublich.

„Wie haben die Menschen das nur ausgehalten?“, fragt er Max.

Max lacht.

„Vielleicht haben sie einfach mehr miteinander gespielt.“

Am Abend verabschieden sich nach und nach die Gäste.

Uroma Herta ist glücklich. Sie hatte einen wunderschönen Geburtstag mit ihrer ganzen Familie.

Auch Paul und Max sind zufrieden.

Beim Abendessen denkt Paul noch einmal an den Tag zurück.

„Das war ein richtig schöner Geburtstag“, sagt er.

„Das kann man wohl sagen“, stimmt Papa zu.

Max hebt seinen Teller hoch.

„Kann ich noch einen Pfannkuchen haben?“

Mama lacht.

„Aber natürlich. Hier, bitte.“

„Danke“, sagt Max.

Paul denkt noch einmal an Uroma Herta.

„Wir müssen Uroma irgendwann wieder besuchen.“

„Auf jeden Fall“, sagt Mama.

Max nickt. „Und dann bringe ich ihr wieder Haselnusskonfekt mit.“

Alle lachen.

Nur Mucki sitzt unter dem Tisch und wartet geduldig darauf, dass vielleicht doch noch ein kleines Stückchen Kuchen für sie abfällt.
 
Zuletzt bearbeitet:

jon

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Hallo Joni,

das mit den Umbrüchen musst du noch üben. Jetzt sind zu viele drin …


Hier nochmal die zweite Geschichte von Paul & Max, jetzt in einem eigenen Thread. Sie heißt Paul & Max feiern Geburtstag.
Diese „Vorrede an den Leser" solltest du (überall) löschen. Der Titel steht schon in der Überschrift, falls du es komplett machen willst, kannst du sie auch (in Fett-Format) direkt über den Text stellen.
In erzählenden Texten (inkl. den Überschriften) hat das &-Zeichen nichts zu suchen.

Das sind Paul und Max. Die beiden sind Geschwister. Paul ist 5 und Max 9 Jahre alt. Die beiden wohnen mit ihren Eltern in der Rosenstraße 62 in einem dunkelgrünen Einfamilienhaus. Außerdem haben sie noch eine Katze namens Mucki.
Unschöne Wortdopplung. Einmal kannst du statt „die beiden“ „sie“ schreiben.
Zahlen ausschreiben! (Nur wenn das Zahl-Wort zu unübersichtlich wäre, schreibt man Ziffern.)

An diesem Nachmittag sitzen die beiden Brüder vor dem Fernseher und schauen eine Kindersendung. Mucki streicht dabei um Pauls Beine. Schließlich möchte sie ja auch wissen, was dort so Spannendes passiert.
… und nochmal das Wort „beide“. Das ist zu viel. Hier: Das Wort einfach streichen!
Inhaltsproblem: Welches „dort“ interessiert Mucki? Der Fernseher? Dann hilft um die Beine streichen nicht. Pauls Beine? Was sollte es denn dort Spannendes geben?

Da kommt Mama ins Wohnzimmer.
KEIN ABSATZ
„Kinder, ich habe euch etwas mitzuteilen. Dreht doch bitte mal den Fernseher leiser.“

Max nimmt die Fernbedienung und stellt den Fernseher leiser.
KEIN ABSATZ
„Was ist denn, Mama?“, fragt er neugierig.

Mama setzt sich zu den beiden.
KEIN ABSATZ
„Eure Uroma Herta hat nächste Woche Geburtstag.“

„Uroma Herta?“, fragt Paul. „Wie alt wird sie denn?“

Paul setzt sich mit einem leeren Blatt Papier und seinen Buntstiften an den Tisch. Eine Weile überlegt er, was er malen könnte.
KEIN ABSATZ
Vielleicht ein Porträt? Aber von wem? Von sich selbst? Von Max? Oder vielleicht von Uroma Herta?
KEIN ABSATZ
Nein, das wäre langweilig.
KEIN ABSATZ
Dann kommt ihm eine andere Idee. Er malt die ganze Familie. Zuerst zeichnet er sich selbst, Max, Mama und Papa. Danach kommen Oma Christine und Opa Gerhard dazu.
KEIN ABSATZ
Und natürlich darf Mucki nicht fehlen. Also malt Paul auch noch die Katze auf das Bild.
Max macht sich inzwischen auf den Weg in den kleinen Krämerladen am Stadtrand. Dort möchte er das Konfekt für Uroma Herta kaufen.
KEIN ABSATZ
Vor dem Regal mit den Süßigkeiten bleibt er stehen. Es gibt so viele verschiedene Sorten, dass er sich zunächst gar nicht entscheiden kann.
KEIN ABSATZ
Schließlich entdeckt er eine Schachtel mit Haselnusskonfekt.
KEIN ABSATZ
Das isst Uroma Herta am liebsten.
KEIN ABSATZ
Max nimmt die Schachtel aus dem Regal, bezahlt an der Kasse und macht sich wieder auf den Heimweg.
„Und hier ist Mucki“, erklärt Paul und zeigt auf die kleine Katze.

