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Über. Sprung. Handlung. - Sonett in Daktylen

Walther

Mitglied
Über. Sprung. Handlung.

Ach, weißt du, die Welt, ja, die hat einen Sprung,
Jetzt klingt sie ganz dumpf, und das dauert Äonen.
Das sind für die Töne unwirtliche Zonen:
Es klingt selbst ein Mozart wie Pladern von Dung!

Da kommt doch auf einmal das Denken in Schwung,
Das wollte man hoffen. Es würde sich lohnen.
Wer möchte in tönernen Sphären wohl wohnen!
Gelänge es, würde die Welt neu und jung,

Sie würde auch besser und sicher gesund,
Man könnte sich freuen und tanzen und lachen
Und nähme die Hoffnung als Wort in den Mund,

Anstatt sich zu quälen, begänne das Machen,
Das Ende des Zögerns, es täte sich kund:
Ach, lass diese Sprüche, die Hoffen entfachen!
 
Zuletzt bearbeitet:

prakaduum

Mitglied
Sonett in Daktylen hört sich spannend an.
Ich mag solche Formvermischungen.

Aber ich würde das nicht in die Überschrift schreiben.
Das ist wie mit dem Zaunpfahl winken.
Überlasse doch dem Leser die Entdeckung.


Das Wort einen in der ersten Zeile kann man leider nicht doppelt unbetonen: das ist kein Daktylus,
aber besonders in der ersten Zeile sollte es sitzen.



In dieser Zeile etablierst du dein Versmaß:

Wer möchte in tönernen Sphären wohl wohnen!

das klingt geil.



Auf den Inhalt bin ich noch nicht eingegangen,
ich frage mich nur, warum für die Töne Äonen unwirtliche Zonen sind?

Das Äonen die Zeit messen und Zonen den Raum umgrenzen, stört mich dabei nicht,
aber Töne fühlen sich in Äonen doch eigentlich pudelwohl
 

Walther

Mitglied
Hi @prakaduum,
danke fürs lesen - und ein generelles willkommen in der lupe.
(1) titel. der ist bewusst so gewählt und geschrieben. bleibt daher.
(2) damit das lesen leichter wird, habe ich die beiden pausen in s1v1 und s1v2 mal gefüllt. danke für den indirekten hinweis, dass hier ein metrische klärung vonnöten sein könnte.
(3) der bezug ist ein anderer. das thema "Äonen (= Zeitalter)" ist bewusst in einen einschub gepackt worden.
lg W.
 


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