Hier habe ich die sechste Geschichte von Paul und Max. Sie heißt Paul & Max als Babysitter
Das sind Paul und Max. Die beiden sind Geschwister. Paul ist 5 und Max 9 Jahre alt. Die beiden wohnen mit ihren Eltern in der Rosenstraße 62 in einem dunkelgrünen Einfamilienhaus. Außerdem haben sie noch eine Katze namens Mucki.
An diesem Nachmittag sitzen Paul und Max mit ihren Eltern im Wohnzimmer und schauen ihre Lieblingssitcom. Da klingelt es an der Tür. Mama geht öffnen. Vor der Tür steht die Nachbarin Frau Hauser. In der Hand hält sie eine Babyschale, in der ihr kleiner Sohn Nico sitzt.
„Guten Tag, Frau Hauser“, begrüßt Mama die Nachbarin.
„Guten Tag, Frau Bender. Ich möchte Sie um einen Gefallen bitten. Ich habe einen Termin auf dem Gemeindeamt und mein Mann ist gerade auf Geschäftsreise. Deshalb wollte ich Sie fragen, ob Sie so lange auf Nico aufpassen könnten.“
„Aber sicher. Paul und Max werden sich bestimmt freuen. Sie spielen doch so gerne mit Nico.“
Mama bittet Frau Hauser herein und führt sie ins Wohnzimmer.
„Hallo, Frau Hauser“, begrüßen Paul und Max die Nachbarin.
„Guten Tag, ihr beiden. Ich habe einen wichtigen Termin und deshalb eure Mama gebeten, auf Nico aufzupassen.“
„Das können wir doch machen. Paul und ich sind schon alt genug dafür.“
„Klar, warum nicht?“
„Also gut, einverstanden. In spätestens einer Stunde bin ich wieder zurück.“
Frau Hauser nimmt ihren Sohn aus der Babyschale, setzt ihn auf den Teppich und verabschiedet sich von ihm.
„Also dann, tschüss, Nico. Ich bin bald zurück.“
Nico nickt und lacht vergnügt. Frau Hauser verlässt das Haus und macht sich auf den Weg zu ihrem Termin.
Paul und Max überlegen inzwischen, was sie mit Nico spielen könnten.
„Nico ist erst ein Jahr alt. Zum Fußballspielen ist er also noch viel zu klein.“
„Tja, das stimmt. Wie wäre es, wenn wir mit den Spielzeugautos spielen?“
Doch da krabbelt Nico in die Küche.
„Halt, Nico. Wo willst du hin?“
Paul und Max laufen ihm hinterher. Nico ist inzwischen in der Küche angekommen. Er zeigt auf die Obstschale.
„Da!“
„Willst du eine Banane?“
„Ja, Banane.“
„Okay.“
Paul nimmt eine Banane aus der Schale, schält sie für Nico und gibt sie ihm. Nico lässt sich die Banane schmecken. Nachdem er sie aufgegessen hat, wirft er die Schale einfach auf den Boden.
„Hey, Nico, das macht man nicht. Bananenschalen gehören in den Mülleimer.“
Max hebt die Schale auf und wirft sie in den Mülleimer. In diesem Moment kommt Mama in die Küche.
„Na, kommt ihr gut mit Nico klar?“
„Aber ja, Mama.“
„Das ist schön. Wie wäre es, wenn ihr ihm jetzt etwas vorlest?“
„Gute Idee.“
Paul und Max verlassen die Küche und gehen in Pauls Zimmer. Dort liegt Mucki auf Pauls Bett und schnurrt zufrieden. Nico zeigt auf die Katze.
„Mucki.“
„Hey, du kannst ja Muckis Namen sagen.“
Nico lacht vergnügt. Paul wühlt in seinem Bücherregal und zieht ein Bibi-Blocksberg-Buch hervor.
„Willst du etwas von Bibi Blocksberg hören?“
Nico schüttelt den Kopf. Paul zieht ein anderes Buch hervor. Diesmal ist es ein Bilderbuch mit Fahrzeugen.
„Willst du das hier anschauen?“
„Ja.“
Nico deutet auf das Cover.
„Bagger.“
„Ja, genau. Das ist ein Bagger.“
Paul schlägt das Buch auf und zeigt Nico die Bilder. Nico zeigt auf eine Stelle.
„Da.“
„Das ist ein Bus.“
Paul zeigt auf eine andere Stelle.
„Und das da ist ein Auto.“
Er blättert weiter.
