versterben gestern wie heute verstorben

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HerbertH

Mitglied
Lieber Walther,

danke für die Wertung - und die Anregung zu diesem Gedicht in Deinen "Liedern".

Liebe Grüße

Herbert
 
F

Fettauge

Gast
Versterben

Lieber Herbert H.,

da sprichst du ein wahres Wort aus, das ist so wahr, dass man es eigentlich nicht erwähnen müsste: Wir alle sterben sowieso, früher oder später.

Wir leben mit Abgründen, meinst du, die Welt ist unerklärbar,
da passiert irgendwas, von dem wir nicht wissen, woher es kommt. Und das ist genau das, was du denken sollst. Du sollst nämlich nicht denken, sondern an das glauben, was man dir eintrichtert. Krieg ist nun mal, wird gesagt, und du sagst es zwischen den Zeilen, die normalste Sache der Welt, war ja schon immer so, wird immer so bleiben. Und wir mittendrin, und wie die Esel lassen wir uns in den Krieg treiben. Na, zumindest eine Erkenntnis. Von Protest spüre ich hier eigentlich nichts, eher so eine gewisse Ergebenheit ins unvermeidliche Schicksal - eine zwar erwünschte, aber bei Lichte besehen, ausgesprochen reaktionäre Haltung, die einem geplanten Selbstmord gleichkommt.

Was du aber sonst mitzuteilen hast, entzieht sich meinen Nachforschungen.

Zum Stilistischen lässt sich hier wenig sagen, es steht eben da, wie es kommt.

Schöne Grüße, Fettauge
 

HerbertH

Mitglied
Hi Fettauge,

mir scheint, Du unterstellst Deine Interpretation als die meine.

Warum schreibst Du nicht einfach, was Deine Interpretation ist?

Gegen "reaktionär" verwahre ich mich.

Wenn Dir noch etwas Produktives als Kritik einfallen sollte, ist mir das willkommen, anderes dagegen nicht.

Mit sachlicher, fairer Kritik setze ich mich gern auseinander.

Herbert
 

HerbertH

Mitglied
Lieber Karl,

ständiger Krieg in der Außenwelt umgibt uns in den Medien. Und leider gibt es auch die Kriege und Abgründe im privaten Bereich, die auch zu Tragödien führen.

Danke für Deinen Kommentar und die Wertung :)

Liebe Grüße

Herbert
 

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