Friedrichshainerin
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Blopp machte es. Das war eigentlich schon alles. Zwischen den weit gespreizten Beinen des Mädchens rollte ein Ball hervor. Alle waren glücklich wegen der leichten Geburt. „Das kommt davon, wenn man es mit der ganzen Fußballmannschaft treibt“, sagte einer der Männer, die um die Wöchnerin herumstanden. An dem Namensschild an seinem Kittel konnte man Professor Brinkmann lesen.
Der neugeborene Ball machte sich selbstständig und rollte und rollte. Bald war er raus aus dem Gebäude, wo er das Licht der Welt erblickt hatte und auf der Straße. „Machen sie sich keine Sorgen“, sagte jemand zu seiner Mutter. „Er hat alles, was er braucht und kommt klar auf der Welt.“ „Sie müssen ihn seiner Wege ziehen lassen“, sagte jemand anderes. Sie sah es ein, dass dieses Ding mit dem runden, gutmütigen Gesicht nicht ihr allein gehörte.
Er rollte durch die Gegend. Wenn er jemandem vor die Füße kam, kickte der ihn weg. So gelangte er bis nach Jerusalem. Er fiel einem orthodoxen Juden vor die Füße, und der spielte ihn seinem schwulen Sohn zu, obwohl er ihn eigentlich gerade verstoßen wollte. Der wiederum kickte ihn zu einem Mann, der gerade damit beschäftigt war, unter einem Auto, das geparkt vor einer Synagoge stand, eine Bombe anzubringen.
Auch in der Ukraine war er gewesen, wobei er geschickt zwischen den Sprengfallen umher hüpfte. Putins Soldaten verschossen eine Menge Drohnen, um ihn zu vernichten. Aber sie konnten ihn nicht treffen. Er war viel zu wendig.
Er landete in einem Delphinarium, wo die Tiere zum Gaudi der Gäste mit ihm spielten. Nachts brachen Tierschützer ein und fingen den Hammerhai und die Delphine, um sie ins Meer auszusetzen. Im Netz befand sich auch der Ball.
So gelangte er auf den Ozean. Von einem Boot, auf dem ein paar Männer Hochseeangeln betrieben, fiel ein junger Mann. Er sah den Ball, der auf den Wellen tanzte und hielt sich an ihm fest, bis seine Freunde ihn retteten.
So gelangte der Rundliche nach New York. Es war der Neunzehnte Juli. Über dem Metlife-Stadium lang brütende Hitze. Es stand immer noch unentschieden. Elfmeter brachten auch nichts.
Da kam die Weisung von oben. „Ein Ball wird in die Mitte des Feldes gelegt. Die Mannschaften versammeln sich um ihn und ein Schütze schießt ihn in den Himmel. Wer ihn auffängt, dessen Team ist Weltmeister.“ Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, was das für ein Ball war. Zufällig flog gerade ein Paraglider über dem Metlife. Unser Ball der Versöhnung landete auf dem Schirm und ließ sich nach einer ganzen Weile wieder fallen. Genau vor die Füße von tiefverschleierten Mädchen im Iran, die begannen ihn sich gegenseitig zuzukicken.
Und was geschah in New York? Es gab einfach zwei Weltmeister und die Trophäe wurde in zwei Teile gesägt. Die Trainer behielten ihre Jobs, und die Fans der beiden Gegner soffen noch die ganze Nacht Arm in Arm auf den Straßen New Yorks.
Der neugeborene Ball machte sich selbstständig und rollte und rollte. Bald war er raus aus dem Gebäude, wo er das Licht der Welt erblickt hatte und auf der Straße. „Machen sie sich keine Sorgen“, sagte jemand zu seiner Mutter. „Er hat alles, was er braucht und kommt klar auf der Welt.“ „Sie müssen ihn seiner Wege ziehen lassen“, sagte jemand anderes. Sie sah es ein, dass dieses Ding mit dem runden, gutmütigen Gesicht nicht ihr allein gehörte.
Er rollte durch die Gegend. Wenn er jemandem vor die Füße kam, kickte der ihn weg. So gelangte er bis nach Jerusalem. Er fiel einem orthodoxen Juden vor die Füße, und der spielte ihn seinem schwulen Sohn zu, obwohl er ihn eigentlich gerade verstoßen wollte. Der wiederum kickte ihn zu einem Mann, der gerade damit beschäftigt war, unter einem Auto, das geparkt vor einer Synagoge stand, eine Bombe anzubringen.
Auch in der Ukraine war er gewesen, wobei er geschickt zwischen den Sprengfallen umher hüpfte. Putins Soldaten verschossen eine Menge Drohnen, um ihn zu vernichten. Aber sie konnten ihn nicht treffen. Er war viel zu wendig.
Er landete in einem Delphinarium, wo die Tiere zum Gaudi der Gäste mit ihm spielten. Nachts brachen Tierschützer ein und fingen den Hammerhai und die Delphine, um sie ins Meer auszusetzen. Im Netz befand sich auch der Ball.
So gelangte er auf den Ozean. Von einem Boot, auf dem ein paar Männer Hochseeangeln betrieben, fiel ein junger Mann. Er sah den Ball, der auf den Wellen tanzte und hielt sich an ihm fest, bis seine Freunde ihn retteten.
So gelangte der Rundliche nach New York. Es war der Neunzehnte Juli. Über dem Metlife-Stadium lang brütende Hitze. Es stand immer noch unentschieden. Elfmeter brachten auch nichts.
Da kam die Weisung von oben. „Ein Ball wird in die Mitte des Feldes gelegt. Die Mannschaften versammeln sich um ihn und ein Schütze schießt ihn in den Himmel. Wer ihn auffängt, dessen Team ist Weltmeister.“ Ich brauche wohl nicht zu erwähnen, was das für ein Ball war. Zufällig flog gerade ein Paraglider über dem Metlife. Unser Ball der Versöhnung landete auf dem Schirm und ließ sich nach einer ganzen Weile wieder fallen. Genau vor die Füße von tiefverschleierten Mädchen im Iran, die begannen ihn sich gegenseitig zuzukicken.
Und was geschah in New York? Es gab einfach zwei Weltmeister und die Trophäe wurde in zwei Teile gesägt. Die Trainer behielten ihre Jobs, und die Fans der beiden Gegner soffen noch die ganze Nacht Arm in Arm auf den Straßen New Yorks.