Refugium

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Zettelin

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Refugium

Lebendige Stille umhüllt meinen Weg.
Hier bin ich für mich, aber niemals allein.
Der Takt der termingequälten Welt,
prallt ab – dringt hier nicht hinein.

Als wären hunderte Pforten aneinandergereiht,
durch braune Säulen strebe ich weiter voran.
Ein Sänger im Grün hoch oben versteckt,
singt ein Lied, das nur er singen kann.

Mein Weg ohne Ende wird selber zum Ziel,
über verästelte Wege als Spiegel der Kronen.
Effizienz und Frist sind Fesseln des Takts,
die im Hier und Jetzt keine Gedanken lohnen.

Am Ende muss ich dennoch zurück,
in das Reich, das Null und Eins dominieren.
Aber Stamm und Wipfel sind neu gestärkt,
weil die Gesetze des Takts hier nicht regieren.
 

wirena

Mitglied
Hallo Zettelin - Gestern habe ich Dein Gedicht entdeckt und auch heute Morgen breitet es sich ungesucht in meinen Gedanken aus – wirklich ein sehr schönes Gedicht, das ich nochmals besterne, indem ich es aus der Vergangenheit in die Gegenwart hole. LG - wirena
 

wirena

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@johP - "emphatieren" - so guet - kannte bisher diesen Begriff nicht - wird mir aber im Gedächtnis bleiben :) schön, freue mich, schon wieder etwas Neues, das mein Leben bereichert - LG wirena
 

wirena

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@johP - hey johP "emphatieren" als Wortneuschöpfung habe ich durchaus ernst und überhaupt nicht irgendwie ironisch oder so gemeint - würde aber vorschlagen ohne h = "empatieren" - jedenfalls ist bei mir in meinem persönlichen Lexikon eingetragen - LG wirena
 

wirena

Mitglied
@johP - ok - verstehe; hat ja eigentlich nichts mit adaptieren, sondern mit Empathie zu tun -. Habe es in meinem Lexikon korrigiert - danke für Deine Rückmeldung. LG wirena
 



 
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