schwer die Lage

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G

Gelöschtes Mitglied 22614

Gast
Hallo Outymier,

Das ist sehr anrührend. Diese scheinbar fehlerhafte Grammatik wirkt so authentisch, wirkt so nah an einem wirklichen Leben, dass aber auf sehr eigenwillige Weise poetisch verdichtet wird.

Die erste Zeile ist in diesem Sinn großartig: Sie erwischt mich sofort. würde man versuchen das in Normdeutsch auszudrücken, entstünde nur Reibungsverlust.

LG
atira
 

Outymier

Mitglied
hallo atira, freut mich, dass du damit was anfangen kannst, habe ich 2004 geschrieben, dachte zu der Zeit Corona passt es wie dafür gemacht: ein Tag ist wie der andere, keine Hoffnung auf den nächsten, dass sich was ändert, weil in auferlegter Isolation... schreibe seit ewiger Zeit Gedichte, aber sehr unregelmässig, eigentlich immer, um etwas zu verarbeiten, wenn mich was aussergewöhnlich berührt, oder auch verärgert hat; das meiste "Material" ist Mist, da hat sich die Jahrzehnte was angehäuft...das hier in der Leselupe ist schon gut, weil man bekommt "Rückmeldung", oder auch keine, was ja auch eine ist; jedenfalls besser ist als zuhause für dich selber, da läuft sich es tot, was bei mir so war. Ziemlich sicher ist das Virus wohl "schuld", dass ich hier "gelandet" bin. Man fällt auf sich zurück. naja und mit dem Hintergedanken, es liest überhaupt das wer, ob gut befunden oder abgelehnt ist die Motivation doch grösser als für sich alleine.. mfG
 


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