Liebe Chandrika,
dein Gedicht habe ich nicht nur gern gelesen, es hat mich zum Nachdenken gebracht.
Wenn ich allein auf den Titel sehe: "Volieren Ordnung", er ist absolut gut gewählt, für all das, das sich ihm anschließt.
Sie ist Ordnung in einem Käfig, und nichts unter freien Blättern und Lüften. Nur einer, wer ist er? Er hat den Himmel im Gefieder, so braucht er nicht fliegen, sein Gefieder allein möchte ihn tragfähig machen in Lüfte, obwohl er vielleicht in der gleichen Voliere sitzt. Aus den Reihen der anderen Käfiginhabitanten gibt es ein klares Urteil: Dieses "Individuum" ist geblendet, so verdaut sich auch besser der Morgen, in seiner gerechten Verteilung.
Jeder Schnabel erhält eine Feder, vielleicht ist der Himmelgefiederte zerfetzt??
Nur die gerechte Verteilung, ob sie mit einer Feder fliegen kann?
Aber schnabelvolle Genugtuung singt weiter, während etwas unausgesprochenes am Boden ist, seines Sanges beraubt.
Das ist nur meine spontane Gedankensammlung, liebe Chandrika.
Danke für dein Gedicht! Es braucht nicht seinen Schnabel halten, weil es bereits singt über das Schweigen.
Nur mein Eindruck, piep.
Liebe Grüße in die Nacht,
ubertas