Paul & Max, Band 5, Paul & Max besuchen Oma und Opa

Joni2010

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Hier die fünfte Geschichte von Paul & Max. Sie heißt Paul & Max besuchen Oma und Opa und ist diesmal etwas länger als die anderen Geschichten. Aber die sechste Geschichte wird bestimmt wieder etwas kürzer sein.


Das sind Paul und Max. Die beiden sind Geschwister. Paul ist 5 und Max 9 Jahre alt. Die beiden wohnen mit ihren Eltern in der Rosenstraße 62 in einem dunkelgrünen Einfamilienhaus. Außerdem haben sie noch eine Katze namens Mucki.

An diesem Nachmittag sind Paul und Max etwas beleidigt, denn Mama und Papa fahren zu ihrem Hochzeitstag nach Rom und Paul und Max dürfen nicht mit. Sie sollen so lange bei Oma Christine und Opa Gerhard wohnen.

Oma Christine und Opa Gerhard sind die Eltern von Pauls und Max' Mama und Paul und Max sind eigentlich gerne bei ihnen, aber übernachtet haben sie dort noch nie. Jedenfalls können sie sich nicht daran erinnern.

Deshalb sagt Paul: „Wir wollen aber mit nach Rom!“

„Das geht nicht!“, sagt Mama. „Papa und ich wollen unseren Hochzeitstag alleine feiern und außerdem gefällt es euch beiden bei Oma und Opa bestimmt viel besser als in einer großen Stadt!“

„Kann schon sein!“, sagt Max. „Aber geschlafen haben wir noch nie bei ihnen!“

„Ihr werdet es schon schaffen!“, meint Mama.

„Aber dann muss ich unbedingt meinen Teddy mitnehmen!“, sagt Paul.

„Und ich meine DVD-Boxen mit allen 210 Folgen der Garfield Show!“, sagt Max. „Damit ich vor dem Einschlafen noch ein paar Folgen gucken kann, das beruhigt mich nämlich immer so gut!“

„Natürlich nehmt ihr das mit!“, sagt Mama. „Aber ihr solltet auch eure Zahnbürsten und eure Schlafanzüge mitnehmen!“

„Ja, schon klar!“, sagen Paul und Max.

„Wann fahrt ihr eigentlich nach Rom, Mama?“, fügt Paul hinzu.

„Übermorgen!“, antwortet Mama.

„Alles klar!“, sagt Max.


Der nächste Tag ist mit Reisevorbereitungen vollgepackt. Mama und Papa müssen für Rom packen und Paul und Max für ihre Übernachtung bei Oma und Opa.

Paul packt seinen Teddy in seinen kleinen violetten Rucksack. Und dazwischen stopft er noch seine Taschenlampe, sein Lieblingsbuch und eine Tüte Gummibärchen.

Und Max hat alle Hände voll zu tun, seine Garfield Show-DVD-Boxen in seinen Rucksack zu stopfen. Die DVD-Boxen sind nämlich sehr groß und in jeder sind mehrere Discs enthalten, weil es pro Staffel mehr als 50 Folgen gibt. Aber nach einigem Hin und Her schafft Max es.

Da kommt Mama in Max' Zimmer herein und fragt: „Na, alles okay, Max?“

„Ja!“, antwortet Max. „Ich habe alles eingepackt!“

„Ich bin auch fertig!“, sagt Paul, der in diesem Moment dazukommt.

„Gut!“, sagt Mama. „Oma holt euch morgen früh ab und dann bringt ihr mich und Papa noch zum Bahnhof!“

„Alles klar!“, sagt Max.

Am nächsten Morgen sitzen Paul und Max mit ihren Eltern beim Frühstück. Mama erzählt, was sie und Papa in Rom alles machen möchten.

„Wir gehen doch ins Kolosseum, oder, Schatz?“, fragt sie.

„Aber klar, Liebling!“, antwortet Papa. „Und zum Petersdom gehen wir auch!“

„Und ihr?“, wendet er sich an Paul und Max. „Habt ihr schon Ideen, was ihr mit Oma und Opa machen wollt?“

Paul sagt: „Ich habe noch keine Idee!“

„Ich auch nicht!“, sagt Max und überlegt kurz.