Mucki sitzt währenddessen neben dem Tisch und sieht so aus, als würde sie das Lob über sich selbst ganz genau verstehen.
Inhaltsproblem: Wo bitte wird denn Mucki gelobt?


„Das ist wirklich schön geworden“, sagt Papa anerkennend.
KEIN ABSATZ
Dann erzählt er den Kindern, dass er am nächsten Tag gemeinsam mit Opa Gerhard noch einiges für die Geburtstagsfeier vorbereiten muss.
KEIN ABSATZ
„Wir müssen Luftballons besorgen und Uromas Haus schmücken“, erklärt Papa. „Und natürlich brauchen wir auch einen Kuchen.“

Am nächsten Tag kauft Mama Orangen und Schokostreusel für den Kuchen. Paul und Max dürfen ihr beim Backen helfen.
KEIN ABSATZ
Paul schält die Orangen, während Max den Teig ausrollt. Mama passt auf und hilft, wenn etwas nicht so einfach ist.

Nach einer Weile ist der Kuchen fertig und sie schieben ihn vorsichtig in den Ofen.
KEIN ABSATZ
Nun muss er erst einmal eine Weile backen.
Max nutzt die Zeit, um die Konfektschachtel einzupacken. Er nimmt rotes Geschenkpapier mit grünen Tannen darauf.
Inhaltsirritation: Warum nimmt er Weihnachtspapier?

Währenddessen sind Papa und Opa Gerhard unterwegs.
KEIN ABSATZ
Zuerst fahren sie in den Supermarkt und kaufen bunte Luftballons und hübsche Girlanden. Danach geht es weiter zu Uroma Hertas Haus.

Uroma Herta ist währenddessen in einem Kurhotel. So bekommt sie nicht mit, was ihre Familie für ihren Geburtstag vorbereitet.
Unschöne Wortdopplung „währenddessen“.
Diese Information passt hier nicht richtig hin. Vorschlag:
Währenddessen sind Papa und Opa Gerhard unterwegs. Sie wollen das Haus und die Wohnung von Uroma Herta schmücken. Sie ist in einem Kurhotel und bekommt nicht mit, was ihre Familie für ihren Geburtstag vorbereitet.
Papa und Opa Gerhard fahren zuerst in den …


Vor dem Haus stellt Opa eine Stehleiter auf. Papa steigt hinauf und befestigt die Girlanden. Danach bringen die beiden noch Luftballons am Haus und im Wohnzimmer an.[/QUOTE]

Als alles fertig ist, betrachtet Papa zufrieden die Dekoration.
KEIN ABSATZ
„So, das hätten wir“, sagt er. „Danke für deine Hilfe, Schwiegerpapa.“


Plötzlich entdeckt Mucki die Schleife an Max' Geschenk. Neugierig schleicht sie näher und beginnt daran zu ziehen.
KEIN ABSATZ
Ratsch!
KEIN ABSATZ
Das Geschenkpapier löst sich ein Stück.

Damit ist alles für Uroma Hertas Geburtstag vorbereitet. Mama stellt den fertigen Kuchen in den Kühlschrank, damit er bis zum Geburtstag frisch bleibt.

Ein paar Tage später ist es endlich so weit.
Inhaltsproblem: Kuchen dieser Art bäckt man nicht mehrere Tage im Voraus. Man lagert sie (außer vielleicht im Hochsommer) auch nicht im Kühlschrank.
Tipp: Du hast aufgrund deines Alters bei vielen Sachen noch zu wenig Erfahrung. Darum solltest du dir angewöhnen zu recherchieren. (In diesem konkreten Fall kann ich mir z. B. auch nicht vorstellen, was für einen Kuchen Mama und die Jungs gebacken haben könnten. Hefeteigboden, dann Apfelsinenstücke/-scheiben drauf, darauf Schokostreusel und dann backen? Vielleicht - aber sowas muss man erst recht frisch (noch etwas ofenwarm) essen.)



Paul läuft zu seiner Oma.
KEIN ABSATZ
„Wo ist denn Opa?“, fragt er.
Hat er nur eine Oma?

