Rui Luis
Mitglied
Ich höre deine Bewegungen
im Nebel des Morgens.
Dein Schlaf —
ein langsamer Rhythmus
neben meinem.
Ich tue nichts,
als zu bleiben.
Ich gehe durch den Nebel,
ohne zu fragen,
wann er sich lichtet.
Die Zeit vergeht
ohne Maß:
deine,
meine,
dieser kurze Augenblick,
in dem du nahe bist.
Im Schweigen
nähern sich die Worte —
doch sie finden keinen Raum.
Der Mond kennt sie.
Ich denke dich
in einer Sprache, die ich nicht spreche.
Jetzt
will ich nicht reden.
Ich höre dich.
Während du schläfst.
Und bewahre
den schwebenden Moment
vor dem Erwachen.
( https://www.ruiluis.art/poesia/gedichte-deutsch/ )
im Nebel des Morgens.
Dein Schlaf —
ein langsamer Rhythmus
neben meinem.
Ich tue nichts,
als zu bleiben.
Ich gehe durch den Nebel,
ohne zu fragen,
wann er sich lichtet.
Die Zeit vergeht
ohne Maß:
deine,
meine,
dieser kurze Augenblick,
in dem du nahe bist.
Im Schweigen
nähern sich die Worte —
doch sie finden keinen Raum.
Der Mond kennt sie.
Ich denke dich
in einer Sprache, die ich nicht spreche.
Jetzt
will ich nicht reden.
Ich höre dich.
Während du schläfst.
Und bewahre
den schwebenden Moment
vor dem Erwachen.
( https://www.ruiluis.art/poesia/gedichte-deutsch/ )