Am stärksten wirkt bei mir die erste Zeile, Ubi. „Enden los", getrennt geschrieben, hm, wo zusammen endlos stünde. Beides ist damit gleichzeitig auf dem Tisch: eine Arbeit ohne Abschluss und eine Arbeit, die genau darin besteht, Enden wegzuarbeiten. Fühlt sich unangenehm an. Nähen fügt zusammen, was schon fertig ist; gewebt wird der Grund, auf dem überhaupt etwas entsteht. Wer nur noch säumt, arbeitet wohl am Rand, und Text steckt im Textil und das Textil im Text. Die Stiche ebenso im Stich gelassen (sein).
*sigh
Deinem Werk wurde etwas umgelegt - safe ein Textil!
Maren