Paul & Max, Band 3, Paul & Max feiern Fasching

Joni2010

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Hier der dritte Band von Paul & Max. Er heißt Paul & Max feiern Fasching.



Das sind Paul und Max. Die beiden sind Geschwister. Paul ist 5 und Max 9 Jahre alt. Die beiden wohnen mit ihren Eltern in der Rosenstraße 62 in einem dunkelgrünen Einfamilienhaus. Außerdem haben sie noch eine Katze namens Mucki.

An diesem Mittag kommt Paul ganz aufgeregt aus dem Kindergarten nach Hause.

„Mama, Mama! Ich muss dir etwas erzählen!“

„Langsam, langsam, Paul. Setz dich erst einmal an den Tisch. Es gibt gleich Essen. Ich habe heute Schnitzel mit Kartoffelsalat gemacht.“

„Mhm, lecker, mein Lieblingsessen.“

Mama lädt ihm ein großes Schnitzel und eine ordentliche Portion Kartoffelsalat auf den Teller.

„Und jetzt erzähl mal, was ist los?“

„Also, heute im Kindergarten hat Gertrud, meine Erzieherin, erzählt, dass bald Fasching ist“, beginnt Paul. „Ist das das, wo sich alle Leute verkleiden und tanzen und Krapfen essen?“

„Ja, genau das.“

„Gertrud hat auch gesagt, dass wir im Kindergarten eine Party machen werden. Darf ich mich dabei auch verkleiden?“

„Aber sicher darfst du das.“

Paul nimmt einen großen Bissen von seinem Schnitzel.

„Ich weiß nur noch nicht, als was ich mich verkleiden möchte.“

„Keine Sorge. Wir finden schon etwas.“

In diesem Moment kommt auch Max von der Schule nach Hause. Er zieht seine Jacke aus und setzt sich zu seiner Familie an den Tisch.

„Bei uns in der Schule machen wir auch eine Faschingsparty“, erzählt er.

„Und als was verkleidest du dich?“, fragt Paul.

„Als Vampir.“

„Und ich? Ich weiß noch nicht, als was ich mich verkleiden will.“

„Dir wird schon noch etwas einfallen.“

Paul schaut zu seiner Mutter.

„Hilfst du mir dann bei meinem Kostüm, Mama?“

„Natürlich.“

Max legt seinen Löffel auf den Teller.

„Darf ich auch helfen?“

„Aber sicher.“

Nach dem Essen helfen die beiden Brüder ihrer Mama beim Abspülen. Danach suchen sie gemeinsam nach Material für Max' Vampirkostüm.

„Ich brauche auf jeden Fall einen Vampirumhang.“

Mama öffnet eine große Kiste und wühlt darin herum. Schließlich zieht sie einen schwarzen Stoff heraus.

„Daraus könnte ich dir einen Umhang nähen.“

Max betrachtet den Stoff.

„Der ist gut.“

Paul hat gleich noch eine Idee.

„Du brauchst aber auch ein blasses Gesicht, damit du wie ein echter Vampir aussiehst.“

„Stimmt. Und spitze Eckzähne brauche ich auch.“

Mama überlegt kurz.

„Wie wäre es mit dem Plastikgebiss, das du letztes Jahr beim Dosenwerfen auf dem Rummel gewonnen hast?“

„Das habe ich noch?“

Max läuft in sein Zimmer und sucht in einer Schublade. Nach einer Weile hält er das Gebiss in der Hand. Er setzt es ein und betrachtet sich im Spiegel.

„Das passt genau.“

„Morgen nähe ich dir aus dem schwarzen Stoff den Umhang.“

„Darauf freue ich mich schon.“

Paul hat inzwischen seine eigenen Probleme. Er weiß immer noch nicht, als was er sich verkleiden möchte.

In seinen Abenteuerbüchern findet er viele Ideen. Auf den Bildern sieht er Cowboys, Indianer, Piraten, Superhelden, Polizisten, Prinzen und Clowns.

Doch nichts davon gefällt ihm so richtig.

Beim Abendessen sitzt Paul mit Mama, Papa und Max am Tisch.

„Ich habe immer noch keine Idee für mein Kostüm.“

Papa legt seine Gabel beiseite.

