Vorbei

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Bernd

Foren-Redakteur
Teammitglied
Dieses Gedicht sieht aus, wie ein Grabstein. Ich nehme an, dass das kein Zufall ist.

Es reflektiert sich und seinen Inhalt grafisch selbst.

Ich komme am Friedhof der vergangenen Zeilen vorüber und lege Blumen nieder.
 
Hallo Bär,

dein Gedicht spricht mich sehr an. Deine Wortwahl, diesen traurigen Rückblick zu beschreiben, ist beeindruckend.

Liebe Grüße,
Karin
 

JackoF

Mitglied
Hallo Bär,

für mich derart und echt interessant, :)

da hier tatsächlich möglich,
eine Grabstein-Inschrift mit besonderer Note geoutet ist.
Oder ein Tagebucheintrag, oder ein Kopfmonolog dieses LI.

Persönlich sagen mir diese resümierenden Worte tatsächlich keinerlei Trauer - gerade andersherum, ein Art Auflistung, was diese vergangene Nähe(egal welcher Couleur) wohl einzig bedeutete.

Ein nüchterner, stringenter(auch säuerlicher) Rückblick, ein Auflistung dessen, was diese innere Bindung letztlich einzig war.
Eben, ein Beginn, der im Ende seine nachgereichte Wegstrecken-Füllung erklärt.
Herb,
aber sicherlich sehr real passierbar. Eine Ernüchterung, die erst am Ende einer Beziehung so nackt ins Bewusstsein huscht.

Scheinbar hier noch nicht zu spät, dass sich dieses LI mit einem neuem ICH auf neuen Pfaden kommunizieren kann/möchte,
so für mich die hier intonierte Stimmlage :))

Gleichermaßen, wie(für mich) der Titel „Vorbei“ einer fast schon sachlichen Bewertung gleichkommt.

Bär,
freue mich schon auf Deine Tendenz-Tips zu Deinem eigenen Text :)),
und interessiert hier mitgelesen,

und wieder ein Tschüss, Jacko

--
 


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