verrückend

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revilo

Mitglied
fällt mein schatten
der sonne entgegen

und aus der muschel
der steinernen nackten
strömt wasser [strike]strahlend
[/strike]dem himmel zu

später im pool spielend
werfen elliptische wellen
[red]zittrige[/red] schatten
[red]den[/red] winden entgegen

im unsteten spiegel
vergeht der strahl

doch wohin entschwand
der schatten

nur ein paar Ideen....Lg revilo
 

HerbertH

Mitglied
Lieber Oliver,
"den winden" hatte ich zunächst auch stehen, mich dann aber dagegen entschieden, mehr intuitiv. "zittrig" wäre eine Eigenschaft der von den Wellen geworfenen Schatten allein, "erzitternd" drückt - für mich - mehr das "zum Zittern gebracht", also als Reaktion auf eine äußere Ursache aus, wie in "die Tür erzitterte beim Stoß des Rammbocks" aus. Das Ganze entstand aus einer Beobachtung eines Geschehens "im dynamischen Gleichgewichts". Danke auf jeden Fall für Deine Vorschläge, ich denke nochmal darüber nach, ob ich das unter einen Hut bringen kann.

Vielleicht so

"... wellen
erzitternd schatten
dem wind entgegen" ?

Herzliche Grüße
Herbert
 

revilo

Mitglied
Hallo Herbert...mir ging es primär nicht um den Inhalt...ich empfinde das Gedicht als ein wenig zu "adjektivlastig".......

LG revilo
 

Walther

Mitglied
Hi Herbert,

revilo liegt m.e. richtig. du kannst - nicht nur dort - das adjektiv weglassen. vertraue deinem leser, daß er das bild vervollständigt ...

lieber gruß W.
 

HerbertH

Mitglied
verrückend

fällt mein schatten
der sonne entgegen

und aus der muschel
der steinernen nackten
strömt wasser im strahl
dem himmel zu

später im pool spielend
werfen wellen ellipsen
zitterschatten
dem wind entgegen

im unsteten spiegel
vergeht der strahl

doch wohin entschwand
der schatten
 

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