„Und hier ist wieder ein Bagger.“
„Bagger.“
„Genau.“
Sie schauen sich noch ein paar Seiten an. Dann klappt Paul das Buch zu und stellt es zurück ins Regal.
„Was spielen wir jetzt?“
„Keine Ahnung.“
Doch Nico weiß es schon. Er zeigt auf eine Rassel, die auf dem Regal liegt.
„Da.“
„Du willst mit der Rassel spielen? Ja, das kannst du machen.“
Max nimmt die Rassel vom Regal und gibt sie Nico. Der Kleine lacht vergnügt und beginnt zu rasseln. Auch Paul und Max finden die Rasselmusik schön.
Da ruft Mama aus dem Wohnzimmer:
„Paul, Max, könnt ihr bitte mal kommen?“
„Ja, Mama, wir kommen.“
Paul und Max laufen aus dem Zimmer zu ihrer Mutter ins Wohnzimmer. Dabei merken sie nicht, dass Nico ihnen nicht folgt. Er krabbelt stattdessen in Max' Zimmer. Dort entdeckt er auf der Kommode Max' Handy.
So ein Ding kennt er natürlich auch von zu Hause, denn seine Mama hat schließlich ebenfalls ein Handy.
„Tuut!“
Nico drückt auf einige Tasten. Am anderen Ende der Leitung meldet sich eine Männerstimme.
„Hallo, hallo?“
Tja, leider hat Nico durch Zufall die 112 gewählt. Das ist die Notrufnummer der Feuerwehr. Da sich niemand meldet, legt die Stimme wieder auf.
Kurz darauf ertönt Tatütata. Vor dem Haus der Benders hält ein Feuerwehrwagen. Paul, Max und ihre Eltern staunen nicht schlecht.
„Nanu, was macht denn die Feuerwehr hier? Es brennt doch gar nicht, und angerufen hat doch auch keiner von uns.“
Da klingelt es an der Haustür. Ein Feuerwehrmann kommt herein.
„Guten Tag, ich bin Brandmeister Altmann. Was ist passiert? Wer hat angerufen?“
„Also, ich habe nicht angerufen.“
„Ich auch nicht.“
„Und wir erst recht nicht.“
In diesem Moment kommt Nico angekrabbelt.
„Tuut, tuut.“
Herr Altmann schaut ihn an.
„Ah, hast du telefoniert, mein Kleiner?“
Nico krabbelt zurück in Max' Zimmer. Die anderen folgen ihm. Dort zeigt er auf Max' Handy.
„Da.“
Jetzt wird Max klar, was passiert ist.
„Oh nein, er hat mein Handy benutzt. Aber normalerweise habe ich doch immer die Tastensperre drin.“
„Das ist auch richtig so. Notrufnummern können aber trotz Tastensperre gewählt werden.“
Herr Altmann nimmt Nico auf den Arm.
„Hör zu, Nico. Ein Handy ist kein Spielzeug.“
„Ja, Auto.“
Herr Altmann muss lächeln.
„Ja, spiel lieber mit einem Auto.“
Dann wendet er sich an die Familie.
„Gut, dann wäre alles geklärt. Aber bitte achtet in Zukunft besser auf Nico, wenn ihr auf ihn aufpasst.“
„Ja, das machen wir.“
Herr Altmann verabschiedet sich, steigt in den Feuerwehrwagen und fährt zurück zur Feuerwache.
Paul und Max spielen weiter mit Nico. Eine halbe Stunde später klingelt es erneut an der Tür. Mama geht öffnen. Vor der Tür steht Frau Hauser.
„Hallo. Ich komme, um Nico wieder abzuholen.“
Nico krabbelt zu ihr.
„Mama.“
„Ja, ich bin deine Mama.“
Frau Hauser lächelt und wendet sich an Paul und Max.
„Na, ist alles gut gegangen?“
„Naja, sagen wir mal, es ist alles gut ausgegangen.“
Max wirkt ein wenig verlegen.
„Dürfen wir mal wieder auf Nico aufpassen?“
„Aber sicher dürft ihr das. Aber erst einmal gehen Nico und ich wieder nach Hause.“
Sie setzt Nico in die Babyschale.
„Also dann, einen schönen Abend noch.“
„Danke, ebenfalls.“
Paul und Max verabschieden sich gemeinsam mit ihren Eltern. Frau Hauser verlässt mit Nico das Haus und geht wieder nach nebenan.
Paul und Max sind froh, dass sie es geschafft haben, auf Nico aufzupassen. Auch wenn dabei nicht alles ganz nach Plan gelaufen ist.
