Verschieben
Ich spüre Linien unter meiner Haut,
die sich im Takt der Welt verschieben,
doch seit du da bist, wird vertraut,
was vorher nur geblieben ist
aus Pflicht der Permanenz.
Ein kleines, unbenanntes Licht,
das sich in mir erhebt,
wenn draußen alles stillsteht,
sich die Zustände nach mir dehnen
und das Ist mich fangen will.
Doch ich entgeh ihm,
weil ich weiß,
dass im Kleinen überlebt,
was im Großen untergeht,
und ich mich nicht verliere
in dem, was man von mir begehrt,
während etwas in mir nachgibt.
Und wenn die Welt sich wieder schließt,
als wär sie nie geöffnet,
dann weiß ich, dass in mir etwas ist,
das sich nicht mehr öffnet,
nicht mehr biegt,
nicht mehr versiegt,
sondern bleibt,
weil im Kleinen überlebt,
was im Großen untergeht.
Ein stiller Widerstand,
der sich nicht zeigt,
doch trägt,
weil er im Innersten begreift:
Es kommt die Stimme in der Nacht,
die mir nichts durchgehen lässt
und den Widerspruch in mir verschiebt.
Wir schreiben Worte in die Luft,
die niemand sieht und niemand liest,
doch ihre Spur im Staub der Zeit
ist leiser Widerstand, der fließt
durch jede Fuge unsrer Tage,
die uns tragen, wenn die Frage
nach dem Sinn sich wieder stellt
und uns die Schwerkraft
dieser Welt zu Boden zieht,
als wär das alles schon entschieden
und wir nur zwei im Interim,
die sich im Druck der Dinge fanden
wie sich im Ungesagten banden
an die Stimme in der Nacht,
die uns nichts durchgehen lässt
und den Widerspruch in uns verschiebt.
Ich spüre Linien unter meiner Haut,
die sich im Takt der Welt verschieben,
doch seit du da bist, wird vertraut,
was vorher nur geblieben ist
aus Pflicht der Permanenz.
Ein kleines, unbenanntes Licht,
das sich in mir erhebt,
wenn draußen alles stillsteht,
sich die Zustände nach mir dehnen
und das Ist mich fangen will.
Doch ich entgeh ihm,
weil ich weiß,
dass im Kleinen überlebt,
was im Großen untergeht,
und ich mich nicht verliere
in dem, was man von mir begehrt,
während etwas in mir nachgibt.
Und wenn die Welt sich wieder schließt,
als wär sie nie geöffnet,
dann weiß ich, dass in mir etwas ist,
das sich nicht mehr öffnet,
nicht mehr biegt,
nicht mehr versiegt,
sondern bleibt,
weil im Kleinen überlebt,
was im Großen untergeht.
Ein stiller Widerstand,
der sich nicht zeigt,
doch trägt,
weil er im Innersten begreift:
Es kommt die Stimme in der Nacht,
die mir nichts durchgehen lässt
und den Widerspruch in mir verschiebt.
Wir schreiben Worte in die Luft,
die niemand sieht und niemand liest,
doch ihre Spur im Staub der Zeit
ist leiser Widerstand, der fließt
durch jede Fuge unsrer Tage,
die uns tragen, wenn die Frage
nach dem Sinn sich wieder stellt
und uns die Schwerkraft
dieser Welt zu Boden zieht,
als wär das alles schon entschieden
und wir nur zwei im Interim,
die sich im Druck der Dinge fanden
wie sich im Ungesagten banden
an die Stimme in der Nacht,
die uns nichts durchgehen lässt
und den Widerspruch in uns verschiebt.