Vom Menschenfreund zum Menschenfeind

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Man sagte mir, ich sei ein Philanthrop.
Ich liebte wirklich alle Menschen sehr.
Durch Täuschungen wurd ich zum Misanthrop.
Die Menschen jetzt zu mögen, fällt mir schwer

Es formulierte Arthur Schopenhauer,
der viele große Worte aus der Taufe hob,
den Hass auf Menschen viel genauer
und wurd aus tiefstem Herzen dann zum Misanthrop.

Er kam mit sich ganz schnell schon überein.
Er hatte von den Menschen nie ein gutes Bild.
Der Mensch, der müsse eine Art von Fehler sein,
das für ihn einst und auch für mich noch heute gilt.

Ps. Er liebte heiß den Pudel, seinen Hund.
Doch manchmal ärgerte auch dieser ihn.
Entschlüpfte mal ein Schimpfwort seinem Mund,
du „Mensch“, dies Wort, schmiss er dem Pudel hin.
 
O

orlando

Gast
Liebe Mary,
ich finde, dass deinem Gedicht eine ansprechende Idee zugrunde liegt. Etwas Feinschliff könnte aber m. E. nix schaden. Hier mal ein paar Tipps:


Man sagte mir, ich sei ein Philanthrop,
ich lieb[blue]e[/blue] wirklich alle Menschen sehr -
[blue]Enttäuschung machte mich zum[/blue] Misanthrop;
die Menschen jetzt zu mögen, fällt mir schwer[blue].[/blue]

Es formulierte Arthur Schopenhauer,
der viele große Worte aus der Taufe hob,
den Hass auf Menschen viel genauer:
Nicht ohne Grund [blue]war[/blue] der ein Misanthrop!

Er kam mit sich dann zügig überein -
besah er scharfgesichtig jenes Bild:
Der Mensch,[blue] er[/blue] müsse eine Art von Fehler sein,
[blue]was [/blue]für ihn einst und auch für mich noch heute gilt.

Ps. Heiß liebte er den Pudel, seinen Hund,
fand selten nur ein böses Wort für ihn.
Entschlüpfte doch ein Tadel seinem Mund,
dann „Mensch!“ - Dies Wort schmiss er dem Pudel hin.
Die meisten Änderungsvorschläge beziehen sich auf einen geschmeidigeren Klang, die Zeichensetzung und ein paar Wiederholungen.
Vielleicht kannst du daraus eine ganz eigene Zweitversion basteln? Oder auch manches einfach übernehmen.

Herzlich-abwartende Grüße
orlando
 
Man sagte mir, ich sei ein Philanthrop,
ich liebte wirklich alle Menschen sehr -
Enttäuschung machte mich zum Misanthrop;
die Menschen jetzt zu mögen, fällt mir schwer.

Es formulierte Arthur Schopenhauer,
der viele große Worte aus der Taufe hob,
den Hass auf Menschen viel genauer:
und wurd aus tiefstem Herzen dann zum Misanthrop.

Er kam mit sich dann zügig überein –
er hatte von den Menschen nie ein gutes Bild-
Der Mensch, er müsse eine Art von Fehler sein,
was für ihn einst und auch für mich noch heute gilt.

Ps. Heiß liebte er den Pudel, seinen Hund,
fand selten nur ein böses Wort für ihn.
Entschlüpfte doch ein Tadel seinem Mund,
dann „Mensch!“ - Dies Wort schmiss er dem Pudel hin.
 
Hallo orlando,
ich habe mich gefreut, dass du dich mit meinem "Werk" beschäftigt hast.
Einige Vorschläge habe ich übernommen, weil sie mir besser gefielen.
Vielen Dank und viele Grüße,
Marie-Luise
 

 
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