Was mir gehört

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Damals
trug ich meinen Wert
in fremden Augen -

geliehenes Licht,
das bis zum Morgen hielt.

In einer Nacht
strich jemand
mein Nein aus dem Zimmer.

Zurück blieb
ein zerkratzter Spiegel.

Ich sammelte Blicke
wie Kleingeld für Wärme
und fror,
sobald es still wurde.

Jahre später,
barfuß im Morgenlicht
begegnete ich
all meinen verlorenen Gesichtern.

Ich wandte mich nicht ab.

Im Spiegel
ging kein Licht an.

Es kehrte zurück.
 
Liebe Hanna,
wie schön, dass du dich in mein Gedicht fallen lässt- bis auf den Grund. Vielleicht liegt dort etwas, das nicht nur mir, sondern auch dir gehört, Danke für deine berührenden Worte und herzlich willkommen hier.

Von Herzen
Chandrika
 



 
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