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Stille des herzens

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Walther

Mitglied
Stille des herzens


Als höhe punkt – unrühmlich – gab
ich mir unfreundlichkeit: die gab ich
weiter & vergab mir nichts

freundlichkeit – als ich sie fand –
schickte ich nach: vergeblich!

Sie starb am weg rand: man hatte
sie vergessen sie fiel vom post
lkw & lag unter wiesen schaum kraut
& weg warte wartend dass man sie
rette

Es kam kein rück schein der licht
ins dunkel brächte: stumm blieb
stumm & ich sehnte mich nach der
stille des herzens das in mir schrie
 

Mondnein

Mitglied
Vielleicht bin ich, lieber Walther,

nicht der einzige, der beim Lesen das Gefühl hat, es spreche ihm aus der eigenen Seele.

Zumindest rührt es an diese,

grusz, hansz
 

HerbertH

Mitglied
Lieber Walther,

ich schliesse mich Hansz an. Es berührt.
Aber nicht jede Stille des Herzens ist vorzuziehen, denn es gibt auch Totenstille.

Liebe Grüße

Herbert
 

Walther

Mitglied
Hallo Hansz,

danke für deine freundliche einschätzung des texts. wir sind uns unserer unfreundlichkeiten oft erst hinterher bewußt. und nachher kann man das eine oder andere gesagte und geschriebene nicht mehr zurücknehmen ...

lg W.
 

Walther

Mitglied
Lieber Herbert,

danke sehr. das ist das ziel meiner lyrik: berühren, zu assoziationen, zum nachdenken verführen. und zum langsamen lesen. unsere gegenwart braucht auszeiten und ruhemomente - langsamkeit also.

lieber gruß W.
 

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