Dann sagt er: „Doch, direkt neben Omas und Opas Haus ist doch dieses tolle Schwimmbad! Da könnten wir doch hingehen!“

„Oh ja!“, stimmt ihm Paul zu. „Und ich würde es toll finden, wenn uns Opas Bruder Friedrich besucht! Der ist ein sehr lustiger Mensch!“

„Und am Abend könnten wir doch noch die Garfield Show gucken!“, fügt Max hinzu.

Nach dem Frühstück klingelt es an der Haustür. Es ist Oma Christine!

„Hallo, Oma!“, rufen Paul und Max erfreut.

„Hallo, ihr beiden!“, sagt Oma. „Na, freut ihr euch, dass ihr bei mir und Opa übernachten dürft?“

„Und wie!“, sagt Max.

„Können wir ins Schwimmbad gehen?“, fragt Paul.

„Oder in den Wald ganz in der Nähe von eurem Haus?“, fragt Max.

„Und dürfen wir mit Mamas alten Spielsachen spielen?“, fragt Paul.

„Halt, halt, nicht so stürmisch!“, beruhigt Oma sie.

Da sagt Mama: „Oh, wir müssen los, unser Zug fährt in einer halben Stunde!“

„Meine Güte, stimmt!“, ruft Papa. „Also, Beeilung!“

Und so steigen sie alle in Omas Auto. Zuerst bringen sie Mama und Papa zum Bahnhof.

Dort fragt Paul noch: „Wann kommt ihr zurück, Mama?“

„Übermorgen am Abend!“, antwortet Mama.

Da kommt auch schon der Zug in den Bahnhof gefahren. Paul und Max umarmen ihre Eltern nochmal und sagen: „Tschüss, Mama, tschüss, Papa, viel Spaß!“

„Danke, euch auch viel Spaß bei Oma und Opa!“, sagt Mama.

Dann wird es Zeit. Mama und Papa müssen in den Zug steigen. Sie winken nochmal, steigen in den Zug und dann fährt der Zug auch schon los.

Paul und Max ist ein bisschen komisch zumute. Aber Oma tröstet sie und schlägt vor: „Bevor wir zu Opa fahren, essen wir noch ein Eis im Bahnhofscafe!“

„Oh ja!“, meint Paul.

Und so gehen die drei dorthin. Paul nimmt eine Kugel Kirsche und Max Vanille. Oma nimmt auch eine Kugel, und zwar Schokolade.

Dann fahren sie zum Haus von Oma und Opa.


Dort begrüßt Opa Gerhard Paul und Max freudig.

„Hallo, ihr beiden!“, sagt er. „Kommt rein, ich zeige euch mal, wo ihr schlaft!“

Paul und Max nicken und gehen mit Opa ins Haus.

Opa öffnet eine Tür und sagt: „Das war das Zimmer eurer Mama, als sie noch ein Kind war! Hier dürft ihr schlafen!“

„Oh cool!“, meint Paul.

Er und Max fangen an, ihre Sachen auszupacken. Paul legt seinen Teddy aufs Bett und Max fängt an, seine Garfield Show-DVD-Boxen in ein Regal zu räumen.

Opa staunt nicht schlecht, als er die Boxen sieht.

„Die sind aber sehr groß!“, meint er.

„Ja, da sind alle 210 Folgen der Garfield Show drin!“, erklärt Max.

„210?“, fragt Opa. „Das sind aber ganz schön viele!“

„Das kann man wohl sagen!“, meint Paul.

„Da können wir doch heute Abend eine schauen!“, schlägt Max vor. „Dürfen wir, Opa?“

„Aber sicher!“, sagt Opa.

Nachdem Paul und Max ihre Sachen ausgepackt haben, gibt es erstmal Apfelkuchen, den Oma selbst gebacken hat. Mit Schlagsahne!

Danach sagt Oma: „So, und jetzt möchte ich euch was zeigen! Dinge, die eure Mama und ihre Geschwister als Kinder gehabt haben! Kommt dafür mit auf den Dachboden!“

„Oh ja!“, meinen Paul und Max.

Sie lieben es, alte Dinge anzuschauen.

Auf dem Dachboden angekommen öffnet Oma eine große Kiste. Darin sind viele alte Spielsachen, Schachteln und noch vieles mehr.

Oma holt einen alten etwas zersausten Indianerschmuck heraus.

Sie erklärt: „Der hat eurem Onkel Roland gehört! Der hat nämlich gern Cowboy und Indianer gespielt, als er noch klein war!“

„Toll!“, meint Paul beeindruckt.

