Ubertas
Mitglied
Hallo @Dichter Erdling ,
jetzt bin ich doch noch einmal auferstanden, weil mich die fortgehende Diskussion und im Hinterkopf den Ursprung deiner Geschichte haltend, weiterhin beschäftigt. Dieser Text besitzt auch alles, was die Möglichkeit zu einem Weiterdenken anregt. Wie sichtlich geschehen. Und das ist sehr gut!
In meinem Kurzkommentar hatte ich bereits angemerkt, dass ich von deiner Kurzgeschichte den Eindruck habe, du beantwortest etwas von dem „Wer sind wir wirklich?“ und zwar auf feinste Weise, weil du es zwischen den Charakteren aufstreust. Aus meiner Betrachtung: Dein Text schafft etwas, das über Sozialkritik hinausgeht und das genau ist es, was mir an ihm gefällt. Mag dies eine darin verpackt sein, aber da ist mehr.
Es geht nicht um das Pfandflaschen sammeln primär oder um die reine Scham dafür, es geht doch um etwas anderes? Um unsere Wertigkeit als Mensch, wenn wir das tun oder jenes und wo wir letztlich stehen, damit, in dieser heutigen Gesellschaft. Nicht der Preis des Cappuccinos ist entscheidend, der Preis als Mensch, den wir bezahlen ist es, der mir immer mehr zur Frage wird.
Und ja, es gibt es, dass wir uns in etwas hineinbegeben, wir tun es, um den Schein zu wahren. Welcher Schein ist das? Das ist die tieferliegende Fragestellung deines Textes (für mich).
Deine Protagonisten macht eines, egal wie sie vor/zuvor hineingeriet, sie verlässt diesen Mechanismus, indem sie geht, heraustritt aus ihm. Nicht weil sie sich einer Norm entzieht, sondern weil sie erkennt, das ist es eben nicht.
Da ist eine Stelle in deinem Text:
„Er ist kein schlechter Mann.“
Ich mag diese Stelle sehr, denn sie sagt etwas über uns, das genau das erkennt, was wertvoll ist.
Niemand ist schlechter oder besser.
Er wird es nur, wenn man ihn einrahmt, den Menschen.
Aus eigener Gedankensammlung und mit am liabn Gruaß,
ubertas
jetzt bin ich doch noch einmal auferstanden, weil mich die fortgehende Diskussion und im Hinterkopf den Ursprung deiner Geschichte haltend, weiterhin beschäftigt. Dieser Text besitzt auch alles, was die Möglichkeit zu einem Weiterdenken anregt. Wie sichtlich geschehen. Und das ist sehr gut!
In meinem Kurzkommentar hatte ich bereits angemerkt, dass ich von deiner Kurzgeschichte den Eindruck habe, du beantwortest etwas von dem „Wer sind wir wirklich?“ und zwar auf feinste Weise, weil du es zwischen den Charakteren aufstreust. Aus meiner Betrachtung: Dein Text schafft etwas, das über Sozialkritik hinausgeht und das genau ist es, was mir an ihm gefällt. Mag dies eine darin verpackt sein, aber da ist mehr.
Es geht nicht um das Pfandflaschen sammeln primär oder um die reine Scham dafür, es geht doch um etwas anderes? Um unsere Wertigkeit als Mensch, wenn wir das tun oder jenes und wo wir letztlich stehen, damit, in dieser heutigen Gesellschaft. Nicht der Preis des Cappuccinos ist entscheidend, der Preis als Mensch, den wir bezahlen ist es, der mir immer mehr zur Frage wird.
Und ja, es gibt es, dass wir uns in etwas hineinbegeben, wir tun es, um den Schein zu wahren. Welcher Schein ist das? Das ist die tieferliegende Fragestellung deines Textes (für mich).
Deine Protagonisten macht eines, egal wie sie vor/zuvor hineingeriet, sie verlässt diesen Mechanismus, indem sie geht, heraustritt aus ihm. Nicht weil sie sich einer Norm entzieht, sondern weil sie erkennt, das ist es eben nicht.
Da ist eine Stelle in deinem Text:
„Er ist kein schlechter Mann.“
Ich mag diese Stelle sehr, denn sie sagt etwas über uns, das genau das erkennt, was wertvoll ist.
Niemand ist schlechter oder besser.
Er wird es nur, wenn man ihn einrahmt, den Menschen.
Aus eigener Gedankensammlung und mit am liabn Gruaß,
ubertas