vor geblich keiten

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Scal

Mitglied
Es fällt mir etwas schwer, die mit schönen Bildern erzählten Vorgänge so zusammenzudenken, dass sie eine Aussage ergeben, die ich in Einklang mit dem Titel empfinden könnte.
Vermutlich geht es um die "Klangwelt", der Drosselhahn jubiliert, der Kettenhund bellt, die Telefondrähte singen, nur der taube Hufschmied nimmt die Morgensonne nicht mehr wahr, er hört nur das Echo der Vergangenheit. Vielleicht sind der abgestorbene Kirschbaumast oder der verstorbene Pächter als Kontrastbilder zur klangerneuernden Wirksamkeit der orangenen Morgensonne zu denken; sie ist ein Glückslos für das im alten Alltag Gefangene.
Mir gefallen die Bildwege deines Gedichtes.

Gruß
Scal
 

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