Schweben

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Vera-Lena

Mitglied
Lieber Herbert,

diese kindliche Fähigkeit nicht zu verlieren, erhält einen jung und schenkt Einblicke, einfach weil man alles zunächst positiv betrachtet und keine grundsätzlich negative Erwartungshaltung hat.

Schön, wie Du das hier in aller Kürze auf den Punkt gebracht hast.

Liebe Grüße
Vera-Lena
 

HerbertH

Mitglied
Liebe Vera-Lena,

sich das kindliche Staunen so lange wie möglich zu erhalten, hält sicherlich geistig rege.

Danke für den Kommentar und die Wertung.

Liebe Grüße

Herbert
 

Mondnein

Mitglied
Prolegomena zur Dichtung

sehr wahr -
aber Staunen ist die Haltung eines erwachsenen Menschen, Wurzel der wissenschaftlichen Forschung, der Künste und der Religion.
"Staunen ist der Anfang aller Philosophie" - Grundsatz bei Sokrates-Platon und bei Aristoteles.
Es ist weder bloß kindlich noch (wie mir von den Kommentatoren des Muschel-Lieds vorgeworfen wird, die mich mit dessen "stammelndem" Lyri verwechseln) pathetisch-hohles Gefasel.
Und nun ran ans Werk und - nicht bloß übers "Staunen" schreiben, sondern "staunend schreiben", das wäre der nächste Schritt.
 

HerbertH

Mitglied
Lieber mondnein,

spontan fällt mir dazu "nicht kleckern, sondern klotzen" ein, denn was Du als Prolegomena der Dichtung definierst, ist nicht gerade eine Kleinigkeit.

Staunend Dichten - fürwahr ein lohnenswerter Ansatz.

Liebe Grüße

Herbert
 

Mondnein

Mitglied
lohnt es sich wirklich?

Ja, HerbertH, in der Tat "lohnenswert": Man erntet Häme, Spott und gequirlte Haufen unter seinen Liedern. Oder kleinere "falsche Freunde", etwa einfach nur das Wort "Hurz" oder ein billiges Smarti-Smily (um Wertungen kümmere ich mich nicht). Hätten diese Haufen metallischen Glanz, dann wären sie Gold.
 

HerbertH

Mitglied
Lieber mondnein,

ob es dem Autor gelohnt wird, ist immer eine andere Frage. Es bleibt zu hoffen, aber es gibt kein Sicherheit.

Liebe Grüße

Herbert
 

HerbertH

Mitglied
Lieber Walther,

Danke Dir für den lobenden Kommentar und die Inspiration zu diesem Gedicht.

Liebe Grüße

Herbert
 

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