quaratänen

in meinem haus am meer
gemietet oder noch zu kaufen
mir selbst überlassen und
gerade nicht einzufangen
sitze ich hinter beschlagenen fenstern

gischt und weißer sand verwehen
mein blick verschwimmt
und stößt auf noch keine hindernisse
verspricht jedoch weniger als endloses
wo sich weiß bekröntes blaugrau
mit himmelblauem mischt

süchtig nach wind und salz
am rande eingefangener freiheit
segeln sturmmöven auf beutezug
unter seeschwalben zwischen wolken
und vorgeträumten delphinen
verweilt ein verlassener schatten

nur weit draußen kreuzen
schnellboote und eine fregatte
 

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