anbas
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Spielerei mit Hund
Das aufgeregte Bellen des Hundes durchbricht die träge Nachmittagsstimmung. Normalerweise nervt mich solch ein Gekläffe. Doch in befinde mich in tiefster Urlaubsentspannung.
Nach einem knapp zweistündigen Spaziergang sitze ich auf der Wattseite der Insel an der Strandpromenade auf einer Bank. Es ist warm und windstill. Die Flut muss gerade ihren Höhepunkt erreicht haben. Vor mir liegt die See wie die Lache von einem großen umgekippten Tintenfass, und die wenigen Wolken scheinen stillzustehen. Gemächlich lasse ich meinen Blick und die Gedanken schweifen.
Am Strand spielt eine Frau mit dem immer noch bellenden Hund. Hab keine Ahnung, um was für eine Rasse es sich handelt. Das Tier scheint noch recht jung zu sein. Es ist recht groß und schwarz, ähnelt ein wenig einem Schäferhund. Die Frau tritt in das Wasser als wolle sie einen imaginären Ball weit aufs Meer hinauskicken. Vor ihr der Hund. Die Spritzer fliegen ihm nur so um die Ohren. Mit unbändiger Begeisterung springt er hoch und schnappt nach ihnen. Dann läuft er im Wasser auf und ab, bleibt stehen, wartet auf die nächsten Spritzer, bellt. Er kann gar nicht genug bekommen.
"Das ist Salzwasser, es muss doch eklig schmecken", denke ich. Dann jedoch fällt mir ein, was für einen Blödsinn wir als Kinder manchmal gemacht haben. Manches von dem haben wir später bereut, doch direkt in dem Moment war uns eigentlich alles egal.
Ein paar Tage später. Ich bin nun auf der Seeseite und schlendere an der Wasserkante entlang. Heute ist es windig aber weiterhin warm. Eine Welle nach der nächsten rollt an den Strand. Die Brandung ist aber nicht sehr stark. Einige hundert Meter entfernt herrscht an der offiziellen Badestelle emsiges Treiben. Doch hier tummeln sich nur wenige Menschen im Wasser.
Eine Frau stapft durch die Wellen ein paar Meter in die leichte Brandung hinein. Sie hat ihren Dackel in den Armen. Als sie etwa knietief im Wasser steht, setzt sie das Tier ab. Eilig paddelt er in Richtung Strand.
"Toll machst du das", ruft die Frau fast schon euphorisch. Recht schnell hat der Hund wieder festen Boden unter den Füßen. Er tapst noch ein paar Schritte vom Ufer weg, schüttelt sich und schaut zu der Frau hinüber. Sein Blick wirkt so, als wäre er zutiefst beleidigt. Ihren Lockrufen folgt er nur bis an die Wasserkannte, weicht bei jeder Welle, die auf ihn zukommt, fast schon panisch zurück und trippelt dann aufgeregt hin und her.
"Scheißspiel", denke ich und erinnere mich daran, dass ich als Kind auch manche Sachen mitmachen musste, die ich nicht so toll fand.
Das aufgeregte Bellen des Hundes durchbricht die träge Nachmittagsstimmung. Normalerweise nervt mich solch ein Gekläffe. Doch in befinde mich in tiefster Urlaubsentspannung.
Nach einem knapp zweistündigen Spaziergang sitze ich auf der Wattseite der Insel an der Strandpromenade auf einer Bank. Es ist warm und windstill. Die Flut muss gerade ihren Höhepunkt erreicht haben. Vor mir liegt die See wie die Lache von einem großen umgekippten Tintenfass, und die wenigen Wolken scheinen stillzustehen. Gemächlich lasse ich meinen Blick und die Gedanken schweifen.
Am Strand spielt eine Frau mit dem immer noch bellenden Hund. Hab keine Ahnung, um was für eine Rasse es sich handelt. Das Tier scheint noch recht jung zu sein. Es ist recht groß und schwarz, ähnelt ein wenig einem Schäferhund. Die Frau tritt in das Wasser als wolle sie einen imaginären Ball weit aufs Meer hinauskicken. Vor ihr der Hund. Die Spritzer fliegen ihm nur so um die Ohren. Mit unbändiger Begeisterung springt er hoch und schnappt nach ihnen. Dann läuft er im Wasser auf und ab, bleibt stehen, wartet auf die nächsten Spritzer, bellt. Er kann gar nicht genug bekommen.
"Das ist Salzwasser, es muss doch eklig schmecken", denke ich. Dann jedoch fällt mir ein, was für einen Blödsinn wir als Kinder manchmal gemacht haben. Manches von dem haben wir später bereut, doch direkt in dem Moment war uns eigentlich alles egal.
Ein paar Tage später. Ich bin nun auf der Seeseite und schlendere an der Wasserkante entlang. Heute ist es windig aber weiterhin warm. Eine Welle nach der nächsten rollt an den Strand. Die Brandung ist aber nicht sehr stark. Einige hundert Meter entfernt herrscht an der offiziellen Badestelle emsiges Treiben. Doch hier tummeln sich nur wenige Menschen im Wasser.
Eine Frau stapft durch die Wellen ein paar Meter in die leichte Brandung hinein. Sie hat ihren Dackel in den Armen. Als sie etwa knietief im Wasser steht, setzt sie das Tier ab. Eilig paddelt er in Richtung Strand.
"Toll machst du das", ruft die Frau fast schon euphorisch. Recht schnell hat der Hund wieder festen Boden unter den Füßen. Er tapst noch ein paar Schritte vom Ufer weg, schüttelt sich und schaut zu der Frau hinüber. Sein Blick wirkt so, als wäre er zutiefst beleidigt. Ihren Lockrufen folgt er nur bis an die Wasserkannte, weicht bei jeder Welle, die auf ihn zukommt, fast schon panisch zurück und trippelt dann aufgeregt hin und her.
"Scheißspiel", denke ich und erinnere mich daran, dass ich als Kind auch manche Sachen mitmachen musste, die ich nicht so toll fand.