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Sie ist nicht Du! - Sonett sechshebig

4,00 Stern(e) 2 Bewertungen

Walther

Mitglied
Sie ist nicht Du!


Ich greife mir ans Herz, als gäb‘s da was zu greifen:
Denn dort ist nichts, bloß Mörtel, Stein und dicke Mauern
Und Eiseskälte, Tod: Man könnte dran erschauern.
Genau an diesem Ort soll neue Liebe reifen?

Die Hand, die das berührt, will hart sein, wird versteifen,
Weil letztlich böse Ahnung und Enttäuschung lauern:
Sie sind es, die erinnern und die Jahre überdauern!
Ich lasse vor dem Spiegel die Gedanken schweifen:

Sie gehen weit zurück, bis an die schönen Tage,
Als helles Lachen klang, als Schönheit um mich tanzte;
Sie malen dieses Abziehbild, das ausgefranste,

In das ich alle meine Schmerzen wütend stanzte,
Als ich mein Glück verlor und meine Seele sich verschanzte:
Ich wisch es weg: Sie ist nicht Du – was soll die Klage!
 

Walther

Mitglied
Sie ist nicht Du!


Ich greife mir ans Herz, als gäb‘s da was zu greifen:
Denn dort ist nichts, bloß Mörtel, Stein und dicke Mauern
Und Eiseskälte, Tod: Man könnte dran erschauern.
Genau an diesem Ort soll neue Liebe reifen?

Die Hand, die das berührt, will hart sein, wird versteifen,
Weil letztlich böse Ahnung und Enttäuschung lauern:
Sie sind es, die erinnern und die Jahre überdauern!
Ich lasse vor dem Spiegel die Gedanken schweifen:

Sie gehen weit zurück, bis an die schönen Tage,
Als helles Lachen klang, als Schönheit um mich tanzte;
Sie malen dieses Abziehbild, das ausgefranste,

In das ich alle meine Schmerzen wütend stanzte,
Als ich mein Glück verlor, die Seele sich verschanzte:
Ich wisch es weg: Sie ist nicht Du – was soll die Klage!
 

Walther

Mitglied
Sie ist nicht Du!


Ich greife mir ans Herz, als gäb‘s da was zu greifen:
Denn dort ist nichts, bloß Mörtel, Stein und dicke Mauern
Und Eiseskälte, Tod: Man könnte dran erschauern.
Genau an diesem Ort soll neue Liebe reifen?

Die Hand, die das berührt, will hart sein, wird versteifen,
Weil letztlich böse Ahnung und Enttäuschung lauern:
Sie sind es, die allein die Jahre überdauern!
Ich lasse vor dem Spiegel die Gedanken schweifen:

Sie gehen weit zurück, bis an die schönen Tage,
Als helles Lachen klang, als Schönheit um mich tanzte;
Sie malen dieses Abziehbild, das ausgefranste,

In das ich alle meine Schmerzen wütend stanzte,
Als ich mein Glück verlor, die Seele sich verschanzte:
Ich wisch es weg: Sie ist nicht Du – was soll die Klage!
 

Walther

Mitglied
lb Marie-Luise,
vielen dank für deinen eintrag und die wertung! in der tat ist dieses sonett traurig - bis zur wendung im letzten vers.
lg W.
 


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