überfahrt

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Shallow

Mitglied
Liebe @Ubertas,

als prosaisch orientierter Leser werden mir hier - wie immer bei dir - viele Türen offengelassen. Wer sind "sie", die über das "du" urteilen? Es bewerten und in Schubladen stecken? Und ist das, was sie ahnen, adäquat oder geht es entzwei? Es handelt sich ja immerhin um eine "Überfahrt". Ist die Einschätzung im Nachhinein angemessen?
Das weiß ich nicht, kann nur sagen, dass mir dein Schweben sehr gefällt.

Schönen Gruß
Shallow
 

Ubertas

Mitglied
Lieber Manfred, liebe Chandrika, lieber Shallow:),

einen ganz lieben Dank für Euer Lesen, für die wundervollen Bewertungen und für die Worte, die mich von Euch erreicht haben. Vor denen ich andächtig sitze, weil sie mein Gedicht auf eine Art berühren, die feinsinniger nicht sein könnte. Dafür hier in großen Buchstaben: DANKE!

Liebe Chandrika, lieber Shallow,

Ihr seid beide auf einer Spur in meine Zeilen hineingegangen, die ich als ein Hineinleuchten benennen will. Etwas Schöneres kann ich mir nicht wünschen. Vielleicht bin ich gerade etwas wortkarg, aber das ist die Stelle, an der ich Euch für Eure Gedanken ein „Fünf Sterne“ zurückschicken will!

Das eine ist es, ein Gedicht zu schreiben, das größere ist es, wenn es gefunden wird. Das habt Ihr!

Liebe Grüße sendet Euch
ubertas

P.S.: Chandrika, dein „umwerfend gut“ hat mich tatsächlich umgehauen – ich musste mich setzen und sitze da noch immer, Eure Gedanken, Fragen lesend und schwebend in diesen wunderbaren Rückmeldungen!
 

seefeldmaren

Mitglied
manchmal hätte ich gern eine überfahrt, liebe @Ubertas.

auf gewisser weise erfolgte die auch, nur hat n scheiß biber seinen damm gebaut, und der fährmann kommt nicht weiter.
jetzt hängen wir fest, machen gerade lagerfeuer aufm floß und warten auf die pizzalieferung. :D

ich finde das gedicht technisch sehr anspruchsvoll, meine liebe ubi!
gute gedichte kannst du schreiben. sei dir gewiss. wie sagen wir bei uns? „sehr schie!".

bin für heute müdz.

möge ein weiterer tag wieder im nächsten münden.
morgen wache ich als professor für mündungsmechanik auf
und suche meinen lauf.
:)

maren
 

Tula

Mitglied
Liebe Ubertas
Dein Gedicht wirkt auf mich wie ein mystisches Geheimnis, das zu entschlüsseln ich nicht wirklich fähig bin und doch fällt es mir als Leser schwer, wieder abzulassen. Das mag auch an der zunächst augenscheinlichen Widersprüchlichkeit in S1 liegen, denn diese zieht mich sofort hinein, steht doch der Rosenkranz und das Gebet nicht nur für devote Hingabe, sondern auch Vertrauen in die höhere Gewalt, die dem Menschen die tiefsten Wünsche nur selten erfüllt. Aber ob Gott oder jedwedes andere ideologisch bedingte System, es wird vorgedacht (und vorgekaut), die Bedürfnisse der Jünger und anderweitig Folgsamen spielen eigentlich keine Rolle. Weshalb ja auch die schönsten Türme immer wieder einstürzen ...
So in etwa meine spontanen gedanklichen Assoziationen. Auf jeden Fall ist der Rosenwurf eine wunderschöne Metapher. Ich überlege auch, ob man als Mensch nicht trotzdem an irgendetwas glauben "muss". Was sich derzeit im Jammertal so abspielt, ist schon ziemlich bedrückend.

LG Tula
 



 
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