Vergänglichkeit ( nicht strenges Sonett )

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Die Rose, zart, so schützenswert
Nur Tage noch bis sie verblühen muss
Bis sanft ein süßer Totenkuss
Der Wind * die Blüten nimmt, verzehrt

So atmen wir das Innehalten
Der Luft, die stille stehen muss
Bis Spiel und Kräfte wieder walten
Der Tod, die Zeit * der Fall, der Fluss

Moment ist es, der immer rührt
Und uns so selig süß verführt
Die kleine Rose die verweht

Ist schön, weil sie vergeht
Für kurz ist sie verloren
Doch balde neu geboren
 

Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Rose, zugleich Metapher für die Liebste, sie steht hier im Mittelpunkt.
Doch was lebt, bleibt nicht, wie es ist. Veränderung kommt, Verlust droht, mit dem Hinschwinden werden die Zeilen kürzer bis zur Hoffnung der Wiedergeburt.
 

anbas

Mitglied
Hallo Patrick,

ich stolpere etwas über "Totenkuss" - meinst Du vielleicht "Todeskuss"?

Gruß

Andreas
 
Hallo Bernd
Rose auch als Metapher für das schöne überhaupt

Hallo anbas
Stimmt :) ich meine natürlich Todeskuss
Wurde ausgebessert
 
Die Rose, zart, so schützenswert
Nur Tage noch bis sie verblühen muss
Bis sanft ein süßer Todeskuss
Der Wind * die Blüten nimmt, verzehrt

So atmen wir das Innehalten
Der Luft, die stille stehen muss
Bis Spiel und Kräfte wieder walten
Der Tod, die Zeit * der Fall, der Fluss

Moment ist es, der immer rührt
Und uns so selig süß verführt
Die kleine Rose die verweht

Ist schön, weil sie vergeht
Für kurz ist sie verloren
Doch balde neu geboren
 

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