Stille Laute

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KUKU

Mitglied
Hallo Walther,
na,so ein Brutaler. Nicht du, der Typ in deiner Geschichte.
Bei einer Frau wären es zwei gebrochene Rippen. Dann lieber die Laute.

Es würde auch passen:
Und beiden so den Tag versaute,

***
Und auf dein Schmuckwort "beschissen" würde zusätzlich "pissen" passen.


Dann weinte er ins Sofakissen,
und ging beschämt zum Pissen!
oder, falls zu kurz:
und ging beschämt, frustriert zum Pissen


Lustiger Inhalt, nicht der TOP-Brüller, aber einen Schmunzler wert.


MfG KUKU
 

Walther

Mitglied
Hi KUKU,
danke für wertung und statement. mein dichter weint lieber.
ich verpiss mich dann mal kurz.
lg W.
 

Mondnein

Mitglied
Nicht schlecht, Walther,

es gehört zur Lyriklyrik, zu den selbstbezüglichen Gedichten, - nicht auf das Selbst des Dichters natürlich, sondern das Selbst der Gedichte rückbezogen. Das braucht eine gewisse Drastik, sonst kanns leicht tautologisch laff kalauern.

Zur inneren Logik: Wenn nur zwei Saiten reißen, bleiben noch genug, um bespielt zu werden. Papagini ließ der Reihe nach drei der vier Geigensaiten reißen, um auf der letzten virtuos zu brillieren. Damit die Laute zur Leisen wird, müßte der Lyrazupfer schon Wild Thing zu so einem durchschlagenden Erfolg bringen, daß er das Instrument nicht mal mehr anzünden und opfern muß.

grusz, hansz
 

Walther

Mitglied
hallo hansz,
die stille laute schafft eine laute stille. "hinter dem wort" ist der titel einer meiner manuskripte. er ist für meine poesie programm. die zahl der gerissenen saiten ist nicht relevant. der dichter hat seine lyra verbeult. das ist das, was zählt.
danke fürs weiterdenken und besprechen. folgte man deinem Paganini exempel, genügte es, eine saite richtig zu bespielen.
lg W.
 

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