Suche Verlag für Roman

Heinrich VII

Mitglied
Hallo,
seit Anfang August 022 ist mein Roman-Manuskript fertig. Ich habe es inzwischen diversen Verlagen zu kommen lassen.
Es haben sich nicht alle zurück gemeldet. Doch die, die sich gemeldet haben, wollen alle Geld von mir. Teilweise ganz
schöne happige Summen. Mein Frage wäre: Hat jemand einen Verlags-Tipp für mich, bei dem besagter Verlag das Risiko übernimmt?
Mit anderen Worten: Ich nichts bezahlen muss. Ich glaube man nennt sie Publikumsverlage, im Gegensatz zu den Bezahl-Verlagen.
Zum Roman: Ca. 100 - 120 Computerseiten verteilt auf 35 Kapitel. Es geht um einen Musiker, der seine Band auf ein professionelles Level bringen will.
Gleichzeitig lernt er ein Mädchen kennen und geht eine Beziehung mit ihr ein, mit ziemlichen Höhen und Tiefen. Die Handlung wechselt immer hin
und her zwischen Musik und Liebe. Die Sprache ist einfach gehalten, der Inhalt unkonventionell bis unverblümt.
Wie gesagt: Vielleicht kann mir jemand einen Tipp geben.
Ich wäre dankbar dafür.

Gruß, Heinrich VII
 

Walther

Mitglied
Sorry,
die frage nach dem richtigen verlag stellt sich jede/r autor/in. die antwort lautet: recherchieren. du hast offensichtlich nicht richtig recherchiert. sonst hättest du wissen können, dass du bezahlverlage angehauen hast.
ein indirekter weg ist die suche nach einer agentur. auch da gilt: wer recherchiert und erst dann anspricht, hat im zweifel die nase vorn.
im übrigen: es gibt viel mehr autorinnen und autoren als verleger. jeder verlag bekommt im schnitt zwischen 50 und 1.000 (je nach größe) manuskripte im monat zugeschickt. daraus folgt logisch: auf dein buch wartet wahrscheinlich keiner. und daraus folgt wiederum: du musst wirklich etwas überzeugendes haben.
weiterer weg: auf die buchmessen und sich bei den ausstellenden verlagen und agenturen vorstellen.
wenn sich nichts ergibt und du immer noch glaubst, ein tolles buch geschrieben zu haben, das auf jeden fall ein erfolg wird: einen guten lektor beauftragen (kostet zwischen 800 bis 2.500€) und dann selbst veröffentlichen. aber vorsicht: jetzt geht der spaß mit dem verkaufen erst los. auf Amazon und Thalia werden dutzende bücher jeden tag neu hochgeladen. jedes buch will an deinen leser.
ich wünsche dir viel glück.
lg W.
 
G

Gelöschtes Mitglied 24588

Gast
Ich empfehle im Selbstverlag zu veröffentlichen! Das ganze Verlagswesen ist veraltet, verblödet, beschissen. Wenn du Promi wärst, würden sie dir in den Arsch kriechen, auch wenn du kopletten Mist geschrieben hättest. Falls du auch Mist geschrieben hast, sieht's natürlich finster aus. Wenn du ein echter Ideenlieferant bist, wird sich dein Text früher oder später zumindest bei Einigen herumsprechen. Wenn du viel Pech hast, auch das nicht. Dass Verlage nur unveröffentlichte Texte annehmen, versteht sich metaphorisch. Wenn die Deppen sehen, dass du im Selbstverlag Erfolg hast, dann ist diese Bedingung selbstredend nichtig. Falls du also was "Geiles"geschrieben hast, mach es selbst, die Kohle kannst du dann auch selbst als Ernte einfahren und hast keine Parasiten dazwischen.
 

Heinrich VII

Mitglied
Hallo Jimmy,

ob ich was geiles geschrieben habe, weiß ich nicht. Ich habe das geschrieben, was ich erlebt und dazu fantasiert habe.
Ob es gut ist, müsste ein Verlag entscheiden. Gut für den Verkauf? Gut für die Literatur? Ein schwammiger Begriff.
Selbstverlag oder BoD würde mich auch wieder das Geld fürs Lektorat kosten. Buch soll ja nicht amateurhaft wirken.
Wie auch immer: Im Moment glaube ich noch, einen Verlag zu finden, der das Risiko übernimmt.

Gruß, Heinrich VII
 
Kurz gesagt ...
Ein Buch kostet 7,90€ 180 Seiten .... VK 12.90€
Korrekturat Layout "selber" machen.

Das macht 900 € mit Einstellgebühren oder weniger, wenn du nur 50 Bücher abnimmst.
Wenn du noch nie ein Buch veröffentlicht hast, ist es naiv zu glauben, jetzt kämen haufenweise Verlage um die Ecke.
Also, schreib ein paar neue Bücher und nimm das erste als Referenz Exemplar.

Und wer keine schlappe 900€ in sein Talent investieren will, sollte besser für sich selber schreiben.

Und noch was.... Finger weg vom Selbstverlag oder BOD, damit bist du für jeden Rezensenten gestorben.

Beislgrüße
 

Heinrich VII

Mitglied
Danke euch für die sehr unterschiedlichen Tipps. Jetzt habe ich etwas zum Nachdenken.
Den Vorschlag, Hans, habe ich auch schon von einer Bekannten bekommen, die es so gemacht hat.
Sie ist auch Musikerin und tritt mit einem auf, der liest. So verkauft sie (mühsam ernährt sich das Eichhörnchen)
ihr Buch nach und nach.

Gruß, Heinrich VII
 

jon

Foren-Redakteur
Teammitglied
" Das macht 900 € mit Einstellgebühren " Wo? Was meinst du mit "Einstellgebühr"? Und wie passt das zu " Finger weg vom Selbstverlag"? Bei einem "echten Verlag" fallen gar keine Gebühren an, alles andere ist verkapptes SP.

"damit bist du für jeden Rezensenten gestorben." Das stimmt so nicht. Nur für die, die noch nicht mitbekommen haben, dass es richtig tolle Bücher von Selbstverlegern gibt.
 

jon

Foren-Redakteur
Teammitglied
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