Verschollen (Zevenaar)

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Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Danke sehr für das Bild, es macht es klar, dass hier kein abstraktes Bild gezeigt wird, sondern bittere Realität.
 
Zuletzt bearbeitet:

anbas

Mitglied
Vielen Dank für Deine Antwort, Bernd!

Wenn ich auf Amrum bin, besuche ich diesen Ort. Aufgrund der Verbundenheit könnte das Gedicht auch so lauten:

Auf dem Friedhof der Namenlosen
gleiten meine Gedanken über das Meer.
Wer wartete wohl einst vergebens auf Eure Rückkehr?
Verwitterte Kreuze aus Holz
mit dem Datum des Tages als man Euch fand.
Auf dem Friedhof der Namenlosen
gleiten meine Gedanken über das Meer.

Liebe Grüße

Andreas
 

wiesner

Mitglied
der von Bertold Zähring vorgestellte Siebenzeiler ist hier überzeugend umgesetzt
die zweizeilige Wiederholung als wichtiges Stilmittel kann glaubhaft abschließen
gefällt mir gut

Gruß
Béla
 

anbas

Mitglied
Hallo Béla,
vielen Dank für Deine Rückmeldung und die Wertung!


Vielen Dank auch an Otto, Berthold und Petra für den Sternenregen!


Liebe Grüße
Andreas
 

anbas

Mitglied
Liebe Anita,

vielen Dank für Deine Rückmeldung und die Sterne.

Bzgl. Deiner Rückmeldung stehe ich allerdings etwas auf dem Schlauch, was Du damit meinst.

Liebe Grüße

Andreas
 

Ubertas

Mitglied
Lieber Andreas,

bitte entschuldige die verursachten Fragezeichen. Ich war so in meinen Gedanken, dass ich vergessen habe, auch hinzuschreiben, was ich meine:
Mir ging es um die Tragik, die in und hinter dieser Verszeile liegt. Dass nur ein Datum des Fundtages bleibt.
Danke für dieses, dein Gedicht, das mich nach wie vor beschäftigt!

Liebe Grüße zurück,
Anita
 

anbas

Mitglied
Hallo Anita,

vielen Dank für die Erläuterung, mit der Du mich erfolgreich vom Schlauch geholt hast ;).
Deine "Aktion" hat aber auch dazu geführt, dass ich überlege, die Zeile leicht zu ändern.
mit dem Datum des Tages an dem man sie fand.
Je öfter ich mir diese Version anschaue, umso besser gefällt sie mir.

Liebe Grüße

Andreas
 

Rachel

Mitglied
Lieber Anbas, ich finde deine 2. Version mit euch besser, weil so etwas Persönlicheres (wie eine Art Ansprache) hereinschwingt, etwas Sprechendes kommt näher ran an die lebenden und die toten Menschen, an den gemeinsamen Ort, wo alle - fast wie doch noch vereint - gemeinsam betroffen sind.

LG Rachel
 



 
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