seitenwind

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HerbertH

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Liebe Lena Luna, lieber Walther,

Dank Euch für Lesen und Werten!

Vielleicht hätte ich doch noch das Konzept der Balanzierstange einbringen sollen, frage ich mich gerade.

Liebe Grüße

Herbert
 

Walther

Mitglied
lb herbert,

der text ist sicherlich besser als "5", aber ausbaufähig. die idee ist gut, aber in der kürze diesmal nicht aufregend "genug". vielleicht ist das ein ansatzpunkt.

lg w.
 

ENachtigall

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Hallo Herbert,

schwieriges Bild. Zum einen heißt es, auf des Messers Schneide stehen, deshalb ist das mit der Stabilität so eine Sache (Balance halten). Aber die Sohlen müssten so dick gar nicht sein, weil durch den Druck das Messer nicht einschneidet.
Andererseits deutet Deine Ausführung darauf hin, dass da jemand möglicherweise schnell laufen muss, um vom Seitenwind nicht runter gefegt zu werden. Dann machen die dicken Sohlen natürlich Sinn.
Also ist Letzteres gemeint ...

War mir nicht gleich klar. Macht aber nix :)

Grüße von Elke
 

HerbertH

Mitglied
Lieber Walther, liebe Label, liebe Elke,

in gewisser Weise meinte ich mit dem Hinweis auf die Balanzierstange vielleicht genau das, was Ihr an dem Kurzgedicht kommentiertet, soweit ich es verstanden habe.

Meine Idee war das Bild eines Menschens (Däumlings?), der über des Messers Schneide läuft, oder dort steht. Die Klinge ist scharf, eine Atomlage nur. Daher die dicken Sohlen. Wenn jetzt der Seitenwind kommt, wirds es brenzlig. Eine Balanzierstange könnte da helfen.

Natürlich gibt es da den übertragenen Sinn einer Grenzsituation, in der eine Entscheidung ansteht, wo man dickhäutig sein muss und nicht bei jedem Seitenwind aus den Puschen kippen darf ...

Aber wie das so ist mit den Minimalschnipseln, da muss jedes Wort sitzen.

Vielleicht sollte ich es "um eine Balanzierstangenzeile ergänzen", z.B.


dicke sohlen brauchst du
auf des messers schneide

und eine balanzierstange
denn seitenwind droht

Liebe Grüße

Herbert
 

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