Das sind Paul und Max. Die beiden sind Geschwister. Paul ist 5 und Max 9 Jahre alt. Die beiden wohnen mit ihren Eltern in der Rosenstraße 62 in einem dunkelgrünen Einfamilienhaus. Außerdem haben sie noch eine Katze namens Mucki.
An diesem Nachmittag sitzen Paul und Max mit ihren Eltern im Wohnzimmer und schauen ihre Lieblingssitcom. Da klingelt es an der Tür. Mama geht öffnen. Vor der Tür steht die Nachbarin Frau Hauser. In der Hand hält sie eine Babyschale, in der ihr kleiner Sohn Nico sitzt.
„Guten Tag, Frau Hauser“, begrüßt Mama die Nachbarin.
„Guten Tag, Frau Bender. Ich möchte Sie um einen Gefallen bitten. Ich habe einen Termin auf dem Gemeindeamt und mein Mann ist gerade auf Geschäftsreise. Deshalb wollte ich Sie fragen, ob Sie so lange auf Nico aufpassen könnten.“
„Aber sicher. Paul und Max werden sich bestimmt freuen. Sie spielen doch so gerne mit Nico.“
Mama bittet Frau Hauser herein und führt sie ins Wohnzimmer.
„Hallo, Frau Hauser“, begrüßen Paul und Max die Nachbarin.
„Guten Tag, ihr beiden. Ich habe einen wichtigen Termin und deshalb eure Mama gebeten, auf Nico aufzupassen.“
„Das können wir doch machen. Paul und ich sind schon alt genug dafür.“
„Klar, warum nicht?“
„Also gut, einverstanden. In spätestens einer Stunde bin ich wieder zurück.“
Frau Hauser nimmt ihren Sohn aus der Babyschale, setzt ihn auf den Teppich und verabschiedet sich von ihm.
„Also dann, tschüss, Nico. Ich bin bald zurück.“
Nico nickt und lacht vergnügt. Frau Hauser verlässt das Haus und macht sich auf den Weg zu ihrem Termin.
Paul und Max überlegen inzwischen, was sie mit Nico spielen könnten.
„Nico ist erst ein Jahr alt. Zum Fußballspielen ist er also noch viel zu klein.“
„Tja, das stimmt. Wie wäre es, wenn wir mit den Spielzeugautos spielen?“
Doch da krabbelt Nico in die Küche.
„Halt, Nico. Wo willst du hin?“
Paul und Max laufen ihm hinterher. Nico ist inzwischen in der Küche angekommen. Er zeigt auf die Obstschale.
„Da!“
„Willst du eine Banane?“
„Ja, Banane.“
„Okay.“
Paul nimmt eine Banane aus der Schale, schält sie für Nico und gibt sie ihm. Nico lässt sich die Banane schmecken. Nachdem er sie aufgegessen hat, wirft er die Schale einfach auf den Boden.
„Hey, Nico, das macht man nicht. Bananenschalen gehören in den Mülleimer.“
Max hebt die Schale auf und wirft sie in den Mülleimer. In diesem Moment kommt Mama in die Küche.
„Na, kommt ihr gut mit Nico klar?“
„Aber ja, Mama.“
„Das ist schön. Wie wäre es, wenn ihr ihm jetzt etwas vorlest?“
„Gute Idee.“
Paul und Max verlassen die Küche und gehen in Pauls Zimmer. Dort liegt Mucki auf Pauls Bett und schnurrt zufrieden. Nico zeigt auf die Katze.
„Mucki.“
„Hey, du kannst ja Muckis Namen sagen.“
Nico lacht vergnügt. Paul wühlt in seinem Bücherregal und zieht ein Bibi-Blocksberg-Buch hervor.
„Willst du etwas von Bibi Blocksberg hören?“
Nico schüttelt den Kopf. Paul zieht ein anderes Buch hervor. Diesmal ist es ein Bilderbuch mit Fahrzeugen.
„Willst du das hier anschauen?“
„Ja.“
Nico deutet auf das Cover.
„Bagger.“
„Ja, genau. Das ist ein Bagger.“
Paul schlägt das Buch auf und zeigt Nico die Bilder. Nico zeigt auf eine Stelle.
„Da.“
„Das ist ein Bus.“
Paul zeigt auf eine andere Stelle.
„Und das da ist ein Auto.“
Er blättert weiter.