Dann zieht Oma eine hübsche Muschel hervor und sagt: „Diese Muschel hat eure Mama mal von einem Strandurlaub mitgenommen, als sie 5 Jahre alt war!“

Dann wühlt Paul ein bisschen in der Kiste herum. Da zieht er ein paar Kassetten hervor.

Er schaut sie sich genauer an und erkennt, dass es Bibi und Tina-Kassetten sind.

„Unsere Mama hat Bibi und Tina gehört?“, fragt er.

„Natürlich!“, sagt Oma. „Sie und ihre Geschwister haben die Kassetten als Kind rauf und runter gehört! Und besonders oft hat sie die Folge Papi lernt reiten gehört!“

„Ah, die Folge kenne ich auch!“, meint Paul. „Das ist die Folge, wo Bibis Papi Bernhard auf den Martinshof kommt und an der Fuchsjagd teilnimmt!“

„Ganz genau!“, sagt Oma.

Dann sagt sie: „Und jetzt zeige ich noch etwas, was nichts mit Spielen zu tun hat!“

Sie öffnet eine andere Kiste und angelt daraus eine silberne Schatulle. Sie öffnet sie und darin liegt eine goldene Kette.

„Boah, die ist aber schön!“, meint Max.

„Ja, die hat meiner Mutter, also eurer Uroma, gehört!“, erklärt Oma. „Aber die lebt, im Gegensatz zu eurer Uroma Herta, leider nicht mehr!“

„Schade!“, sagt Paul.

Dann sagt Oma: „So, und was wollt ihr jetzt machen?“

„Dürfen wir noch ein bisschen im Garten spielen, bevor es Abendessen gibt?“, fragt Paul.

„Aber sicher dürft ihr das!“, sagt Oma.

Paul und Max laufen in den Garten.


Dort entdecken sie Opas Schuppen. Und der ist offen.

Paul und Max gehen hinein. Dort entdecken sie eine alte Kiste.

„Was da wohl drin ist?“, fragt Paul.

„Schauen wir nach!“, sagt Max.

Die beiden öffnen die Kiste und darin sind, wie in der Kiste auf dem Dachboden, viele alte Dinge drin.

Da kommt Opa dazu und fragt: „Hey, was macht ihr da?“

„Oh, hallo, Opa!“, sagt Paul. „Wir haben diese alte Kiste entdeckt und wollten sehen, was da drin ist!“

„Ach so!“, sagt Opa. „Soll ich euch die Dinge zeigen?“

„Oh ja, bitte!“, sagen Paul und Max.

Opa zieht einen hübschen blauen Teddy aus der Kiste.

„Das war als Kind mein Lieblingsteddy!“, erklärt er. „Als ich klein war, habe ich ihn überall hin mitgenommen!“

„Toll!“, meint Max.

Dann zieht Opa eine kleine Schachtel hervor und darin sind alte Fotos!

Er zeigt auf ein Foto und erklärt: „Das ist ein Hochzeitsfoto meiner Eltern, also eurer Urgroßeltern! Das ist über 60 Jahre her! Kann man sich kaum vorstellen!“

„Allerdings!“, stimmt Max zu.

Dann zeigt er auf ein anderes Foto und fragt: „Und diese Frau da, wer ist das?“

„Oh, das ist meine Tante Paula!“, erklärt Opa. „Die Schwester meiner Mutter! Sie ist ein sehr netter Mensch!“

„Haben wir sie schon mal gesehen?“, fragt Paul.

„Ja, als ihr noch kleiner wart!“, sagt Opa. „Aber heute lebt sie in Amerika!“

Er holt ein anderes Foto hervor und sagt: „Und das, das sind mein Bruder Friedrich und ich! Da muss ich etwa sechs oder sieben gewesen sein!“

„Mann, wie pummelig du warst!“, stellt Paul fest.

„Ja!“, stimmt Opa zu. „Aber jetzt haben wir genug Fotos angeschaut!“

Er legt die Fotos wieder in die Schachtel und legt sie wieder in die Kiste.

Danach holt er noch eine kleine silberne Kanne aus der Kiste heraus.

„Was ist das?“, fragt Paul.

„Das ist eine Milchkanne!“, erklärt Opa. „Mit der musste ich als Kind immer frische Milch vom Bauernhof holen! Die Milch schmeckte mir und meinem Bruder immer so lecker!“

„Das glaube ich dir!“, meint Paul.

