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Perry

Mitglied
Hallo Karl,
solange Unzufriedenheit/Politikverdrossenheit mit Nationalismus beantwortet wird, werden diese Lieder wohl nicht verschwinden.
LG
Manfred
 

Keram

Mitglied
Hallo Karl,

ja, Geschichte und deren Analyse wird noch immer ausgeblendet bzw. entstellt, Parolen und Drohungen (z.B. Trockenlegung der Zivilgesellschaft usw.) als HEILmittel an die Wutbürger verkauft etc. etc. - so, als könnte man nicht ohne Feindbild / Sündenbock leben.
Ein gelungenes Gedicht! Nur fürchte ich, dass hier, bei der Leselupe, die eigentlichen Adressaten fehlen.
Herzlich,
Marek
 

Tissop

Mitglied
Hallo zusammen und @Perry: Wo siehst du denn in Karls Gedicht "Nationalismus"? Im Wort "Stieleichen"? Werden diese denn glorifiziert?

Das mit dem Adressatenmangel, @ Marek, würde ich auch vermuten.

Trotzdem ein guter Text; er funktioniert...

Meine Familie ist gemischt, ich habe eine polnisch-irische Herkunft und afrodeutsche Kinder, aber -- Hand aufs Herz -- warum wird in Deutschland wegen eines Reizwortes wie "Eiche" immer gleich die Nationalismuskeule ausgepackt?

Das ist ein plumper Angriff, no disrespect.
 

Tissop

Mitglied
Sorry, habe meinen Kommentar zu vorschnell abgegeben. Meinte das nicht so, Perry (Manfred) hatte es wohl anders gemeint.

Tut mir leid...
 

blackout

Mitglied
Naja, Karl, ich weiß nicht, ob ich zuviel verlange, aber für mich ist das erst mal nur der Anfang eines Gedichts. Und dann: Sie sind nicht wieder da, sondern sie waren immer da, man konnte sie sehen, und man konnte es wissen. Und dass sie Stieleichen verehren, das scheint mir ihr kleinstes Vergehen zu sein. Und dass sie verschwinden, mir nichts, dir nichts, das wäre vergebliches Hoffen. Ich finde das Gedicht zu verschwommen, du traust dich nicht, ein klares Wort zu sprechen. Das finde ich bei diesem Thema sehr bedauerlich. Und es gehört hierher, Keram, ob das Thema Publikum findet oder nicht, wir werden es alle ausbaden müssen.

Gruß, blackout
 
Hallo Karl,

ja, Geschichte und deren Analyse wird noch immer ausgeblendet bzw. entstellt, Parolen und Drohungen (z.B. Trockenlegung der Zivilgesellschaft usw.) als HEILmittel an die Wutbürger verkauft etc. etc. - so, als könnte man nicht ohne Feindbild / Sündenbock leben.
Ein gelungenes Gedicht! Nur fürchte ich, dass hier, bei der Leselupe, die eigentlichen Adressaten fehlen.
Herzlich,
Marek
 

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