Arcos
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Rotkäppchen kam nicht mehr mit einem
Körbchen in den Wald.
Sie hatte einen Rucksack voller Snacks,
eine Powerbank
und sieben ungelesene Nachrichten von ihrer Mutter.
Die Natur verhallte,
ungehört und ignoriert.
Der Wolf lag nicht mehr hinter einem Baum.
Er saß auf einer Parkbank,
mit Sonnenbrille,
einem Smoothie in der Pfote
und einem Smartphone in der anderen.
Wie ein Gemälde
eines unbekannten Künstlers,
der noch auf seine Entdeckung wartete.
„Na, wen haben wir denn da?“,
fragte Rotkäppchen.
„Ich bin der Wolf“, sagte er.
„Früher war ich hier der Böse.
Heute bin ich Influencer für natürliche Ernährung.“
„Und was empfiehlst du?“
„Alles, was nicht aus einer Plastikschale kommt.“
Rotkäppchen wurde misstrauisch.
Nebel umschlang ihre Gedanken,
wie eine riesige Schlange,
aus dem Paradies verbannt.
„Warum hast du so große Ohren?“
„Damit ich besser höre,
wenn jemand in einem Podcast über mich lästert.“
„Warum hast du so große Augen?“
„Damit ich sehe,
wer meine Story anschaut, aber nie liked.“
„Warum hast du so große Pfoten?“
„Damit ich schneller tippen kann,
wenn ich mich online entschuldigen muss.“
„Und warum hast du so ein riesiges Maul?“
Der Wolf lächelte.
Ein geheimnisvolles Lächeln,
das kein gutes Ende erahnen ließ,
wie der Vorbote des Verderbens.
„Damit ich dich besser fressen kann.“
Rotkäppchen schaute ihn an.
„Ernsthaft? Im Jahr 2026?
Du willst immer noch Menschen fressen?
Hast du keine Therapie gemacht?
Keinen Selbstfindungskurs?
Keine vegane Phase?“
Der Wolf wurde nervös.
Die Wendung der Geschichte
ist wie ein Quant,
das sich endlich entscheidet
einen einzigen Zustand einzunehmen.
„Ich habe es versucht.
Ich war drei Wochen Pflanzenfresser.“
„Und?“
„Ich habe ständig an Würstchen gedacht.“
Unsere unterdrückten Gefühle
sind der Antrieb für Handlungen,
die der armselige Verstand
nicht erklären kann.
Er irrt umher,
wie ein kleines Küken,
das nach dem Ruf der Mutter dürstet.
Da kam die Großmutter aus dem Haus.
Sie trug Kopfhörer,
einen Bademantel
und hatte gerade eine Online-Bestellung zurückgeschickt.
„Wolf“, sagte sie,
„du bist wirklich noch auf dem alten Stand.“
„Was soll ich denn machen?“, fragte der Wolf.
„Vielleicht nicht immer versuchen, jemanden zu fressen.
Vielleicht einfach mal zuhören.“
Der Wolf dachte nach.
Das dauerte ungefähr fünf Minuten.
Für einen Wolf war das eine Ewigkeit.
Der richtige Gedanke
ist eine rote Blüte
inmitten des pulsierenden Graus
der feuernden Neuronen.
Dann sagte er:
„Okay. Ich eröffne einen YouTube-Kanal.“
„Worum geht es?“, fragte Rotkäppchen.
„Darum, wie ich gelernt habe,
meine Probleme nicht mehr mit Zähnen zu lösen.“
Und seit diesem Tag
war der Wolf nicht mehr der Schrecken des Waldes.
Er war der Typ mit dem blauen Haken,
der jeden Montag ein Video hochlud:
„Fünf Dinge, die ich früher gefressen habe
und warum ich heute lieber darüber rede.“
Körbchen in den Wald.
Sie hatte einen Rucksack voller Snacks,
eine Powerbank
und sieben ungelesene Nachrichten von ihrer Mutter.
Die Natur verhallte,
ungehört und ignoriert.
Der Wolf lag nicht mehr hinter einem Baum.
Er saß auf einer Parkbank,
mit Sonnenbrille,
einem Smoothie in der Pfote
und einem Smartphone in der anderen.
Wie ein Gemälde
eines unbekannten Künstlers,
der noch auf seine Entdeckung wartete.
„Na, wen haben wir denn da?“,
fragte Rotkäppchen.
„Ich bin der Wolf“, sagte er.
„Früher war ich hier der Böse.
Heute bin ich Influencer für natürliche Ernährung.“
„Und was empfiehlst du?“
„Alles, was nicht aus einer Plastikschale kommt.“
Rotkäppchen wurde misstrauisch.
Nebel umschlang ihre Gedanken,
wie eine riesige Schlange,
aus dem Paradies verbannt.
„Warum hast du so große Ohren?“
„Damit ich besser höre,
wenn jemand in einem Podcast über mich lästert.“
„Warum hast du so große Augen?“
„Damit ich sehe,
wer meine Story anschaut, aber nie liked.“
„Warum hast du so große Pfoten?“
„Damit ich schneller tippen kann,
wenn ich mich online entschuldigen muss.“
„Und warum hast du so ein riesiges Maul?“
Der Wolf lächelte.
Ein geheimnisvolles Lächeln,
das kein gutes Ende erahnen ließ,
wie der Vorbote des Verderbens.
„Damit ich dich besser fressen kann.“
Rotkäppchen schaute ihn an.
„Ernsthaft? Im Jahr 2026?
Du willst immer noch Menschen fressen?
Hast du keine Therapie gemacht?
Keinen Selbstfindungskurs?
Keine vegane Phase?“
Der Wolf wurde nervös.
Die Wendung der Geschichte
ist wie ein Quant,
das sich endlich entscheidet
einen einzigen Zustand einzunehmen.
„Ich habe es versucht.
Ich war drei Wochen Pflanzenfresser.“
„Und?“
„Ich habe ständig an Würstchen gedacht.“
Unsere unterdrückten Gefühle
sind der Antrieb für Handlungen,
die der armselige Verstand
nicht erklären kann.
Er irrt umher,
wie ein kleines Küken,
das nach dem Ruf der Mutter dürstet.
Da kam die Großmutter aus dem Haus.
Sie trug Kopfhörer,
einen Bademantel
und hatte gerade eine Online-Bestellung zurückgeschickt.
„Wolf“, sagte sie,
„du bist wirklich noch auf dem alten Stand.“
„Was soll ich denn machen?“, fragte der Wolf.
„Vielleicht nicht immer versuchen, jemanden zu fressen.
Vielleicht einfach mal zuhören.“
Der Wolf dachte nach.
Das dauerte ungefähr fünf Minuten.
Für einen Wolf war das eine Ewigkeit.
Der richtige Gedanke
ist eine rote Blüte
inmitten des pulsierenden Graus
der feuernden Neuronen.
Dann sagte er:
„Okay. Ich eröffne einen YouTube-Kanal.“
„Worum geht es?“, fragte Rotkäppchen.
„Darum, wie ich gelernt habe,
meine Probleme nicht mehr mit Zähnen zu lösen.“
Und seit diesem Tag
war der Wolf nicht mehr der Schrecken des Waldes.
Er war der Typ mit dem blauen Haken,
der jeden Montag ein Video hochlud:
„Fünf Dinge, die ich früher gefressen habe
und warum ich heute lieber darüber rede.“