„Bis Fasching sind noch ein paar Tage Zeit. Dir fällt bestimmt noch etwas ein.“

Nach dem Zähneputzen zieht Paul seinen Schlafanzug an und legt sich ins Bett. Mama gibt ihm einen Gute-Nacht-Kuss, löscht das Licht und geht aus dem Zimmer.

Paul kuschelt sich in seine Decke. Kurz bevor er einschläft, kommt ihm plötzlich ein Gedanke.

Jetzt weiß er, als was er sich verkleiden möchte.

Aber das will er erst morgen beim Frühstück verraten.

Am nächsten Morgen sitzt Paul mit Mama, Papa und Max am Frühstückstisch. Er kann sein Geheimnis kaum noch für sich behalten.

„Jetzt weiß ich, als was ich mich verkleiden will.“

Mama schaut ihn gespannt an.

„Als was denn?“

„Als Indianer.“

Max grinst.

„Das ist eine coole Idee.“

„Finde ich auch“, sagt Mama. „Mal sehen, ob wir alles dafür finden.“

„Ich brauche auf jeden Fall Federn.“

„Die finden wir bestimmt. Und du brauchst ein Fransenhemd. Dafür fahren wir nachher ins Bastelgeschäft.“

Zuerst kümmert sich Mama jedoch um Max' Vampirumhang. Sie nimmt den schwarzen Stoff und legt ihn unter die Nähmaschine. Dann beginnt sie, den Umhang zu nähen.

Nach dem Mittagessen fahren Mama, Paul und Max ins Bastelgeschäft. Dort suchen sie nach einem passenden Stoff für Pauls Kostüm.

Schließlich entdeckt Paul einen hellbraunen Stoff.

„Der ist perfekt.“

Mama nickt. Sie kaufen den Stoff und fahren wieder nach Hause.

Dort näht Mama Fransen in den Stoff. Als das Kostüm fertig ist, darf Paul es anprobieren.

Er stellt sich vor den Spiegel und dreht sich einmal im Kreis.

„Das sieht gut aus. Jetzt brauche ich aber noch Federn.“

„Ich glaube, ich habe noch welche in meiner Geheimkiste“, sagt Max.

Die Brüder gehen in Max' Zimmer und öffnen die Kiste. Tatsächlich liegen darin mehrere bunte Federn.

„Ich nehme die grüne und die blaue.“

„Dann brauchen wir noch ein Stirnband, an das wir die Federn kleben können. Vielleicht hat Mama eins in ihrer Nähkiste.“

Gemeinsam suchen sie die Nähkiste. Darin finden sie ein rotes Stirnband. Sie kleben die beiden Federn daran und Paul setzt es auf.

„Es passt perfekt.“

Mama betrachtet ihren Sohn.

„Na, dann kann beim Fasching ja nichts mehr schiefgehen.“

An diesem Abend geht Paul zufrieden ins Bett. Endlich hat auch er ein Kostüm.

Ein paar Tage später ist es so weit: Der Faschingstag ist da.

Nach dem Frühstück ziehen Paul und Max ihre Kostüme an. Mama schminkt Max etwas blass, damit er wie ein Vampir aussieht.

Dann wendet sie sich Paul zu.

„Möchtest du noch eine Kriegsbemalung?“

Paul schaut sie fragend an.

„Was ist eine Kriegsbemalung?“

„Damit sind zum Beispiel Streifen gemeint, die sich manche Indianer ins Gesicht gemalt haben.“

„Oh ja, bitte.“

„Welche Farbe möchtest du?“

Paul überlegt kurz.

„Gelb.“

Mama malt ihm zwei gelbe Streifen ins Gesicht, einen auf jede Wange.

Paul betrachtet sich im Spiegel.

„Danke, Mama.“

Papa nimmt die Autoschlüssel.

„Dann können wir ja los.“

Er bringt Paul zum Kindergarten und Max zur Schule.

Im Kindergarten wird Paul sofort von seinen Freunden bewundert. Fritz, der als Pirat verkleidet ist, kommt auf ihn zu.

„Dein Kostüm sieht richtig cool aus.“

„Danke.“

Auch Chiara, die als Cowgirl verkleidet ist, schaut sich Pauls Kostüm an.

