PTiK

trivial

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Aus aktuellem Anlass weist die DVDU im Sinne der Performativen Transzendentalen immanente Kontingenz auf den 10-Punkte-Plan der betreuten Transformation hin.


PTiK 10-Punkte-Plan

1. Der PTiKismus erklärt, dass der Geist sich niemals vollständig zum Gegenstand machen darf.

2. Daraufhin macht er genau diese Einsicht zum obersten Gesetz.

3. Reflexion wird als Verdinglichung des Geistes erkannt.

4. Lesen, Schreiben, Sprechen und Verstehen werden verboten, weil sie den Geist in verfügbare Formen überführen.

5. Die Parteiführung veröffentlicht dazu ein 800-seitiges Manifest mit dem Titel „Über die Unverfügbarkeit des Sagbaren“.

6. Es wird ausschließlich schriftlich verteilt.

7. Der Widerspruch ist nicht aufzulösen, sondern performativ auszuhalten.

8. Dissidenten werden wegen negativer Schuld gegenüber dem PTiK verurteilt.

9. Der Parteivorsitzende (ich) wird daraufhin erklären:

„Das war natürlich nicht vorgesehen.“

10. Der PTiKistische Zentralausschuss wird daraufhin erklären:

„Gerade deshalb war es notwendig.“


Getreu dem Motto der Partei:

„Niemand verfügt über die Bedingungen seines Vollzugs.“

DVDU

Direktion für die Verwaltung der Unverfügbarkeit
 
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