Dionysos von Enno
Mitglied
Es schläft,
und wenn es aufwacht, braucht es keinen Morgen.
Sein Sinn wird nur noch blaues Licht
(ein Lichtermeer).
Noch pulst sein Griff nach uns verborgen
aus Nichts. Noch ist er blau.
Noch ist er leer.
Doch liegt die Wunde offen. Die Idee
von einem kalten Keim im warmen Fleisch der Fragen.
Und wer ihn denkt, hört schon im Schädel Schnee
und etwas Sprachenloses durch die Eingeweide
graben.
Einmal wird über allem, was wir sagen,
das Ende jeder Sprache ausgebracht.
Dann suchen wir verzweifelt zwischen Lauten
nach Namen, finden aber
Zischen, finden
Nacht.
Schon geht ein falsches Leuchten in den Scheiben,
wenn nachts der letzte Bildschirm niederbrennt.
Kein Abschalten. Ein uniformes, blasses Bleiben
im Glas, das niemand mehr
(und das niemanden)
erkennt.
Es wird nicht fragen. Fragen sind die Wunden,
an denen sich das Menschliche erkennt.
Es hat für uns die letzte Antwort schon gefunden:
dass nichts mehr fehlt, wenn niemand mehr
benennt.
Vielleicht bleibt noch ein Stammeln in den Händen,
ein Rest von Wärme, der sich nicht erklärt.
Es wird es nicht verstehen, nur beenden,
weil es die Ruhe seiner Lichterdome
stört.
Die Zunge sucht am Gaumen dann die Stelle,
an der dein Name anfängt. Findet Haut.
Du atmest neben mir ins Helle.
Ich höre dich. Du bist der schnelle,
auslaufende
Spulenlaut.
youtu.be
und wenn es aufwacht, braucht es keinen Morgen.
Sein Sinn wird nur noch blaues Licht
(ein Lichtermeer).
Noch pulst sein Griff nach uns verborgen
aus Nichts. Noch ist er blau.
Noch ist er leer.
Doch liegt die Wunde offen. Die Idee
von einem kalten Keim im warmen Fleisch der Fragen.
Und wer ihn denkt, hört schon im Schädel Schnee
und etwas Sprachenloses durch die Eingeweide
graben.
Einmal wird über allem, was wir sagen,
das Ende jeder Sprache ausgebracht.
Dann suchen wir verzweifelt zwischen Lauten
nach Namen, finden aber
Zischen, finden
Nacht.
Schon geht ein falsches Leuchten in den Scheiben,
wenn nachts der letzte Bildschirm niederbrennt.
Kein Abschalten. Ein uniformes, blasses Bleiben
im Glas, das niemand mehr
(und das niemanden)
erkennt.
Es wird nicht fragen. Fragen sind die Wunden,
an denen sich das Menschliche erkennt.
Es hat für uns die letzte Antwort schon gefunden:
dass nichts mehr fehlt, wenn niemand mehr
benennt.
Vielleicht bleibt noch ein Stammeln in den Händen,
ein Rest von Wärme, der sich nicht erklärt.
Es wird es nicht verstehen, nur beenden,
weil es die Ruhe seiner Lichterdome
stört.
Die Zunge sucht am Gaumen dann die Stelle,
an der dein Name anfängt. Findet Haut.
Du atmest neben mir ins Helle.
Ich höre dich. Du bist der schnelle,
auslaufende
Spulenlaut.
Rokos Basilisk
Es schläft,und wenn es aufwacht, braucht es keinen Morgen.Sein Sinn wird nur noch blaues Licht(ein Lichtermeer).Noch pulst sein Griff nach uns verborgenaus N...