„Die Federn gefallen mir.“

„Die habe ich mit Max ausgesucht.“

Da kommt Gertrud dazu.

„Ihr habt wirklich tolle Kostüme.“

„Danke“, antworten die Kinder.

Dann beginnt die Faschingsparty.

Zuerst stehen verschiedene Spiele auf dem Programm. Beim Dosenwerfen hat Paul besonders viel Glück. Er trifft tatsächlich alle zehn Dosen.

„Wow!“, staunt Fritz.

Paul freut sich über seinen Erfolg.

Danach spielen Paul, Fritz und Chiara eine Schatzsuche. Sie suchen überall im Kindergarten und entdecken schließlich eine kleine Kiste mit Bonbons und Schokokeksen.

Anschließend gibt es Krapfen und Saft für alle.

Paul beißt genüsslich in seinen Krapfen. Doch plötzlich tropft etwas Marmelade auf sein Kostüm.

„Oje.“

Er schaut auf den Fleck.

Gertrud lächelt.

„Das macht nichts. So etwas kann beim Fasching passieren.“

Paul muss ebenfalls lachen.

Am Nachmittag holt Mama ihn vom Kindergarten ab.

„Na, Paul, wie war die Party?“

Paul strahlt.

„Super! Beim Dosenwerfen habe ich alle Dosen getroffen. Und die Schatzsuche war auch toll.“

„Das klingt nach einem schönen Tag.“

„Und mein Kostüm hat allen gefallen.“

„Das freut mich.“

Zu Hause warten bereits Papa und Max.

Max trägt noch immer seinen Vampirumhang und hat das Plastikgebiss im Mund.

„Na, wie war es?“

„Super. Und wie war es bei dir?“

Max nimmt das Gebiss kurz heraus.

„Auch gut. Ich habe sogar einen Preis für mein Vampirkostüm bekommen.“

Paul sieht ihn beeindruckt an.

„Echt?“

„Ja. Und mein Freund Alexander war als Cowboy verkleidet. Wir haben Vampir- und Cowboyjagd gespielt.“

„Das klingt lustig.“

Max grinst.

„War es auch.“

Paul setzt sich neben seinen Bruder.

„Ich freue mich schon auf die nächste Faschingsparty.“

„Ich auch. Nächstes Jahr verkleide ich mich vielleicht als Indianer.“

Paul überlegt kurz.

„Dann gehe ich als edler Märchenprinz.“
 
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jon

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Das ist kein Band, das ist einfach nur eine Geschichte.

Details:
  • Selbst bei ganz normalen Aussagen schreibst du Ausrufezeichen. Das heißt, deine Figuren brüllen ständig. Das musst du ändern.
  • Bei den sogenannten Inquit-Formeln benutzt du neben sagte und fragte vor allem meinte. Das ist sehr eintönig und die Wortwiederholungen wirken ungeschickt. (Vor allem am Schluss fallen sie extrem auf.) Tipp: Mach dich mal mit der Schreibweise vertraut, bei der man nicht immer dieses „sagte/meinte/fragte er/sie“ benutzen muss. Du müsstest dafür gar nicht viel ändern, sondern darauf vertrauen, dass ein Absatzwechsel oft den Redner-Wechsel ausreichend gut anzeigt.
  • Für Letzteres musst du allerdings den Absatzwechsel richtig machen. Die Regel hießt nicht: Bei jeder Rede ein neuer Absatz. Sie heißt: Bei jedem Redner-/„Redner“-Wechsel ein neuer Absatz. Hier zum Beispiel
    Mama lädt ihm ein großes Schnitzel und eine ordentliche Portion Kartoffelsalat auf den Teller. „Und jetzt erzähl mal, was ist los?“, fragt sie.
    „Also, heute im Kindergarten hat Gertrud, meine Erzieherin, erzählt, dass bald Fasching ist!“, erklärt Paul.

    „Ist das das, wo sich alle Leute verkleiden und tanzen und Krapfen essen?“

    „Ja, genau das!“, sagt Mama.
    darf hinter Paul kein Absatzumbruch gemacht werden.
  • Es ist nervig, dass der Leser dreimal lesen muss, wie die Party bei Paul lief – einmal bei der Party selbst und dann noch zweimal als Zusammenfassung.
 



 
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