„Kann dein Bruder uns mal besuchen kommen?“

„Klar!“, sagt Opa. „Stellt euch vor: Er kommt morgen sogar zum Frühstück! Habe ihn heute angerufen!“

„Das ist ja klasse!“, sagen Paul und Max.

Dann ruft Oma: „Kinder, Abendessen!“

„Wir kommen!“, rufen Paul und Max und gehen mit Opa ins Haus.


Oma hat zum Abendessen Fischstäbchen mit Bratkartoffeln gemacht.

Paul und Max langen tüchtig zu. Paul nimmt sich gleich vier Fischstäbchen auf einmal.

„Na, Paul, du hast aber Hunger!“, stellt Oma fest.

„Na klar!“, antwortet Paul. „Ich esse Fischstäbchen halt so gerne!“

Nach dem Abendessen helfen Paul und Max Oma dabei, das Geschirr abzuwaschen.

Dann putzen sie sich im Badezimmer noch die Zähne.

Danach dürfen sie noch die Garfield Show gucken.

Max schlägt vor: „Zuerst suchst du eine Folge aus und dann ich, okay?“

„Ja, einverstanden!“, sagt sein kleiner Bruder.

Er überlegt und sagt: „Am liebsten würde ich ja die Folge sehen, in der Mrs. Cauldrons Nichte Winona Jon heiraten will und ihn in den Turm der Hexerei bringt! Das ist eine meiner Lieblingsfolgen!“

„Ach, du meinst Die Hexenbraut!“, sagt Max. „Warte mal, das ist Folge 132 aus Staffel 3!“

Er holt die richtige DVD hervor, legt sie in den DVD-Player und wählt im DVD-Menü schließlich die Folge Die Hexenbraut.

Paul und Max amüsieren sich königlich bei der Anfangsszene, wo Garfield den Karottenselleriesalat für den Geburtstag von Jons Freundin Liz mopst.

Und lustig ist auch, als Garfield und Odie mit Liz, die von Winona in eine Maus verwandelt wurde, und Mrs. Cauldron auf dem Staubsauger zum Turm der Hexerei fliegen, weil Winona den Besen ihrer Tante gestohlen hat.

Oma und Opa setzen sich zu ihnen und lachen ebenfalls mit.

Danach ist Max damit dran, sich eine Folge auszusuchen.

Er meint: „Ich würde gerne die Folge 154, Der neue Autor, sehen! Die ist ebenfalls in Staffel 3!“

Und so wählen sie diese Folge.

In dieser Folge geht es um Mr. Underberger, einen neuen Autoren der Garfield Show, der aus der Show ernste Kultur machen möchte.

Besonders witzig finden sie die Stellen, wo Garfield sich als Doktor verkleidet und Mr. Underberger auf Bananenschalen ausrutscht.

Nachdem die Folge aus ist, sagt Opa: „So, jetzt ist Zeit fürs Bett!“

Paul und Max nicken artig, ziehen ihre Pyjamas an und gehen ins Bett.

Paul denkt vor dem Einschlafen noch mal kurz an Mama und Papa.

„Was sie heute wohl alles in Rom gemacht haben?“, denkt er, kurz bevor er einschläft.


Am nächsten Morgen kommt Oma ins Zimmer und sagt: „Guten Morgen, ihr beiden!“

„Guten Morgen!“, erwidern Paul und Max und gähnen.

„Das Frühstück ist bereits fertig!“, sagt Oma. „Und Friedrich ist auch gleich da!“

Paul und Max stehen auf und gehen schnell ins Bad.

Schon kurz darauf sind sie fertig und kommen in die Küche.

Dort stehen viele gute Sachen: Brötchen, Kakao, Marmelade, Wurst, Käse, ja, sogar Rührei hat Oma gemacht!

Paul und Max setzen sich hin. Paul schmiert sich auf ein Brötchen Omas selbstgemachte Kirschmarmelade. Und Max belegt sein Brötchen mit Käse.

Da klingelt es an der Tür.

Opa geht öffnen.

Paul und Max gehen mit.

Vor der Tür steht Opas Bruder Friedrich!

„Hallo, Bruderherz!“, begrüßt er Opa.

„Hallo, Friedrich!“, erwidert Opa.

