Sie

Reimund

Mitglied
Sie kam ungebeten
wie der Dieb in der Nacht
wurde zu seinem Schatten
vergiftete sein Blut
trank seine Tränen
stahl seinen Lebensmut
brach seinen Stolz
legte ihn in Ketten
verfolgte ihn unablässig...
bis tief in seinen Träumen
kleidete ihn in ein Trauerflor
befreite ihn von jeder Hoffnung
umgab ihn mit Mauern...
die undurchdringlich waren
stürzte ihn in eine Leere
lehrte ihm die Schuld...
allein bei sich zu suchen
vernebelte seinen Verstand
ließ ihn Dinge sehen...
die niemand vor ihm sah
hob ihn in himmlische Gefilde
stieß ihn zurück in die Pforten der Hölle
und gab ihm gnädig den Todeskuß.
 
M

Mara K.

Gast
Hallo Reimund,

ich denke er war ihr verfallen, hörig, sie besaß ihn,
konnte er sich nicht wehren !? Angst oder Depression ?
es ist tiefsinnig und sehr ernst, es gefällt mir.
wünsche eine gute zeit und viele gute ideen.
herzlich Mara K.
 

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