„Der ist zum Kurhotel gefahren“, erklärt Oma Christine. „Er holt eure Uroma ab. Die beiden müssten gleich kommen.“

Max steht inzwischen bei seinem Cousin Georg.
KEIN ABSATZ
„Kannst du glauben, dass Uroma schon neunzig ist?“, fragt er.
Georg schüttelt den Kopf. „Nein. Das ist wirklich unglaublich.“

Onkel Roland, der gerade vorbeikommt, hört die beiden.
KEIN ABSATZ
„Neunzig Jahre sind tatsächlich ein stolzes Alter“, sagt er. „So alt werden nicht alle Menschen.“
In diesem Moment fährt ein Auto vor.

Paul zeigt auf die Straße.
KEIN ABSATZ
„Da sind sie!“
Tatsächlich ist es das Auto von Opa Gerhard.

Opa steigt aus und hilft seiner Mutter beim Aussteigen. Uroma Herta kann nicht mehr so gut laufen und benutzt deshalb Krücken. Auf dem Weg zur Haustür stützt Opa sie vorsichtig.

„Ich bin schon sehr gespannt“, sagt Uroma Herta.

Opa lächelt. „Du wirst staunen, Mama.“

Gemeinsam gehen sie zur Haustür. Opa öffnet sie und führt seine Mutter ins Wohnzimmer.
KEIN ABSATZ
Dort warten bereits Paul, Max, ihre Eltern und alle Verwandten.
KEIN ABSATZ
Sobald Uroma Herta den Raum betritt, rufen alle gemeinsam:
KEIN ABSATZ
„Überraschung!“
Uroma Herta bleibt verblüfft stehen.
KEIN ABSATZ
„Ihr seid ja alle hier!“, sagt sie gerührt. „Damit hätte ich überhaupt nicht gerechnet. Das ist wirklich lieb von euch.“

Paul tritt nach vorne.
KEIN ABSATZ
„Das erste Geschenk bekommst du von mir, Uroma.“
KEIN ABSATZ
Er überreicht ihr das selbstgemalte Bild.

Uroma Herta nimmt es vorsichtig in die Hand und betrachtet es lange.
KEIN ABSATZ
„Das ist wunderschön geworden“, sagt sie. „Du hast sogar eure Katze gemalt. Danke, Paul.“
Nun kommt Max an die Reihe. Er übergibt Uroma Herta die eingepackte Schachtel.
KEIN ABSATZ
„Das ist für dich.“

Uroma öffnet das Geschenk und entdeckt das Haselnusskonfekt.
KEIN ABSATZ
„Oh, das mag ich besonders gern“, sagt sie. „Danke, Max.“
Auch die anderen Verwandten haben Geschenke für Uroma Herta mitgebracht.

„Danke euch allen“, sagt sie gerührt.
KEIN ABSATZ
Dann blickt sie einen Moment zur Seite.
KEIN ABSATZ
„Schade, dass mein Mann das nicht mehr miterleben kann.“

Uromas Mann hieß Adalbert. Er war der Vater von Opa Gerhard und dessen Bruder Friedrich. Leider ist er vor zwei Jahren verstorben.
KEIN ABSATZ
An der Wand hängt noch immer ein Bild von ihm. Uroma Herta schaut kurz zu dem Bild hinüber.
KEIN ABSATZ
Dann lächelt sie wieder.


Nach dem Essen erzählt Uroma Herta den Kindern Geschichten aus ihrer Kindheit.

„Wisst ihr, als ich noch ein Kind war, gab es noch kein Fernsehen und keine Handys“, erzählt sie.

Paul schaut sie überrascht an.
KEIN ABSATZ
„Was? Kein Fernsehen?“

Auch Luisa kann es kaum glauben.
KEIN ABSATZ
„Und keine Handys? Was habt ihr denn damals gemacht?“

Uroma Herta lacht.
KEIN ABSATZ
„Wir haben Murmeln gespielt, uns Geschichten erzählt und Lieder gesungen.“

„Und wie hast du Uropa kennengelernt?“, möchte Georg wissen.

Uroma Herta lächelt.
KEIN ABSATZ
„Das war, als ich eine junge Erwachsene war. Damals war ich bei einer Modenschau. Dort sah ich einen sehr gutaussehenden jungen Mann.“
KEIN ABSATZ
Sie macht eine kleine Pause.
KEIN ABSATZ
„Ich bekam richtig Herzklopfen und fand ihn sofort sehr sympathisch.“

„Und unseren Großonkel“, ergänzt Max.

Uroma Herta nickt.
KEIN ABSATZ
„Ganz genau.“

„Wie haben die Menschen das nur ausgehalten?“, fragt er Max.

Max lacht.
KEIN ABSATZ
„Vielleicht haben sie einfach mehr miteinander gespielt.“
 



 
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