Als Friedrich Paul und Max sieht, sagt er: „Na so was, euch beide habe ich ja lange nicht mehr gesehen! Schön, euch zu sehen!“

„Hallo, Onkel Friedrich!“, sagen Paul und Max.

„Oh, ich habe ja noch jemanden mitgebracht!“, sagt Onkel Friedrich.

Und tatsächlich: Neben ihm steht Georg, Pauls und Max' Cousin.

Georg ist der Sohn von Pauls und Max' Onkel Roland und Paul und Max freuen sich natürlich sehr, ihn zu sehen.

„Hallo, Georg!“, sagt Max. „Was machst du denn hier?“

„Ach, mir war zu Hause so langweilig!“, sagt Georg. „Mein Papa muss arbeiten und meine kleine Schwester Vera hat Halsschmerzen und Mama muss sich um sie kümmern! Da habe ich Onkel Friedrich angerufen und ihn gefragt, ob ich mit zu Oma und Opa kommen darf! Und er hat gesagt, ich darf!“

„Das ist ja klasse!“, ruft Paul.

„Wollt ihr nicht mit uns frühstücken?“, fragt Opa.

„Aber sicher!“, sagt Onkel Friedrich.

Und so gehen sie alle in die Küche und setzen sich zu Oma an den Tisch.

Beim Frühstück erzählt Onkel Friedrich ein paar Witze.

Gerade sagt er: „Was ist grün und sitzt auf dem Klo? Ein Kacktus!“

Alle lachen über diesen Witz.

Und gleich darauf erzählt Onkel Friedrich den nächsten Witz: „Was ist das Gegenteil von einer Orange?“

Alle überlegen.

Onkel Friedrich sagt: „Keine Ahnung? Na ganz einfach, eine Apfelne!“

Jetzt müssen schon wieder alle lachen.


Nach dem Frühstück gehen Paul und Max mit Georg in den Garten, um zu spielen.

„Was wollen wir spielen?“, fragt Max.

„Vielleicht Verstecken?“, schlägt Paul vor.

„Ach nö, das ist langweilig!“, meint Georg. „Wir könnten auf meinem Handy doch Videos von meiner Lieblingstänzerin angucken!“

„Na gut!“, sagen Paul und Max.

„Und danach fragen wir Oma und Opa, ob wir ins Schwimmbad gehen können!“

„Okay!“, sagt Georg.

Und so holt Georg sein Handy hervor und schaut mit seinen Cousins auf YouTube Videos seiner Lieblingstänzerin.

Doch dann, nach einer Weile, wird es Paul zu langweilig und er sagt: „Das ist schon das siebte Video! Können wir nicht mal was anderes machen?“

„Na gut!“, sagt Max. „Dann fragen wir jetzt Oma und Opa!“

Doch bevor sie das tun können, ruft Oma: „Kinder, Telefon! Paul, Max, es ist eure Mama!“

„Mama?“, fragt Paul. „Wie nett, dass sie anruft!“

Und so reicht Oma ihm sein Handy und Paul sagt: „Hallo, Mama?“

„Hallo, Paul!“, erwidert Mama. „Na, wie geht es dir und Max? Habt ihr eure erste Übernachtung überstanden? Und was habt ihr schon so gemacht?“

„Uns geht es gut!“, antwortet Paul. „Wir haben mit Oma und Opa alte Sachen und Fotos aus Kisten angeschaut und gestern Abend die Garfield Show geguckt! Ach ja, Georg und Onkel Friedrich sind gerade bei uns zu Besuch!“

„Interessant!“, sagt Mama. „Kannst du mir bitte mal Max und Georg geben? Ich möchte auch mit ihnen mal sprechen!“

„Aber klar!“, sagt Paul.

Und so reicht er das Handy an Max weiter.

Der spricht ein bisschen mit Mama und dann gibt er das Handy an Georg weiter.

Nachdem Georg aufgelegt hat, fragt Paul: „Oma, können wir ins Schwimmbad gehen?“

„Aber sicher!“, sagt Oma. „Nach dem Mittagessen können wir hingehen!“

Und so geschieht es auch.


Zum Mittagessen macht Oma Spaghetti mit Tomatensauce.

Und direkt danach packen alle ihre Badehosen und Bikinis ein und gehen nach nebenan zum Schwimmbad.

Dort ist alles Mögliche geboten. Schwimmbecken, Sprungbrett, ein kleiner Spielplatz für die Kinder sowie ein kleines Restaurant.

