Stadtmomente

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Arcos

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Dächer tragen
die kühle Nacht
und in den Häusern
wächst langsam Wärme,
als würde irgendwo jemand
zum ersten Mal
an Hoffnung denken.

Auf den Straßen
nur einzelne Schritte,
jedes Leben ein leiser Strom,
der nicht weiß, wohin er fließt,
und trotzdem weitergeht.

Ein Fenster öffnet sich,
und mit ihm
ein leiser Klang von Geschirr,
ein Husten, dann ein Lachen.
Der Mann pustet
den blauen Dunst
zu den neugeborenen Sternen,
die wie ein Versprechen
in die Dunkelheit leuchten.
Die Frau küsst seine Schulter.
Ihre Hand ruht,
gleich einer Feder,
auf seinem Nacken.

Die Luft trägt den Geruch
von etwas Unausgesprochenem,
das in den Gassen bleibt,
als wüsste es,
dass jeder Tag neu beginnt
und doch niemals
ganz von vorn.
 



 
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