Weiß

L

loona

Gast
Hi HoneyBunny, Hi LadyD...

also ich hab keinen Engel gefunden, eher einen Raben (nicht wissend, warum ausgerechnet so einen Vogel...)

Ein interessantes Bild, das meines Erachtens noch einiger Schärfung bedarf. Noch wechseln die Perspektiven zu oft. Mal das Subjektive im Rückblick, selbstanklagend, dann "die Welt da draußen" verantwortlich machend ("rücksichtslos vom Himmel geholt"), dann das Subjektive in der Jetzt-Zeit ("doch ich sterbe nicht. Sinke langsam..."). Ganz extrem der Wechsel in analysierende, distanzierte Selbstwahrnehmung: "Ich habe das Gefühl langsam auszubluten, Meiner Umwelt gegenüber steril zu werden" - zumal ich "steril" als nicht adäquat empfinde, eine funktionsuntüchtige Schöpfung, denn steril kann man nicht werden. abgestumpft? Viel besser könnte es sein, die Analyse sein zu lassen und im ohnehin schon vorhandenen Bild zu bleiben. Statt:
Doch anstatt mir zu helfen, reißen sie Feder um Feder aus meinem Körper.
Ich fühle die Angst & die Kälte immer weiter in mir hochkriechen.
Noch immer klafft die Wunde in meinem Herzen.
Ich habe das Gefühl langsam auszubluten,
Meiner Umwelt gegenüber steril zu werden -
So wie der erste Schnee der fällt & mich bedeckt.
Doch selbst nun ist mir der Tod noch immer nicht vergönnt.

eher etwas in der Richtung
Doch anstatt mir zu helfen, reißen sie Feder um Feder aus meinem Körper.
Kalte Angst kriecht in mir hoch,
der erste Schnee fällt und bedeckt mich,
bedeckt die klaffende Wunde meines Herzens,
das ausgeblutet unter jenem weißen Leichentuch wartet,
kaum noch schlägt, nicht mehr fühlt.
Der Tod ist mir noch immer nicht vergönnt.

(wie gesagt, nur eine skizzierte Anregung)


Nutze das Potential und die Kraft der Bilder.

Internette Grüße

loona
 


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