„Ist das toll hier!“, ruft Paul.

„Kann man wohl sagen!“, stimmt ihm sein großer Bruder zu.

Zuerst mal gehen sie in die Umkleidekabine und ziehen ihre Badehosen an.

Dann gehen sie ins Kinderbecken.

Georg springt als Erster rein und ruft: „Das Wasser ist schön warm!“

Paul und Max springen ihm sofort hinterher.

Und so plantschen die drei eine Weile im Wasser, spritzen sich zum Spaß gegenseitig nass und gehen auf die Wasserrutsche.

Nach einer Weile haben sie Hunger.

Und so gehen sie mit Oma, Opa und Onkel Friedrich ins Restaurant.

Dort bestellt sich Paul eine Portion Pommes mit Ketchup, während Max eine Bratwurst und Georg einen Hot Dog nimmt.

Und Paul bestellt sich zusätzlich noch was zu trinken und zwar eine Himbeerlimonade.

Dann lassen sie es sich schmecken.

Paul meint: „Mhm, meine Pommes schmecken echt lecker!“

„Mein Hot Dog auch!“, sagt Georg.

„Schön, dass es euch schmeckt!“, sagt Opa.

Während des Essens erzählt Onkel Friedrich Geschichten aus seiner und Opas Kindheit.

„Einmal haben wir mit unseren Eltern Urlaub auf dem Bauernhof gemacht!“, erzählt er. „Und dabei habe ich eine Kuh so sehr gemocht, dass ich jeden Tag mit ihr gekuschelt habe!“

„Süß!“, sagen die Kinder.

„Aber es kam dann noch etwas Süßeres!“, sagt Onkel Friedrich. „Diese Kuh hat dann nämlich ein Kälbchen bekommen! Und ich und mein Bruder haben die Geburt genau miterlebt!“

„Ja, ich erinnere mich gut!“, sagt Opa.

Nach dem Essen wird es Zeit. Sie müssen gehen.

Auf dem Heimweg reden Paul, Max und Georg darüber, was ihnen heute am besten gefallen hat.


Am Abend schließlich müssen Georg und Onkel Friedrich gehen, aber vorher darf Georg mit Paul und Max noch eine Garfield-Folge gucken.

Und heute darf er eine aussuchen.

Allerdings kennt er die Garfield-Show noch nicht so gut wie seine beiden Cousins.

Deshalb schlägt Max vor, erstmal in Staffel 4 zu gucken, ob dort eine Folge ist, die Georg gefällt.

Er legt die richtige DVD in den Player und dann gucken sie im DVD-Menü nach.

Da sagt Georg: „Die Sinn-Krise! Das klingt interessant!“

„Gut, dann die!“, sagt Max und klickt die Folge an.

Die Sinn-Krise ist die Folge 208 der Garfield-Show.

In dieser Folge geht es darum, dass Garfield in einer existentiellen Krise steckt und nicht mehr weiß, warum es ihn überhaupt gibt.

Nicht mal Jon kann ihn mit Lasagne wieder aufheitern.

Als Garfield so traurig durch die Straßen zieht, trifft er Paddy, einen netten Kobold, den er bereits aus einer früheren Folge kennt.

Paddy nimmt Garfield daraufhin mit in eine Parallelwelt, wo er ihm anhand diverser Beispiele zeigt, warum es sehr wohl von Bedeutung ist, dass es ihn gibt und wie die Welt wäre, wenn es ihn nicht gäbe.

In dieser Parallelwelt wohnt zum Beispiel in Jons Haus eine alte Dame, dafür wohnen Jon und Odie in einer Villa.

Und Garfields Freundin Arlene ist mit Bruno zusammen, den sie eigentlich nicht leiden kann.

Am Ende ist Garfield wieder ganz der Alte und kehrt glücklich in seine Welt zurück.

Am Ende der Folge meint Georg: „Das war jetzt aber eine coole Folge! Aber auch irgendwie ein bisschen traurig!“

„Ja, aber lehrreich ist sie auch!“, meint Max.

„So, aber jetzt müssen wir gehen!“, sagt Onkel Friedrich.

Zu Georg sagt er: „Erst bringe ich dich nach Hause und dann fahre ich auch selber heim!“

„Okay!“, sagt Georg.

