Weg

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Walther

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Weg

Was ist nur an dieser Geschichte
So endlos und doch viel zu kurz.
Es reihen sich viele Gedichte,
Und dennoch ist mir alles schnurz.

Der Mond schwimmt so fahl durch den Nebel.
Die Sonne schwimmt nirgends im Schwarz.
Im Gleishaus schiebt keiner den Hebel.
Kein Käfer bohrt jetzt noch nach Harz.

Man weiß ja, die Welt geht bald unter,
Und weiß auch, der Morgen kommt früh,
Die Liebe mag’s drüber und drunter,
Das Gute geht sicher perdu.

Die Leier hat stets eine Kurbel,
Und Eier gibt’s immer mit Speck:
Mir reicht jetzt mein eignes Geschwurbel,
Drum pack ich mein Zeugs und bin weg.

Amphibrachys
 

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