Verlage....???

Costner

Mitglied
Hallo,

kann mir von euch jemand weiterhelfen?!
Ich bin auf der Suche nach einigen Verlagsadressen, bei denen man vielleicht etwas mehr Chancen hat, als bei den üblichen.
Kennt jemand eventuell Verlage, mit denen er schon Erfahrungen gemacht hat.
Vom Genre her ist meine Geschichte (Roman) als Drama einzuschätzen. [Junge hat Krebs, Selbstzweifel, hegt Selbstmordgedanken, verliert Freunde und das Vertrauen, erfährt die Wahrheit über den Tod seiner Mutter in einem geheimen Tagebuch, Vater kommt mit der Wahrheit nicht zurecht...]

Ich würde mich freuen, wenn mir jemand weiterhelfen kann.
Vielen DAnk

gruss
marco
 

ex-mact

Mitglied
Moin,

Du solltest eventuell überlegen, welche Erwartungen Du an einen Verlag hast. "Moderne" (bzw. heute in der Öffentlichkeit mehr diskutierte) Veröffentlichungsmethoden wie BoD, PoD etc erlauben es jedem Autor, sein Buch selbst zu "verlegen".

Ein Verlag, der eine strenge Auswahl trifft, tut dies einmal, um seine Umsätze und Gewinne zu optimieren und zweitens um seinem Qualitätsanspruch gerecht zu werden. Wenn Du "unbedingt" zu einem großen Verlag willst, um die Vorteile eines solchen nutzen zu können (Lektorat, höhere Auflage, Verfügbarkeit bei Auslieferungslagern), solltest Du den Spielregeln eben dieser Verlage entsprechen - eine Agentur dürfte dann vielleicht der schlaueste Weg sein.

Wenn Du nur einen Weg suchst, ein Buch zu veröffentlichen - egal, ob der Verlag groß oder klein, bekannt, anerkannt oder was auch immer ist - stehen neben vielen Klein- und Kleinstverlagen eben die genannten Selbstverlags-Möglichkeiten zur Verfügung. Libri und BOL bieten BoD und Vertrieb mit Großist in einem Haus, SDL bietet PoD und Vertrieb ohne Vorabkosten etc pp. Die Leselupe bietet Lektoratsdienste (das ist der WESENTLICHE Teil!), Satz, Layout und Cover kann man oft bei den Dienstleistern machen lassen oder man fragt einen freundlichen Leselupo.
 
wenn

du nicht irgendjemanden im Verlag kennst, der aufpasst das dein Manuskript nicht sofort weggeworfen wird, solltest du dir keine Mühe machen. Die meisten Verlage kriegen im Schnitt fast 10 unaufgefordert eingesandte Manuskripte pro Tag und veröffentlichen tun sie davon im Schnitt höchstens 1 pro Jahr. Also, spar dir das Porto lieber wenn du nicht eine direkte Ansprechperson hast/ kennst. Ansonsten würde ich dir empfehlen nur eine Leseprobe zu schicken, 2,3 Seiten vielleicht. Da ist die Chance größer das es jemand liest. Gruß, Grauhai.
 

Costner

Mitglied
aufgeben?

Das wäre doch quatsch.
Ich schicke ja nicht gleich ein komplettes Manuskript an den Verlag. Klar ist das immer eine Leseprobe mit Exposé und dem passenden Begleitbrief.
Aber meine Meinung nach finde ich, dass man nicht aufgeben sollte. Zudem werden sie nicht weggeschmissen, man bekommt in den meisten Fällen immer eine Antwort. So war es bisher bei mir.
Aber die Einstellung zu haben, dass man es gar nicht versuchen sollte, wenn man beim Verlag niemanden kennt, finde ich total falsch. Sorry, aber wenn man was erreichen will im Leben, dann gebe ich doch nicht gleich im voraus schon auf!
 
Ich

sprach auch nirgendwo von aufgeben, wenn ich mich recht erinnere. Du solltest nur versuchen andere Wege zu gehen, sonst ist es ziemlich sinnlos. Aber bitte, keiner hindert dich daran es zu probieren. Viel Glück jedenfalls, und halt dich von Zuschußverlagen fern. Gruß, Grauhai.
 

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