Hallo Zensis,
dein so vielleicht zeilenminimal klein angelegtes "schlaflied", es beherbergt für mich eine erstaunliche Komposition. So harmlos einleitend, rollt es einen direkt hinein, in einen Vorgang, der einen nicht mehr allein wiegend in seine Arme nimmt. Wenn ich dein Gedicht zu Ende lese, beginnt ein Anfang:
Zuvor höre ich einen Wunsch nach Beständigkeit und immer wieder seine Unterbrechung. Und ich höre noch mehr in deinem Gedicht.
Du schließt nicht den Raum, du öffnest ihn über die Zeilen hinaus.
Gefällt mir sehr!
Lieben Gruß,
ubertas