Er und Onkel Friedrich sagen noch Tschüss und Gute Nacht, dann verlassen sie das Haus, steigen in Onkel Friedrichs Auto und fahren davon.

Und Paul und Max setzen sich mit Oma und Opa zum Abendessen.

Und danach gehen sie ins Badezimmer und anschließend ins Bett.

In dieser Nacht schläft Paul viel besser als in der ersten.


Am nächsten Morgen, beim Frühstück, sagt Oma: „Eure Eltern kommen heute Abend ja wieder zurück! Also, was sollen wir heute machen, bis sie wieder da sind?“

„Können wir in den Wald gehen?“, fragt Paul. „Dort ist es so schön!“

„Ja, warum nicht, keine schlechte Idee!“, meint Opa.

Und so gehen die vier gleich nach dem Frühstück in den Wald.

Dort ist es wunderschön. Die Baumkronen sind schön grün, es blühen Blumen und es zwitschern die Vögel.

Paul und Max atmen die frische Luft ein und sagen: „Ach, ist das schön hier!“

„Oh ja, da habt ihr Recht!“, meint Opa.

Paul entdeckt in einem Baum ein Eichhörnchen und Max sieht sogar eine kleine Wildschweinfamilie.

Opa macht Fotos, damit Paul und Max diese ihren Eltern zeigen können.

Nach dem Waldspaziergang gehen sie zurück nach Hause.

Und am frühen Abend schließlich ist es soweit.

Es klingelt an der Tür.

Oma geht öffnen und vor der Tür stehen... Mama und Papa!

Paul und Max kommen gleich angelaufen und rufen freudig: „Hallo, Mama, hallo, Papa!“

„Hallo, ihr beiden!“, sagt Mama und schließt ihre Kinder in die Arme.

„Na, wie war es auf eurer Reise?“, fragt Paul.

„Ach, einfach herrlich!“, sagt Mama. „Wir waren im Kolosseum, beim Petersdom und haben sogar eine Bootstour gemacht!“

„Ja, es war einfach romantisch!“, ergreift Papa das Wort.

„Und ihr, wie war es bei euch?“, wendet er sich an Paul und Max.

„Auch ganz super!“, sagt Paul. „Wir waren mit Onkel Friedrich und Georg im Schwimmbad und heute Vormittag waren wir noch im Wald!“

„Genau, weil wir noch was unternehmen wollten, bevor ihr heimkommt!“, ergänzt Max.

„Ach, da fällt mir ein, wir haben euch ja noch was aus Rom mitgebracht!“, sagt Papa.

Er öffnet seinen Koffer und angelt daraus ein Puzzle vom Kolosseum und einen Plüschdelfin.

„Das Puzzle ist für dich, Paul!“, erklärt er. „Und den Delfin haben wir für dich besorgt, Max!“

„Oh danke, Papa!“, sagen Paul und Max.

Dann fragt Paul: „Dürfen wir irgendwann wieder bei Oma und Opa übernachten?“

„Aber sicher dürft ihr das!“, sagt Mama.

„Vielleicht zusammen mit Georg!“, meint Max.

Da müssen alle lachen.
 
Hallo Joni2010,

eine scheinbare Kleinigkeit stört mich hier beim Lesen ungemein. Das ist dieviel zu häufige Nutzung des Ausrufezeichens.
Ausrufezeichen machen Sätze laut und zackig. Aus recht normal hingesprochenen Sätzen werden Imperativaussagen. Das hat was von Kasernenton.
Ich würde damit viel sparsamer umgehen. Beispielsweise sind die Jungs am Anfang doch etwas enttäuscht von den Eltern, dass die sie nicht nach Rom mitnehmen. Wenn in so einer Mutter-Kind-Unterhaltung notwendige Absprachen getroffen werden, schmettert doch ein Kind kein "Alles klar!" raus.
Ich stelle mir da eher ein leises "Okay." mit dem Unterton der Enttäuschung vor. Und das geht nicht mit "!"
Einfach mal alle Ausrufezeichen durch Punkt ersetzen, mehrmals lesen, und dann entscheiden, wo es doch dringend notwendig ist, um eine Aussage zu verstärken.

Sorry für so viel Kritik wegen der kleinen Dinger ...
 

jon

Mitglied
Hallo Clown seiner Klasse,
das ist verschwendete Mühe. Joni will nichts lernen, er/sie ignoriert solche Hinweise.
 



 
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