„Und hier ist wieder ein Bagger.“
„Bagger.“
„Genau.“
Sie schauen sich noch ein paar Seiten an. Dann klappt Paul das Buch zu und stellt es zurück ins Regal.
„Was spielen wir jetzt?“
„Keine Ahnung.“
Doch Nico weiß es schon. Er zeigt auf eine Rassel, die auf dem Regal liegt.
„Da.“
„Du willst mit der Rassel spielen? Ja, das kannst du machen.“
Max nimmt die Rassel vom Regal und gibt sie Nico. Der Kleine lacht vergnügt und beginnt zu rasseln. Auch Paul und Max finden die Rasselmusik schön.
Da ruft Mama aus dem Wohnzimmer:
„Paul, Max, könnt ihr bitte mal kommen?“
„Ja, Mama, wir kommen.“
Paul und Max laufen aus dem Zimmer zu ihrer Mutter ins Wohnzimmer. Dabei merken sie nicht, dass Nico ihnen nicht folgt. Er krabbelt stattdessen in Max' Zimmer. Dort entdeckt er auf der Kommode Max' Handy.
So ein Ding kennt er natürlich auch von zu Hause, denn seine Mama hat schließlich ebenfalls ein Handy.
„Tuut!“
Nico drückt auf einige Tasten. Am anderen Ende der Leitung meldet sich eine Männerstimme.
„Hallo, hallo?“
Tja, leider hat Nico durch Zufall die 112 gewählt. Das ist die Notrufnummer der Feuerwehr. Da sich niemand meldet, legt die Stimme wieder auf.
Kurz darauf ertönt Tatütata. Vor dem Haus der Benders hält ein Feuerwehrwagen. Paul, Max und ihre Eltern staunen nicht schlecht.
„Nanu, was macht denn die Feuerwehr hier? Es brennt doch gar nicht, und angerufen hat doch auch keiner von uns.“
Da klingelt es an der Haustür. Ein Feuerwehrmann kommt herein.
„Guten Tag, ich bin Brandmeister Altmann. Was ist passiert? Wer hat angerufen?“
„Also, ich habe nicht angerufen.“
„Ich auch nicht.“
„Und wir erst recht nicht.“
In diesem Moment kommt Nico angekrabbelt.
„Tuut, tuut.“
Herr Altmann schaut ihn an.
„Ah, hast du telefoniert, mein Kleiner?“
Nico krabbelt zurück in Max' Zimmer. Die anderen folgen ihm. Dort zeigt er auf Max' Handy.
„Da.“
Jetzt wird Max klar, was passiert ist.
„Oh nein, er hat mein Handy benutzt. Aber normalerweise habe ich doch immer die Tastensperre drin.“
„Das ist auch richtig so. Notrufnummern können aber trotz Tastensperre gewählt werden.“
Herr Altmann nimmt Nico auf den Arm.
„Hör zu, Nico. Ein Handy ist kein Spielzeug.“
„Ja, Auto.“
Herr Altmann muss lächeln.
„Ja, spiel lieber mit einem Auto.“
Dann wendet er sich an die Familie.
„Gut, dann wäre alles geklärt. Aber bitte achtet in Zukunft besser auf Nico, wenn ihr auf ihn aufpasst.“
„Ja, das machen wir.“
Herr Altmann verabschiedet sich, steigt in den Feuerwehrwagen und fährt zurück zur Feuerwache.
Paul und Max spielen weiter mit Nico. Eine halbe Stunde später klingelt es erneut an der Tür. Mama geht öffnen. Vor der Tür steht Frau Hauser.
„Hallo. Ich komme, um Nico wieder abzuholen.“
Nico krabbelt zu ihr.
„Mama.“
„Ja, ich bin deine Mama.“
Frau Hauser lächelt und wendet sich an Paul und Max.
„Na, ist alles gut gegangen?“
„Naja, sagen wir mal, es ist alles gut ausgegangen.“
Max wirkt ein wenig verlegen.
„Dürfen wir mal wieder auf Nico aufpassen?“
„Aber sicher dürft ihr das. Aber erst einmal gehen Nico und ich wieder nach Hause.“
Sie setzt Nico in die Babyschale.
„Also dann, einen schönen Abend noch.“
„Danke, ebenfalls.“
Paul und Max verabschieden sich gemeinsam mit ihren Eltern. Frau Hauser verlässt mit Nico das Haus und geht wieder nach nebenan.
Paul und Max sind froh, dass sie es geschafft haben, auf Nico aufzupassen. Auch wenn dabei nicht alles ganz nach Plan gelaufen ist.