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trivial

Mitglied
Das Stolpern durch den Textes und seine Unbestimmbarkeit gefallen mir sehr, fast genauso wie die Assoziationen, die die ersten vier Zeilen bei mir hervorrufen.
 

Franke

Foren-Redakteur
Teammitglied
Hallo Irrturm,

das Gedicht gefällt mir gut, allerdings würde ich die Punkte streichen.
Die sind m.E. gar nicht nötig und zerhacken mir das Gedicht zu sehr.
Mehr Lesefluss schadet hier keineswegs.

Liebe Grüße
Manfred
 

Irrturm

Mitglied
Hallo,
vielen Dank an alle für die positiven Rückmeldungen! Und @Franke: Ich habe Deinen Hinweis gerne aufgenommen und es hat den Text in seiner Wirkung deutlich verändert. Die Offenheit der Zeilen dafür, Anknüpfungspunkte zu sein, Bedeutungen zu erzeugen, ist durch das Weglassen der Punkte gewachsen. Danke dafür.

Liebe Grüße
Irrturm
 

trivial

Mitglied
Schade, jetzt fließt es mehr und stolpert weniger. Für mich geht dadurch aber gerade Bedeutung verloren, weil die Unschärfe fehlt.
 

trivial

Mitglied
P.S.: Form und Inhalt waren für mich zuvor eine Symbiose. Ohne diese Form fehlt dem Inhalt nun die entscheidende Ebene, so bleibt eine Betrachtung ohne Vollzug, ohne Notwendigkeit.

Der Text war sich uneins mit sich selbst. Alles stand erst für sich und dann wieder nicht, definierte sich, verlor den Bezug, erschrak vor sich selbst.

Vielleicht ist das nur meine Wahrnehmung, aber jetzt steht dort für mich ein syntaktisch deutlich geschlossenerer Text. Schön zu lesen, aber er berührt mich nicht mehr.

Das ist nicht böse gemeint, aber in dieser Form hätte ich mich vermutlich einer Bewertung enthalten.

Liebe Grüße
Rufus
 

Irrturm

Mitglied
Hallo @trivial,
ich danke dir für deine Rückmeldung. Ich verstehe gut, was du beschreibst — gerade die frühere Form hatte eine starke Symbiose aus Setzung und Vollzug, und die Hakeligkeit war Teil der Bewegung.

Mit dem Weglassen der Punkte habe ich bewusst eine andere Ebene geöffnet: weniger Schließung, weniger Stempel, mehr Drift. Für mich funktioniert der Text in dieser Fassung als offenerer Aufruf, aber ich sehe, dass er für dich dadurch etwas von seiner ursprünglichen Spannung verliert.

Das ist eine wertvolle Beobachtung. Ich nehme sie mit — nicht als Korrektur, sondern als Perspektive, die den Text um eine weitere Lesart erweitert.

Liebe Grüße
Irrturm
 



 
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