Sonett

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Schau an – der Wolf ist zahm; er will geliebt sein,
Doch illusorisch ist das Schaf, das ihm vergibt,
Den Lämmern, las er, ist der Wolf ein Schwein
Da dachte er: das Schwein ist auch nicht so beliebt?

( Nun Pfoten hoch und Kreide fressen. Dann
Zack mal zu den Schweinchen gehen) –
Doch Ha: Enttäuschung, auch die Schweine sehen
Was der Wolf mit seinen Zähnen machen kann.

Was solls, mein Wolf, nun troll dich zu den Deinen
Und auch die Schweine bleiben besser unter Schweinen
So wie die Schafe unter Schafen schlafen.

Es sei dem Wolf der andre Wolf ein Hafen
Vergiss, mein Lieber, deine Liebe zu den Schafen
Denn nur mit Gleichen, ist der Gleiche stets im Reinen.
 
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