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Carina M.

Mitglied
Hallo Walther,

da ist ja schon, so ein weiteres feines Teil. :)
Auch hier meine ich, sind es Gedanken, die auch ich so haben könnte, nur kann ich es nicht so perfekt ausdrücken, wie du es hier vermagst.

Ich würde dir auch gerne wieder eine 8 dafür geben wollen, nur hab ich wohl schon zu viele hohe Wertungen vergeben.
Ein Nachteil.

Liebe Grüße,
Carina
 

Walther

Mitglied
Teilhabe erbeten


Es ist ein Tag wie jeder Tag,
An einer Kette ohne Morgen.
Im Alltagsleben ohne Klag
Verschwinden auch die großen Sorgen.

Sie werden zu dem dumpfen Schmerz,
Der sich in stillen Nächten regt
Und sich zu einem lauten Herz
In schmale harte Betten legt.

Ich trüge gern ein Hoffnungslicht
Für dich; allein, du lässt mich nicht.
 

Walther

Mitglied
Hi Carina,

danke für deinen eintrag. gerne darfst du werten. es kommt ja auf deinen sicht der dinge an, nicht darauf, was am ende dasteht für den autor an durchschnittszahl.

lieber gruß walther
 

Carina M.

Mitglied
Na, dann, lieber Walther, mache ich das doch einfach mal so.
Ich achte dich! :)

Ich gebe sehr ungern geringe Wertungen ab, wenn mir etwas nicht so zusagt.
Es sei denn, ich empfinde einen Text als absolut unmöglich.
Was bisher nur 2-3 mal, von dem was ich gelesen hatte, passiert war.

Liebe Grüße,
Carina
 

anbas

Mitglied
Lieber Walther,

eröffnest Du eine "schlichte Reihe" :D? Ja, auch dieses Gedicht gefällt mir gut. Lediglich den Titel finde ich nicht so überzeugend.

Wie Du inzwischen weißt (oder bisher ahntest und es jetzt weißt :D), komme ich mit vielen Deiner anderen Werke, die z.B. mit vielen künstlichen (andere nennen es "künstlerischen" ;)) Wortrennungen oder dem "&" arbeiten, nicht so gut klar. Diese Art hier mag ich dagegen - Lyrik is eben auch eine Geschmacksache.

Liebe Grüße

Andreas
 
O

orlando

Gast
Ich kann, lieber Walther,
die Zustimmung bis Begeisterung der Vorherigen nicht so recht teilen.
Für`s Formale nicht und für Reime wie Herz-auf-Schmerz oder Sorgen-am-Morgen schon gar nicht. -

Die Sache mit dem Titel ist bereits erwähnt worden.

Nett finde ich:

Ich trüge gern ein Hoffnungslicht
Für dich; allein, du lässt mich nicht.
Insgesamt für mich kein Ruhmesblatt im waltherschen Gesamtwerk. ;)

Leicht erstaunte Grüße
orlando
 

Walther

Mitglied
moin Orlando,

in der tat scheint dir das nicht zu munden. auch gut. :) wenn du nochmal drüberliest und siehst, wie das auf die letzten zwei verse zusteuert, dann wird es vielleicht "genehmer". ich denke auch nicht, daß man dem satz in s2 mit seinen enjambements und den bildern so leicht "herr" werden kann.

das kann nicht ein jeder herzschmerzler. da muß schon mehr sein.

aber sei's drum: der leser entscheidet.

lg w.
 

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