strandgedanke

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Cellist

Mitglied
Lb. Herbert,

die Idee gefällt mir gut, aber irgendwie will mir der erste Teil nicht so recht gefallen:

die brandung spült
deine füße tief ein
bis du gehst
Ich weiß nicht, was mich hier stört. Vielleicht ist es das "Einspülen", das mir nicht zusagt. Hm, ich lasse es mal noch ein wenig auf mich wirken und melde mich dann noch einmal ... ;)

LG
Bernd
 

Aomame

Mitglied
Ein wundervoller Augenblick, eingefangen.
Ein wundervolles Bild, dazu.

Und ein spannungsvolles Dilemma:
Wer stehen bleibt, wird umspült und versinkt.
Wer geht, von dem bleiben nicht mal Spuren im Sand...
Also, was tun?
 

HerbertH

Mitglied
Lieber Bernd,

wenn man im nassen Sand steht und die Wellen die Füße immer tiefer einsinken lassen, wird man wirklich umspült und eingespült. Das ist für mich einfach die treffendste Begrifflichkeit.

Falls Dir noch etwas dazu einfällt, bin ich darauf gespannt.

Liebe Grüße

Herbert
 

HerbertH

Mitglied
Hallo Aomame,

schön, dass Dir das Gedicht gefällt. Mit Deiner Frage am Schluss nach der Lösung des spannungsvollen Dilemmas hast Du meine Intention sehr gut getroffen.

Danke für den gedankenvollen Kommentar

Liebe Grüße

Herbert
 

HerbertH

Mitglied
Liebe Rogathe,

der Gedanke des Gedichts ist natürlich ein Metapher. Wenn man das Bild nur so Revue passieren lässt, beschreibt es einen physikalischen Vorgang, den man vielleicht banal nennen könnte. Mir ging es in diesem Gedicht allerdings nicht nur um diesen physikalischen Vorgang.

Für den Zusammenhang mag
alles fliesst erhellend sein.

Liebe Grüße

Herbert
 

Cellist

Mitglied
Lb. Herbert,
wenn man im nassen Sand steht und die Wellen die Füße immer tiefer einsinken lassen, wird man wirklich umspült und eingespült. Das ist für mich einfach die treffendste Begrifflichkeit.

Falls Dir noch etwas dazu einfällt, bin ich darauf gespannt
.

leider ist mir nichts engefallen. Aber es passt für dich und drückt genau das aus, was du sagen willst. Warum also nicht?

Gern gelesen.

LG
BeBa
 

HerbertH

Mitglied
Lieber Bernd,

danke für die Rückmeldung. Schön, dass ich Dich zum Mitdenken dieses Strandgedankens anregen konnte :)

Ich werde es beim umspülen belassen.

Liebe Grüße

Herbert
 
D

Die Dohle

Gast
... was bleibt, ist die erinnerung an das kitzeln des sandes und des wassers an den füßen. den menschen. wer weiß, was der sand, das wasser erinnert ..., werd bei gelegenheit mal nachfragen ;-)

LG
Die Dohle
 

HerbertH

Mitglied
Liebe Dohle,

Du hast sicher recht: Ohne einmal am Meer zu stehen und immer tiefer einzusinken, bis man irgendwann aus dieser Erfahrung auftauchend die Füße befreit, und sich kurz danach umzuschauen und zu staunen, wie schnell die Wellen diese Spur verwischen und glätten, ohne solch eine Erinnerung wäre dieses Gedicht nicht entstanden, mit ihr nachvollziehbar.

Danke für den anregenden Kommentar. An das Kitzeln des Sandes kann ich mich auch erinnern. Ob es ihn zum Lachen gebracht hat, weiß ich aber nicht :)

Liebe Grüße

Herbert
 

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